Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es ist Sonntag und die Wetterprognose hatte diesmal wirklich Recht behalten. Es war ein wenig kühler, die Sonne war zeitweise hinter einer dicken Wolkendecke verschwunden, mehr als 26 Grad wurden heute in Berlin nicht erreicht und es wehte ab und an ein erfrischender Wind. Geregnet hat es nicht, aber man will ja auch nicht zuviel verlangen ;-)
Ich war früh unterwegs in den Zoo und kam dort kurz nach Öffnung der Tore an. Noch war es recht leer dort und auch die Schlangen vor den Zookassen fielen um diese Zeit eher kurz aus.
Angekommen vor der großen Eisbärenanlage sah ich erst einmal - keinen Eisbären. Als ich mich der kleinen Anlage näherte, hörte ich bereits, dass dort frisches Wasser in den Graben einlief. Auf den Felsen saß Wolodja und schien sich ein wenig zu wundern, wo er denn hier hingeraten ist ;-) Zurück zur großen Anlage warf ich einen Blick in den Höhleneingang und sah den Hinterkopf von Katjuscha daraus hervorblitzen. Wahrscheinlich hat sie den Aufenthalt dort genossen, nachdem sie mehrere Monate immer nur auf der kleinen Anlage verbracht hatte.
Ich bin nun zu einer Zoorunde aufgebrochen. Von Kragenbär Plato sah ich nur seine runde Hinteransicht, die aus dem Höhlenhochbett hervorlugte.
Im Panda Garden ging es ein wenig belebter zu als im restlichen Zoo. Jiao Qing kreiselte ungeduldig auf der Außenanlage herum, während sein Wohnzimmer gerade hergerichtet und mit Futter bestückt wurde. Meng Meng saß bereits in ihrem Zimmer und kümmerte sich um ihren Bambus ;-)
Weiter ging es durch das Tropenhaus zu den Außenanlagen der Affen. Die Bewohner dieser Anlagen hielten sich sämtlich vor ihren schattigen Felswänden auf und waren mehr oder weniger beschäftigt oder aber man schlief ;-)
Bevor ich noch einmal ins Bärenrevier zurückgewandert bin, habe ich noch bei den Robben vorbeigesehen, wo allerdings wenig los war. Die Zwergotter waren dafür umso lebhafter, verbreiteten einen unglaublichen Lärm, der schon von weitem zu hören war, und etliche Besucher anzog.
Ich habe mich nun bei den Zebras umgesehen und Bekanntschaft mit dem jüngsten Nachwuchs der Böhmzebras gemacht, das am 24. Juli zur Welt kam und gerade mit der Mama Siesta hielt :-)
Zurück im Bärenrevier sah ich, dass Katjuscha immer noch im Höhleneingang lag und schlief. Wolodja indes kümmerte sich derweil um die Inneneinrichtung der kleinen Anlage und nahm alles genau unter die Lupe. Als er diese Aktivität beendet hatte, legte er sich lang hin, schaute noch einige Male in die Gegend und legte eine Ruhepause ein ;-)
Auf dem Weg zum Ausgang hielt ich vergeblich nach Kragenbär Plato Ausschau. Auf dessen Anlage war ein Tierpfleger mit der Reinigung derselben beschäftigt, was natürlich ab und an auch sein muss ;-)
Der Rückweg in die heimischen Gefilde ging problemlos vonstatten, was auch einmal erwähnt werden muss, die S-Bahn tut wieder einmal das, was sie soll :-)
Der Abschluss des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Ich genieße nun diesen zauberhaft "kühlen" Sonntag, sortiere die Fotos aus dem Zoo vom Wochenende und bastele noch ein wenig an einem Album herum, bevor mich morgen der Arbeitsalltag und leider auch die Hitze wieder ereilt ;-)
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