Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Tag 365 also im Jahr 2021, das heute seinen Hut nimmt. Es war ein dunkelgrauer Tag mit gelegentlichem Nieselregen und für diese Jahreszeit erstaunlichen vierzehn Grad. An Schnee war also nicht zu denken ;-) Ich darf mich über ein längeres Wochenende freuen und habe mich am Vormittag auf den Weg in den Tierpark begeben. Vor der Impfzertifikat-Kontrolle staute es sich etwas, aber letztlich hatte man die Sache gut im Griff und ich durfte in den Tierpark durchstarten ;-)
Nachdem ein Blick auf die Eisbärenanlage mir verriet, dass sich weder Tonja noch Hertha dort sehen ließen, habe ich einen Spaziergang durch den Tierpark folgen lassen. Nachdem ich die Tiger auf ihren Außenanlagen des Alfred-Brehm-Hauses begrüßt hatte, ging es durch den Haustierzoo zurück zu den Eisbären.
Und bei meinem zweiten Anlauf hatte ich Glück - Tonja und Hertha waren mittlerweile auf der Anlage aufgetaucht :-) Hertha hatte sich am Ufer niedergelassen und beschäftigte sich intensiv mit dem dort angebrachten Feuerwehrschlauch. Tonja hatte sich auf dem heute sonnenlosen Sonnendeck platziert und behielt dort die Lage im Blick ;-)
Froh, in diesem Jahr noch einmal die beiden zu Gesicht bekommen zu haben, bin ich nun gen Ausgang gewandert und heimwärts gefahren.
Und natürlich darf auch heute Knut nicht fehlen.
Das Fotoalbum von zwei ausgelassenen jungen Eisbärchen im Schnee darf hier angesehen werden.
Nun sind es nur mehr wenige Stunden, bis sich das Jahr 2021 verabschiedet und dem Nachfolgejahr den Platz einräumt.
Dieses Jahr begann so, wie das vergangene endete, unter dem Eindruck der Corona-Pandemie, die nach wie vor das Leben beherrscht und völlig neue Regelungen des Umgangs miteinander zutage fördert. Eine Infektionswelle folgte der nächsten, mal wurden Tests verlangt, die Maskenpflicht beherrscht unverändert das Straßenbild und die Impfaktionen begannen ihren Lauf zu nehmen. Die leider nicht von allen beherzigt, ernstgenommen oder gar ignoriert wurden. Was dem Pandemieverlauf absolut nicht förderlich war.
Eine neue Bundesregierung ging an den Start und es bleibt abzuwarten, wie diese mit der Situation umzugehen gedenkt, viel war von dieser noch nicht zu hören, aber man muss sich wohl erst einmal sortieren ;-)
Und natürlich hat sich auch in Zoo und Tierpark einiges getan. Neue Bauvorhaben wurden in Angriff genommen, einige Tiere mussten daraufhin umziehen, von einigen Tieren musste man sich schweren Herzens verabschieden und andere erblickten das Licht der Welt. Ein ständiges Kommen und Gehen...
Die Abschiede von Panzernashörnchen Karlchen und Eisbärin Katjuscha fielen mir besonders schwer. Karl verstarb mit drei Jahren und Katjuscha mit 37. Beide waren mir ans Herz gewachsen.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, möchte aber nicht, dass dieser Eintrag ausufert.
Rutscht alle gut hinein in das neue Jahr 2022, bleibt gesund und glücklich und hoffentlich bringt dieses Jahr 2022 etwas Entspannung und Befreiung von der Corona-Pandemie. Alles Gute :-)
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