Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser Samstag startete tatsächlich mit leichtem Schneegriesel, was dazu führte, dass die Wege heute mit einer leichten weißen Decke dekoriert waren, die natürlich nicht allzu lange vorhielt. Es will wohl nicht so recht etwas werden mit dem Schnee, das war heute allenfalls ein kleiner Vorgeschmack ;-)
Ich habe mich bei eisigkalten Temperaturen und unter einem grauen Himmel auf den Weg in den Zoo gemacht und kam am späten Vormittag dort an, allzu eilig hatte ich es heute nicht ;-)
Immerhin hatte ich das Glück, Katjuscha noch zwei Minuten im wachen Zustand erleben zu dürfen. Sie lugte etwas misstrauisch auf das weiße Zeug auf ihrer Anlage und beschloss dann, lieber ein Nickerchen zu halten. Vorbei an den Polarwölfen, die gerade Siesta hielten, bin ich zum Panda Garden spaziert, bei diesen Temperaturen war es sinnvoll, einfach in Bewegung zu bleiben. Die beiden Pandas saßen in ihren verglasten Wohnzimmern und gaben sich ihrer Lieblingsbeschäftigung hin - sie futterten Bambus. Leider nicht unbedingt besucherfreundlich - Jiao Qing hatte sich bequem mit dem Rücken an die Besuchersichtscheibe gelehnt, während Meng Meng vollkommen versteckt in ihrem Holzkonstrukt hockte ;-)
Ich habe nun einen Abstecher in das Raubtierhaus folgen lassen, dass ab Montag umbaubedingt bis August 2019 geschlossen wird. Das darunterliegende Nachttierhaus kann in dieser Zeit ebenfalls nicht besucht werden. Gut, es wird höchste Zeit, dass dort etwas getan wird, das Haus ist doch deutlich in die Jahre gekommen und die Unterbringung der Tiere längst nicht mehr zeitgemäß.
Als nächstes folgte ein Besuch im Tropenhaus, das heute außerordentlich gut besucht war, was angesichts der Außentemperaturen wenig erstaunlich war. Und so habe ich mir die liebenswerten Bewohner dieses Hauses meist aus der zweiten oder dritten Besucherreihe betrachten dürfen, was ich aber nicht weiter schlimm fand ;-)
Nach einer Runde um das Robbenrevier, bei dem ich offenbar den Anfängen des Trainings mit den Zwergottern beiwohnen durfte, was ganz witzig war, aber offenbar noch in den Kinderschuhen steckt, habe ich noch einmal bei Katjuscha vorbeigesehen. Wie nicht anders zu erwarten, schlief sie tief und fest im Höhleneingang.
Dafür ließ sich Kragenbär Plato auf seiner Anlage blicken, der bei meinem ersten Vorbeischauen noch durch Abwesenheit glänzte. Offenbar fand er das Baumkonstrukt ganz reizvoll, er schleckte daran herum, hat mir aber nicht verraten, was man ihm dort draufgestrichen hat. Jedenfalls schien es ihm zu schmecken :-) Dabei ist mir aufgefallen, welche zierlichen Füße er im Gegensatz zu Katjuschas "Bratpfannen" hat *g*
Mittlerweile hatte ich kaum noch Gefühl in meinen Fingern, so kalt war es und so habe ich mich noch kurz von den Elefanten verabschiedet, die nun auch auf der Anlage waren, bevor ich mich durch den Zooshop zum Ausgang begab.
Den Abschluss des Eintrages überlasse ich wie immer Knut.
Und es ist kaum zu glauben, die deutschen Olympioniken haben sich tatsächlich an Meng Meng ein Beispiel genommen und sind direkt mit zwei Olympiasiegen ins Rennen gegangen. Ich freue mich :-)
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