Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Die Arbeitswoche scheint kaum begonnen zu haben und hat nun bereits wieder ihre Mitte erreicht. Auch heute durfte man sich über Dauersonnenschein und schwüle 28 Grad freuen, wenn man sich darüber freuen möchte ;-) In Berlin war dennoch eine ganze Menge los - eine Fahrradsternfahrt zur Siegessäule, Demonstrationen durch die City und darüberhinaus noch die Demo der Reisebusse, die sich heute durch die Hauptstadt wälzte. Tausend Busse sollen es gewesen sein; ein guter Teil fuhr laut hupend an meiner Arbeitsstelle vorbei. Ich habe mir das Spektakel kurz angesehen - bei dem Lärm konnte man ohnehin nicht konzentriert arbeiten. Wobei ich die Intention durchaus verstehe; hier geht gerade eine ganze Branche sehenden Auges den Bach herunter. Ich hoffe, man findet allmählich eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben und vor allem überleben können.
Dass daraufhin die City wieder einmal für längere Zeit gesperrt war, muss nicht extra erwähnt werden. Aber ich bin ja ohnehin mit der Bahn unterwegs, die mich am Nachmittag zuverlässig zum Zoo beförderte.
Mittlerweile kann man, so man den Zoo besuchen möchte, zwischen fünf Zeitfenstern wählen, was die Flexibilität natürlich ein wenig erhöht. Bei meinem Eintreffen konnte ich direkt durchmarschieren und besagtes Zeitfenster sowie die Jahreskarte abscannen lassen - und schon war ich drin im Zoo ;-) Zuerst habe ich die Panzernashörner Betty und Karl begrüßt, denen die Hitze offenbar nicht viel ausmachte.
Im Bärenrevier sah ich noch kurz einen Lippenbären in der Höhle verschwinden, bevor ich vergeblich Ausschau nach den Polarwölfen und den Nasenbären hielt. Aber gut, ich wollte ohnehin zu Katjuscha ;-) Nun, vor der Eisbärenanlage befanden sich keine Besucher und die Anlage selbst schien leer zu sein. Erst bei genauerem Hinsehen konnte man die Silhouette von Katjuscha, oder zumindest einen Teil davon, im Höhleneingang ausmachen, der den Blick auf den Bäreninnenhof freigibt. Katjuscha schaute offenbar Raubkatzen-TV und gönnte sich einen Aufenthalt im schattigen Höhleneingang. Schlaue Lady ;-)
So wirklich viel los war im Zoo nicht - die meisten der Bewohner lagen im Schatten und dösten oder schliefen oder waren zumindest bestrebt, sich nicht allzu viel zu bewegen ;-)
Immerhin die Alpenmurmeltiere waren zugegen und ließen sich ihr Grünzeug schmecken; allerdings in der dunkelsten Ecke ihrer Anlage. Als hitzeresistent zeigten sich einmal mehr die Elefanten. Anchali, Karla und Pang Pha standen in der Nachmittagssonne, futterten frische Laubäste und duschten sich ab und zu mit Sand ab :-)
Ich habe mich nun auch aus dem Zoo verabschiedet, so angenehm war es heute hitzebedingt nicht und so war ich ganz froh, bald in der S-Bahn zu sitzen und mich heimwärts befördern zu lassen.
Und natürlich hält die Schlussrede des Eintrages mein Herzenseisbärchen.
Das soll es von einem interessanten Tag aus Berlin gewesen sein, der morgige Tag wird etwas kühler geraten, was mir nur recht sein soll, bevor es am Freitag einen Temperatursturz geben wird, womit ich ebenfalls durchaus leben kann ;-)
Aber jetzt ist es erst einmal Mittwochabend ;-)
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