Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute schien nicht nur die Sonne, auch die Temperaturen haben sich so ein Stück weit nach oben in Richtung Gefriergrenze bewegt. Und wenn man nicht gerade in eine Windböe geriet, war es fast schon angenehm draußen.
Ich habe mich natürlich wieder früh auf den Weg gemacht. Die S-Bahn hatte mal wieder eine Überraschung parat: Auf der Stadtbahnstrecke wurde im 20-Minuten-Takt gependelt und zwar in drei Etappen. Was bedeutete, dass man nach jeder zweiten Station aussteigen und auf den nächsten Pendelzug warten musste. Die Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens war nicht ersichtlich und wurde auch vorher nicht bekanntgegeben. Die Bahn hat es immer wieder drauf, dass der ahnungslose Fahrgast sein blaues Wunder erlebt ;-)
Und so war ich heute etwas später an meinem Ziel, dem Berliner Zoo. Das war aber nicht weiter tragisch, da Knut & Co. ohnehin noch schliefen oder dösten. Knut entschloss sich kurz darauf, mit einem neu gefundenen Stöckchen zu spielen und vor sich hin zu friemeln. Als die Damen wach wurden, machten diese Spaziergänge über die Anlage. Katjuscha ließ es sich natürlich nicht nehmen, nach jeder Runde einen Zwischenstopp einzulegen und nach Knut zu sehen ;-) Nach einer Weile wurde es ihm zu bunt und Knut stellte sich auf und schnuffte - meist war Katjuscha da aber schon wieder auf dem Abmarsch ;-) Danach wartete man gemeinschaftlich auf die Fütterung. Knut wurde auf seinem Stammplatz gefüttert und die Damen auf dem Plateau. Nach der Fütterung verschwand Knut in die hintere Ecke, während Tosca ins Wasser ging, noch jede Menge Futter fand und die Eisschollen bekämpfte. Knut widmete sich derweil wieder seinem Stöckchen :-) Die gestrige Absperrung war weggeräumt worden, so dass man heute wieder den vollen Blick auf die Anlage hatte.
Einige weitere Bilder des heutigen Vormittags sind hier zu finden.
Und hier kann man sich noch ein Filmchen mit den beiden niederländischen Eisbärzwillingen Siku und Sesi nebst Mama anschauen.
Gegen Mittag habe ich die Segel gestrichen und den Heimweg angetreten. Die morgendliche Erfahrung mit der Pendelbahn wollte ich nicht vertiefen und habe mich stattdessen der U-Bahn anvertraut. Eine Idee, die verständlicherweise so einige andere auch hatten ;-)
Ansonsten war das heute ein wunderbarer sonniger Samstag :-)
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