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Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt

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Ein dauergrauer Novembersonntag

Der zweite und somit letzte Teil dieses Novemberwochenendes stand heute auf der Tagesordnung - kein schöner Tag - die Corona-Infektionszahlen steigen ungebremst und bieten unverändert Grund zur Besorgnis. Witterungstechnisch hätte ich mir auch einen schöneren Tag vorstellen können - kalt und dauergrau war und blieb er, aber gut, es gibt ja die passende Kleidung für solche Gelegenheiten ;-)

Der Weg in den Zoo gestaltete sich ebenfalls schwierig und langwierig - auf der Stadtbahnstrecke wurde gebaut und so habe ich den Weg zum Zoo per U-Bahn zurückgelegt, was allerdings einen zeitlichen Mehraufwand bedeutete. Immerhin - ich kam dort an, wenn auch deutlich später.

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Polarwolf

Polarwolf

Angekommen im Zoo, durfte ich direkt durch das Drehkreuz und in den Park durchstarten, der heute ausgesprochen leer war. Ob es am Wetter oder an der etwas schwierigen Verkehrsverbindung lag, ist mir allerdings nicht bekannt ;-)

Im Bärenrevier angekommen, habe ich erst einmal den Polarwolf Viktor begrüßt, der schlafend auf seiner Anlage lag und folgerichtig nicht zurückgrüßte ;-)

Katjuscha

Katjuscha

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Katjuscha hatte es sich in ihrem Höhleneingang gemütlich gemacht und hatte offenbar die Absicht, diesen dauergrauen Sonntag zu verschlafen. Und so habe ich erst einmal eine Runde durch die Fasanerie gedreht, die nun nach anderthalb Jahren wieder geöffnet ist. Offenbar hatte das bisher kaum einer mitbekommen - es war dort sehr leer ;-)

Borneo-Bartschwein Neo

Borneo-Bartschwein Neo

Borneo-Bartschwein Neo war hingegen wach und begrüßte mich grunzend ;-) Und schon ging es weiter in den Panda Garden. Jiao Qing lag schlafend auf seinem Holzsofa im Wohnzimmer. Sein Sohn Paule befand sich nebenan ebenfalls drinnen und ließ sich Bambus schmecken. Sein Zwillingsbruder Pit stromerte derweil über die Außenanlage. Wie dieser Tage zu erfahren war, wurden Pit und Paule von Mama Meng Meng getrennt, so dass entweder die Zwillinge oder die Mama zu sehen sein werden. Der Grund ist, dass Pit und Paule entwöhnt werden sollen; ein Umzug nach China ist vorgesehen...

Paule

Paule

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Die Löwen ließen sich heute nicht blicken, also ging es weiter zu den Pelikanen, vorbei an den leeren Außenanlagen der Menschenaffen und auch den Erdmännchen war es heute wohl zu kalt.

Flamingos

Flamingos

Immerhin ließen sich die Flamingos sehen und widmeten sich intensiv der Gefierderpflege. Elefantenbulle Victor hatte Besuch von Drumbo und die Damen nebenan Karla, Pang Pha und Anchali hatten Äste zur Beschäftigung serviert bekommen, die sie lautstark zerknackten ;-)

Victor

Victor

Nun ging es für einen Abstecher in das Tropenhaus; eine Warteschlange gab es angesichts des ohnehin recht leeren Zoos diesmal nicht und ich konnte ohne Wartezeit direkt hinein ;-)

Sango

Sango

Nun ja, viel zu sehen war angesichts der verspiegelten und beleuchteten Scheiben nicht und Fotos waren praktisch unmöglich. Gorilla-Dame Fatou saß oben auf ihrem Podest und frühstückte gemütlich vor sich hin; nebenan zeigte sich Sango kurz; der Rest der Gorilla-Familie blieb unsichtbar.

Nach einer Runde durch die Adlerschlucht habe ich noch einmal bei Katjuscha vorbegeschaut, die allerdings immer noch tief und friedlich in ihrem Höhleneingang schlief.

Mir war es mittlerweile zu kalt geworden und so habe ich mich der Aufgabe gewidmet, in kürzester Zeit heimwärts zu gelangen. Meine Wahl fiel diesmal auf die Regionalbahn, was die Fahrtzeit deutlich reduzierte :-)

Und natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch heute Knut vorbehalten.

Knut am 14. November 2009

Knut am 14. November 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna, die es an diesem Tag ruhig angehen ließen, sowie einigen anderen Zoobewohnern, kann gern hier angesehen werden.

Es sind unruhige Zeiten aktuell, nichts genaues weiß man nicht, aber Einschränkungen dürften in den kommenden Tagen Corona-bedingt wieder auf uns zukommen.

Passt auf Euch auf und bleibt bitte vorsichtig und gesund!

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