Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Heute ging das erste Wochenende des Monats November an den Start. Der erste Teil, dieser Samstag, präsentierte sich sonnig und trocken, auch wenn die Temperaturen nur wenig mehr als 10 Grad erreichten.
Ich habe mich heute wieder einmal auf den Weg in den Tierpark begeben. Dort angekommen, bog ich gewohnheitsgemäß direkt nach rechts ab und war, gemeinsam mit vielen anderen Besuchern, auf dem Weg zur Eisbärenanlage. Wie erwartet, war sie leer. An der Anlage war unverändert die Information angebracht, dass keine Fütterung erfolgt, da man Tonja die Gelegenheit geben will, sich zurückzuziehen, wenn sie das denn möchte. Offenbar hat Tonja diese nun genutzt und ließ sich nicht blicken. Aktuellere Informationen waren nicht zu finden.
Nun gut, der Tierpark hat natürlich noch andere liebenswerte Bewohner zu bieten und so bin ich zu einem Rundgang aufgebrochen. Vorbei an den Stachelschweinen und den Sekretären habe ich den Katzenbären einen Besuch abgestattet. Romeo und Tabea lagen in den höchsten Ästen und zeigten sich auf eine Weise, dass man nur gegen die tiefstehende Sonne anfotografieren konnte. Da ich nicht wollte, dass meine Kamera erblindet, habe ich diesen Versuch gelassen und beschlossen, später noch einmal vorbeizukommen.
Und so habe ich dem Alfred-Brehm-Haus eine Visite abgestattet. Das Haus wird ja bekanntlich umgebaut - Neueröffnung ist im kommenden Jahr, wie mitgeteilt wurde, aber einige Außenanlagen waren dennoch bewohnt :-)
Weiter ging es in den unendlichen Weiten des Tierparks. Die futternden Zebras habe ich rechts liegen lassen, wollte ich doch zu den Elefanten. Die ganze Bande befand sich auf der Anlage. Minifant Edgar spielte anfangs ein wenig Verstecken, um kurz darauf wie angestochen über die Anlage zu sprinten ;-)
Vorbei an der Giraffenanlage, ich wundere mich jedesmal, wieso die Bewohner derselben immer in synchronen Bewegungen unterwegs sind, habe ich nun den Vari-Wald aufgesucht.
Allzu große Erwartungen hatte ich zwar nicht und als ich vor der Tür zum Vari-Wald stand, sah ich links von mir die Bewohner desselben hinter dem Glasfenster im Innenkäfig. Aber wenn ich schon einmal dort bin ;-)
Kaum war ich im Vari-Wald, kamen die putzigen Gesellen allesamt in den Wald gestürmt und zeigten sich ihren Besuchern, von denen etliche bereits dort warteten. Und sofort spazierten einige von ihnen auf den Begrenzungszäunen herum und wollten sich streicheln lassen :-)
Nach diesem feinen Erlebnis habe ich den Vari-Wald verlassen, vergeblich nach den Hyänen Ausschau gehalten und wollte nun doch zu Panzernashorn-Mama Betty und ihrem Nachwuchs-Hörnchen Karl. Und heute hatte ich Glück - Karl lag nicht gut behütet hinter der Mutti im Graben, sondern turnte auf der Anlage herum und zog freche Gesichter ;-)
Mein zweiter Besuch bei den Katzenbären verlief erfolgreicher - hier war gerade Futter verteilt worden und Tabea futterte sich emsig durch die im Futterkasten untergebrachten Leckereien. Ich habe ihr eine Weile dabei zugesehen, bevor ich noch einmal den Weg zur Eisbärenanlage einschlug.
Diese war unverändert leer, Tonja zeigte sich nicht (mehr) - nun heißt es also Hoffen und Warten...
Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich natürlich Knut.
Es war ein feiner Tag, dieser erste Samstag im November und mein Fazit lautet: Der Tierpark ist auch ohne Eisbär(en) schön, aber es fehlt etwas ;-)
Ich genieße nun noch diesen Samstagabend und freue mich auf den morgigen Sonntag :-)
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