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Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt

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Spätsommerliches Marathonwochenende

Der zweite Teil des letzten Septemberwochenendes hatte einiges zu bieten - zum Einen fand hier der Berlin-Marathon statt, der in diesem Jahr sportliche 25.000 Teilnehmer auf den Plan rief, die sich durch die Straßen der Stadt quälten oder rannten, je nach Verfassung. Die Temperaturen waren wohl eher nicht nach deren Geschmack - bei sonnigen 26 Grad rennt es sich nicht so flott - für einen neuen Weltrekord reichte es daher bei Weitem nicht. Alle anderen Berliner und Berlinbesucher durfte es hingegen gefreut haben.

Mich ebenfalls - ich war im Zoo :-)

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Löwe

Löwe

Bei meinem Eintreffen ging es im Zoo noch recht ruhig zu, aufgrund des Marathons waren viele Straßen gesperrt und wer nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, hatte das Nachsehen.

Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass Katjuscha noch schlafend im Höhleneingang lag, zog ich eine Runde durch den Zoo vor. Und so konnte ich heute wieder einmal einen Löwen begrüßen ;-)

Erdmännchen

Erdmännchen

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Aufgrund des Fluglärms, dank des Marathons kreiselten ständig Hubschrauber über oder in der Nähe des Zoos am Himmel herum, um das Läuferfeld zu begleiten, waren wohl etliche Tiere irritiert oder zeigten sich erst gar nicht. Den Gorillas gefiel diese Geräuschbelästigung überhaupt nicht - sie glänzten durch Abwesenheit oder ließen sich lediglich für sehr kurze Zeit auf der Anlage blicken, um umgehend wieder zu verschwinden.

Panda

Panda

Die Erdmännchen schauten unentwegt in Richtung Himmel, als wäre dort ein Feind zu erwarten, obwohl die Helis ihnen nichts antun wollten, aber woher sollten sie das wissen. Auch die Pandas inspizierten ständig den Luftraum, beschlossen dann aber, dass Bambus wichtiger ist ;-)

Nasenbär

Nasenbär

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Ich bin nun wieder in Richtung Bärenrevier zurückspaziert, habe den amtierenden Nasenbären begrüßt und weiter ging es zur Eisbärenanlage, vor der sich mittlerweile einige Besucher eingefunden hatten.

Katjuscha

Katjuscha

Katjuscha hatte ihr Morgenschläfchen mittlerweile beendet und stand am Ufer. Kurz darauf fiel etwas laut platschend in das Wasserbecken - ein Kürbis, geworfen von einem Tierpfleger.

Wer Katjuscha kennt, weiß, dass die Eisbärendame nicht die schnellste ist ;-) Und so wurde das UFO, das unversehens in ihrem Wassergraben gelandet war, erst einmal misstrauisch beäugt. Alsdann war Katjuscha dann für ihre Verhältnisse recht schnell im Wasser, sicherte sich den Kürbis und brachte ihn an Land.

Spätsommerliches Marathonwochenende
Spätsommerliches Marathonwochenende

Katjuscha ließ es sich nun dort schmecken und nach diesem feinen Erlebnis habe ich den Weg zum Ausgang angetreten. Mittlerweile hatten doch noch etliche Besucher den Weg in und zum Zoo gefunden - vor den Kassen hatten sich mittlerweile lange Schlangen gebildet.

Es war ein schöner Zoobesuch und wie immer bleibt die Schlussrede Knut vorbehalten.

Knut am 26. September 2009

Knut am 26. September 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier durchgeblättert werden.

Das Eine, der Berlin-Marathon, ist nun wieder Geschichte. Das Zweite, was heute noch ansteht und vermutlich von größerem Interesse ist, dürfte der Ausgang der Bundestagswahl sein - in wenigen Minuten schließen die Wahllokale und dann wird es spannend. Es wird vermutlich ein langer Abend ;-)
 

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R
Liebe Purzelbaum<br /> Danke fuer die Geschichte und Bilder von Kati und ihr Kurbis. Ich bin erleichtert dass sie etwas Zuwendung krigt.<br /> Habe gelesen ueber das Nashornkind. traurig.
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P
Lieber Ralph,<br /> <br /> bitte, gern geschehen - es war ein schönes Erlebnis mit Katjuscha und sie hatte offenbar auch Spaß an der Abwechslung :-)<br /> Dass mit Karlchen tut mir sehr weh...<br /> Liebe Grüße purzelbaum