Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Der erste Sonntag im Mai präsentierte sich sehr sonnig und in Berlin auch recht sportlich. Es wurde wieder gerannt in der Stadt - heute fand der S 25 Berlin mit 12.000 Teilnehmern statt, was erwartungsgemäß wieder mit diversen Straßensperrungen verbunden war. Betraf mich glücklicherweise nicht, da U- und S-Bahn nicht auf der Straße unterwegs sind und so kam ich pünktlich, kurz nach Öffnung der Eingangstore, im Zoo an.
Im Zoo war es um diese Zeit noch recht leer - auf dem Weg zum Bärenrevier begegnete mir kein Mensch. Als ich vor der Eisbärenanlage ankam, sah ich, dass Katjuscha noch im Höhleneingang lag und schlief. Und so habe ich mich erst einmal auf den Weg zum Panda Garden gemacht. Hier war es etwas belebter, was Zoobesucher anging. Jiao Qing und Meng Meng befanden sich in ihren Wohnzimmern. Meng Meng übte wieder einmal ihren Rückwärtsgang, während Jiao Qing mit einem umwickelten Autoreifen und einem Jutesack spielte. Währenddessen drapierte ein Tierpfleger frischen Bambus auf seiner Außenanlage.
Da Jiao Qing keinerlei Anstalten machte, auf die Außenanlage zu gehen, habe ich erst einmal dem Tropenhaus und dessen Außenanlagen einen Besuch abgestattet. Orang Utan-Dame Mücke saß an der Scheibe und kuschelte mit ihren Besuchern, Gorilla-Dame Fatou schlief und die benachbarte Gorilla-Bande sammelte Futter im Gras.
Die Erdmännchen waren heute wieder auf ihrer neuen Freianlage zu sehen und machten den Eindruck, als gefiele ihnen ihr neues Zuhause :-)
Vorbei an den Flamingos und den Elefanten, zog es mich noch einmal in den Panda Garden. Jiao Qing saß inzwischen auf seiner Bank auf der Außenanlage und ließ sich den Bambus schmecken; Meng Meng lief weiterhin rückwärts.
Nun wollte ich aber zurück zum Bärenrevier. Eisbärin Katjuscha hatte mittlerweile den Höhleneingang verlassen und schlief in ihrer Mulchecke.
Kragenbär Plato, der bis dato noch geschlafen hatte, hatte sich nun mittlerweile entschlossen, diesen Sonntag anzugehen und spazierte über seine Anlage - auch Plato kann rückwärts laufen, wie ich feststellte ;-)
Nach einer Runde um das Robbenrevier bin ich nun doch noch einmal zur Eisbärenanlage spaziert.
Und nun war auch Katjuscha munter und stand strahlend-weiß neben ihrer Mulchecke und betrachtete ihre Besucher. Von langer Dauer war ihr Wachsein allerdings nicht; schnell suchte sie den schattigen Höhleneingang auf, verschwand dort mit dem Kopf voran und ließ nur noch ihre Hintertatzen blicken.
Ich habe nun die Gelegenheit genutzt, mich aus dem Zoo zu verabschieden und mich heimwärts befördern zu lassen.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.
Das Fotoalbum von meinem Besuch beim Eisbärchen an einem ebenfalls sonnigen Maitag darf gern hier durchgeblättert werden.
Dieser Sonntag und damit das erste Wochenende im Mai gehen nun allmählich zur Neige und die Sonne scheint unverdrossen vor sich hin ;-) Immerhin bietet auch die kommende Arbeitswoche einen Feiertag, was ich natürlich sehr begrüße :-)
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