Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Zum ersten Mal ist der heutige 8. März in Berlin ein gesetzlicher arbeitsfreier Feiertag und beschert gleichzeitig ein verlängertes Wochenende. Nachdem Berlin im Feiertags-Ranking jahrelang hinterher hinkte, hat man nun zumindest aufgeschlossen und teilt sich gemeinsam mit einigen anderen Bundesländern den letzten Platz ;-) Aber ich will nicht meckern, es stehen nun immerhin 24 Stunden mehr im Jahr zur freien Verfügung - zumindest in Berlin ;-)
Und natürlich lassen es sich einige Organisationen und Verbände an diesem Tag nicht nehmen, die Stadt mit Demonstrationen verschiedenster Art und Zielrichtung zu bereichern, aber das ist ihr gutes Recht.
Ansonsten gestaltete sich dieser Tag in Berlin eher wenig feiertäglich - es war grau, kühl, stürmisch und regnerisch; erst am späten Nachmittag zeigte sich kurz die Sonne.
Ich habe mich dennoch recht früh - noch blieb es trocken - an fast autoleeren Straßen vorbei auf den Weg zur Bahn gemacht, um mich zum Zoo befördern zu lassen, der bei meinem Eintreffen noch recht leer war. Im Bärenrevier ging es ausgesprochen ruhig zu - die Bewohner hatten offenbar die Absicht, diesen neuen Berliner Feiertag zu verschlafen. Im Panda Garden sah es nicht anders aus und so bin ich kurzerhand ins Tropenhaus abgebogen. Dort bot sich mir allerdings fast das gleiche Bild - entweder wurden die Anlagen gesäubert oder man schlief. Der neue Chef der Gorillabande, Sango, tat dies praktischerweise gleich im Sitzen ;-)
Auf dem Weg zurück ins Bärenrevier begann es nun doch zu regnen und so bin ich erst einmal in das Vogelhaus geflüchtet, nachdem ich mich überzeugt hatte, dass Katjuscha unverändert im Höhleneingang lag und schlief. Nach meinem Rundgang durch das Vogelhaus regnete es nur noch ein wenig und ich bin noch einmal in das Affenhaus spaziert.
Mittlerweile waren nun alle Bewohner zugegen und munter. Fatou, die bei meinem ersten Rundgang noch schlief, saß nun auf ihrer Anlage und schien zu schmollen - sie vermisste wohl das Frühstück ;-) Dafür hatte sich das Tropenhaus mittlerweile mit kinderwagenschiebenden Eltern gefüllt, die dort drin offenbar so eine Art Rallye veranstalteten, was mich dazu bewog, dann doch diese eher ungemütliche Behausung zu verlassen - Regen hin oder her ;-)
Und so habe ich noch einmal im Panda Garden vorbeigesehen, der nächsten überdachten Gelegenheit. Dort fand gerade die Kommentierung statt, die der kommentierende Tierpfleger vor etwa fünf zuhörenden Zoobesuchern durchführen musste. Jiao Qing verschlief dieses Event einfach, während Meng Meng auf ihrer Außenanlage saß und es sich fröhlich schmecken ließ :-)
Zum Abschluss ging es noch einmal durch den Regen zurück ins Bärenrevier. Allerdings ging es dort unverändert ruhig zu. Katjuscha war heute wohl nicht zu bewegen, ihren Höhleneingang zu verlassen, was ich so ein Stück weit nachvollziehen konnte. Und auch Plato schien nicht bereit, sein Höhlenhochbett zu verlassen und sich dem Sturm und dem Regen auszusetzen. Ein Grund mehr für mich, nun den heute recht unwirtlichen Zoo zu verlassen und gen Bahn zu streben, die mich heimwärts beförderte, so dass ich bald im Warmen und Trockenen war :-)
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich natürlich auch diesmal Knut :-)
Das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch bei einem sehr spielfreudigen Eisbärchen ist hier zu finden.
Hier stürmt es immer noch fröhlich vor sich hin, dafür scheint nun die Sonne; aber so ein richtig angenehmer Tag wollte es heute einfach nicht werden. Leider verspricht das Wochenendwetter auch nichts Gutes, aber ich lasse mich da gern eines Besseren belehren ;-)
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