Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der 15. Tag des letzten Kalendermonats ging heute an den Start und auch dieser kam in einem dezenten und unaufhörlichen Grau daher. Als ich mich am Vormittag auf den Weg in den Zoo machte, schneegrieselte es tatsächlich, aber das hielt nur wenige Minuten an. Angekommen im Zoo stellte ich fest, dass heute wieder die Drehkreuze benutzt werden konnten, ebenso hatten die Kassen vor den Zootoren geöffnet, was aktuell wohl nur am Wochenende so zu sein scheint. Nur gelohnt hat sich der Aufwand heute nicht *g*
Im sehr übersichtlich besuchten Zoo bin ich wie immer zuerst zum Bärenrevier gestiefelt. Angekommen vor der großen Eisbärenanlage, hörte ich bereits von weitem Geräusche aus dem Wassergraben. Wolodja schwamm dort leider wieder seine ewig gleichen Runden. Wie ich hörte, tat er das bereits seit geraumer Zeit.
Auf der kleinen Nebenanlage war heute Katjuscha zu sehen. Sie saß dort gemütlich herum, sah fluffig und plüschig weiß aus und schaute noch etwas verschlafen in die Runde ;-)
Ich habe nun erst einmal eine Zoorunde eingelegt, es war einfach zu kalt, um bewegungslos an einer Stelle stehenzubleiben. Die Polarwölfe hielten Siesta auf der Bärenanlage und träumten möglicherweise von ihrem neuen Gehege ;-) Im Panda Garden lief gerade die Kommentierung. Der kommentierende Tierpfleger tat mir ein wenig leid, er gab heute den Alleinunterhalter, soll heißen, es hörte keiner zu. Von den Pandas war heute nur Meng Meng kurz auf der Außenanlage zu sehen, sie war wieder einmal im Rückwärtsgang unterwegs. Jiao Qing befand sich nicht draußen und die Glasscheiben seines Wohnzimmers waren von oben bis unten dicht beschlagen.
Nun gut, direkt gegenüber befindet sich glücklicherweise das Tropenhaus. Dort war es gemütlich warm, so dass ich mich dort eine Zeit lang aufgehalten habe. Normalerweise ist es hier bei diesen Temperaturen gerappelt voll, aber davon konnte heute dankenswerterweise keine Rede sein :-) Und so habe ich die ungewohnte Leere genossen und mich derweil etwas aufgewärmt.
Nun wollte ich aber doch noch einmal bei den Eisbären vorbeisehen. Wolodja schwamm leider immer noch seine Runden. Katjuscha nebenan hatte ihren Sitzstreik aufgegeben und tapste nun munter über die Anlage, um immer einmal wieder nachzusehen, wer sich denn diesmal vor ihre Anlage verirrt hat *g*
Ein Besuch bei den Wildhunden verlief ergebnislos. Das Rudel war offenbar der Ansicht, dass sich ein Aufenthalt auf der Außenanlage bei so wenigen Besuchern nicht lohnt und zog den Aufenthalt in der warmen Höhle vor, verständlicherweise ;-)
Nachdem ich noch kurz das amtierende Panzernashorn sowie die Elefanten besucht hatte, war mein samstäglicher Zoobesuch auch bereits beendet und ich habe mich durch den Zooshop ins Freie begeben. Jedenfalls war ich ganz froh, wieder in meinen heimischen vier Wänden gelandet und somit im Warmen und Trockenen angekommen zu sein.
Die Schlussrede des Eintrages hält auch diesmal selbstverständlich Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem bezaubernden Eisbärchen Knut kann hier angesehen werden.
Und nun geht es in den Samstagabend vor dem 3. Advent und ich verrate nichts Neues, wenn ich hier schreibe, dass es bereits wieder stockdunkel ist ;-)
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