Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das war sie also, diese Arbeitswoche im März. Nachdem die vergangenen Tage fast ausschließlich verregnet daherkamen, blieb es heute trocken und zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken.
In Berlin nimmt seit vorgestern die Internationale Tourismus-Börse ihren Lauf, was vermehrt Besucherströme zum Messegelände lenkt. Erstmals ist mit Mecklenburg-Vorpommern ein deutsches Bundesland Partnerland dieses Events. Das wurde aber auch allmählich einmal Zeit, immerhin gibt es diese Messe seit 1966 ;-)
Ich habe das Ende der Arbeitswoche mit einem Zoobesuch gekrönt ;-)
Auf dem Weg zum Bärenrevier begegnete mir lediglich eine Kindergruppe, die dem Ausgang zustrebte. Lippenbär Rajath sauste bereits über seine Anlage, ansonsten waren die Polarwölfe und die Wildhunde zugegen. Und natürlich Katjuscha auf ihrer Anlage, die ihre Mulchecke mittlerweile richtig lieb gewonnen zu haben scheint :-) Und so lag sie auf derselben und schlummerte tief und fest.
Nach einer Umrundung des Bärenreviers stellte ich fest, dass Lippenbärmama Kaveri mit ihrem Sprössling Balou ebenfalls draußen war. Man raufte, wobei vor allem Balou mächtig Spaß zu haben schien. Die Kabbelei dauerte nur kurz, dann verschwanden die beiden wieder in der warmen Höhle ;-)
Mittlerweile befand sich auch Kragenbär Plato auf seiner Anlage und futterte genüsslich einen Kopfsalat, immer beobachtet von Krähen, die heute im Zoo allgegenwärtig waren und einen Höllenlärm verbreiteten. Aber Plato wäre nicht Plato, wenn er sich von der Anwesenheit der Krähen hätte beeindrucken lassen - er futterte und ignorierte die Störenfriede einfach :-)
Nun habe ich noch einen Abstecher zum Panda Garden folgen lassen, der kaum besucht war, aber dort war auch kaum etwas los. Beide Bären befanden sich in ihren verglasten Wohnzimmern. Jiao Qing lag lang ausgestreckt auf seinem Klettergerüst und schlief, während Meng Meng sich ihren Bambus schmecken ließ.
Zurück im Bärenrevier erwanderte Plato mittlerweile seine Anlage, die Polarwölfe hielten Sieste, die Wildhunde rannten ihre immer gleichen Runden und Katjuscha schlief weiterhin in ihrer Mulchecke. Ich fand, es wäre nun Zeit, den Weg zum Ausgang anzutreten. Nachdem ich noch kurz die Elefanten begrüßt hatte, die nun wieder draußen zu sehen sind, habe ich mich heimwärts befördern lassen.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich heute Knut und Gianna.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei den beiden jungen Eisbären darf gern hier noch einmal durchgeblättert werden.
Das soll es von diesem schon fast frühlingshaften Freitag im März gewesen sein und nun kann es kommen, das Wochenende :-)
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