Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Nachdem bereits gestern Abend der Regen unvermutet einsetzte und die Nacht über anhielt, war es heute morgen vorübergehend trocken, von einem dauergrauen Himmel einmal abgesehen. Vermutlich nicht die besten Voraussetzungen für einen Marathonlauf, aber immerhin etwa 44.000 Teilnehmer machten sich dennoch auf den Weg. Ich konnte die Spitze des Läuferfeldes auf meinem Weg in den Zoo vom S-Bahnhof Tiergarten aus beobachten, der über die Straße des 17. Juni führt.
Angekommen im Zoo habe ich naturgemäß zuerst bei der Eisbärenanlage vorbeigesehen, die jedoch leer war. Kragenbär Plato lag in seinem Hochbett, es nieselte gerade wieder, und so war das so ziemlich das Beste, was er tun konnte.
Ich habe meine Schritte zum Panda Garden gelenkt; der ist wenigstens überdacht ;-) Und so wunderte es mich nicht, dass sich dort offenbar ein Großteil der Zoobesucher aufhielt.
Und es zeigte sich, dass Pandas gegen Regen tatsächlich nichts haben. Sowohl Jiao Qing als auch Meng Meng waren auf ihren Außenanlagen, ließen den Regen Regen sein und widmeten sich lieber ihrem Bambus ;-)
Ich habe nach dem Panda Garden nun das Tropenhaus aufgesucht, in dem sich allerdings nur wenige Bewohner aufhielten; die meisten waren ebenfalls auf ihren Außenanlagen, hatten sich dort aber lieber trockene Unterstände oder Felsvorsprünge gesucht. Affen sind eben anders drauf als Pandas ;-)
Eine Regenpause nutzend, habe ich mich dann wieder auf den Weg zur Eisbärenanlage gemacht, die unverändert leer war. Also ging es weiter zu anderen Zoobewohnern. Allerdings gab es nicht allzu viele, die diesem Wetter etwas abgewinnen konnten oder wollten. Etliche Anlagen waren heute leer.
Ich habe noch kurz der Kommentierung im Panda Garden gelauscht. Meng Meng war inzwischen im Innenbereich und futterte, während sich Jiao Qing noch auf seiner Außenanlage befand, auf der er inzwischen ein Schläfchen eingelegt hatte ;-)
Da es wieder einmal trocken war, habe ich noch eine weitere Zoorunde folgen lassen, bevor ich noch einmal bei der Eisbärenanlage vorbeigesehen habe, in der Hoffnung, Katjuscha zu sehen. Leider war die Anlage immer noch leer.
Um die Mittagszeit habe ich dann doch den Weg zum Ausgang eingeschlagen und habe mich heimwärts befördern lassen, gemeinsam mit einigen Teilnehmern am Marathon, die ihr Rennen bereits beendet hatten.
Wählen gehen musste ich heute nicht, das habe ich bereits vor zwei Wochen per Brief erledigt und so kam ich pünktlich vor dem nächsten Regenguss in meinen vier Wänden an.
Das Schlusswort des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.
Nun geht dieser Marathon- und Wahl-Sonntag seinem Ende zu und ich warte nun gespannt auf die ersten Hochrechnungen, die ja nicht mehr lange auf sich warten lassen dürften. Ich hoffe, es gibt keine unschönen Überraschungen am Ende dieses Tages ;-)
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