Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das Wochenende kam, wie angekündigt, ungemütlich und kühl daher. Vorhergesagt waren zudem Regen- oder Schneeregenschauer, aber bisher blieb Berlin davon verschont. Ansonsten glänzte dieser Samstag durch Dauergrau und Dunkelheit im Quadrat ;-)
Egal, es ist Samstag und somit Wochenende und so habe ich mich am Vormittag auf den Weg in den Tierpark gemacht, um zu sehen, wie es dem frischgebackenen Eisbärpapa Wolodja so geht, der derzeit auf der Anlage so eine Art Strohwitwerdasein verlebt ;-)
Im ziemlich leeren Tierpark hielten sich heute nur sehr wenige Besucher sowie ein Security-Mensch vor der Eisbärenanlage auf. Wolodja spazierte derweil über seine Anlage und nahm kurz darauf in seiner Mulchecke Platz. Von dort aus sah er tiefenentspannt in die Runde.
Kurz nach elf Uhr erschien eine Tierpflegerin mit einem gefüllten Futtereimer und Wolodja fand sich sofort am Ufer ein. Der Eisbärentalk startete und man erfuhr, dass es Tonja und ihrem Nachwuchs gut geht, das Zwerglein ein munteres Kerlchen ist und aller zwei Stunden nach Milch krakeelt, wobei es Rabatz für fünf macht, bis es endlich die Milchquelle gefunden hat.
Wolodja hörte sich alles gelassen an und saß entspannt am Ufer, bis die ersten Birnen geflogen kamen, die er aus dem Wasser fischte, dabei aber ja nicht nass werden wollte ;-)
Die Tierpflegerin hatte aber noch ein "überzeugendes Argument" in Form einer Wassermelone bei sich und als diese ins Wasser flog, war Wolodja für gefühlte zwei Sekunden im Wasser, um sich die Köstlichkeit zu sichern, die allerdings umgehend an Land befördert und dort verspeist wurde.
Nach einer kurzen Runde durch den Tierpark, die Tiere musste man heute ebenso suchen wie die Besucher dort, habe ich noch einmal bei Wolodja vorbeigesehen.
Wolodja verspeiste gerade die Reste eines Salatkopfes, den es zum Abschluss der Fütterung gab, und schaute außerordentlich zufrieden aus seinem Fell.
Die Eisbärenanlage ist mit Spielzeugen sowie anderen Beschäftigungsutensilien reichlich ausgestattet, die sich sowohl im Wasser als auch auf dem Landteil befinden.
Ich habe mich nun auf den Weg zum Ausgang begeben und war froh, bald auf dem Heimweg und kurz darauf in meinen warmen vier Wänden angekommen zu sein.
Natürlich überlasse ich den Abschluss des Eintrages wie immer Knut.
Mittlerweile ging hier nun doch der erste Schneeregenschauer hernieder, aber natürlich bleibt Nassschnee nicht liegen, da hatte Knut an diesem 16. Dezember mehr Glück und hat sein Element genossen :-)
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