Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Das erste Wochenende des Monats Juni und dazu gleich noch ein etwas längeres ging heute an den Start. Ich habe heute beschlossen, wieder einmal im Tierpark vorbeizusehen und war bei sonnigem Wetter auf dem Weg dorthin. Bereits in der U-Bahn dorthin entnahm ich den Gesprächen einiger Mitfahrer, dass ich diese bald wiedertreffen würde ;-)
Kurz darauf habe ich mich brav an der Schlange vor dem Einlass angestellt, meine Karte abscannen lassen und mich auf den Weg zur Eisbärenanlage gemacht, die dicht bevölkert war, obwohl es bis zum Eisbärentalk noch etwas Zeit war.
Angekommen vor der Anlage sah ich, dass diesmal beide Bewohner derselben im Wasser waren. Während Wolodja wie üblich seine Trainingsrunden auf der linken Seite abschwamm, dümpelte Tonja gemütlich im Wasser und beschäftigte sich mit einem Laubast.
Als der Pfleger mit dem Obsteimer erschien und der Eisbärentalk begann, waren beide natürlich pünktlich zur Stelle.
Es wurde berichtet, dass sich das Eisbärenpärchen weiterhin liebevoll zugetan ist und die beiden offenbar beabsichtigen, ein weiteres Mal für Nachwuchs zu sorgen, natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass es diesmal besser verläuft, wie nachvollziehbar betont wurde. Ich hätte allerdings nichts dagegen, wenn hier nachwuchstechnisch erst einmal eine Pause eingelegt würde, vor allem in Hinblick auf Wolodja, der sofort wieder umziehen müsste, wobei der Zoo Berlin keine Lösung für ihn ist, wie ich finde, aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
Tonja und Wolodja ließen sich gemeinsam das Obst schmecken und ich habe mich erst einmal zu einer Runde durch den Tierpark aufgemacht.
Die Waschbären ließen sich auch heute nicht blicken, den Nachwuchs bei den Stachelschweinen habe ich anfangs nicht zu sehen bekommen und die Sekretäre waren gemeinsam mit dem Nestbau beschäftigt.
Die Katzenbären nutzen gegenwärtig den dichten Laubwuchs auf ihrer Anlage, um sich perfekt zu verstecken, also hatte ich auch hier kein Glück ;-)
Ich habe natürlich noch bei den Elefanten vorbeigesehen, nachdem ich einige Bewohner im Alfred-Brehm-Haus besucht hatte. Die Varis in ihrem Wald dösten heute im Grünen und so habe ich noch kurz bei Panzernashorn Betty und ihren Sohn Thanos vorbeigeschaut, der mittlerweile fast so groß ist wie seine Mama ;-)
Auf dem Rückweg zur Eisbärenanlage habe ich noch einmal einen Blick auf die Anlage der Stachelschweine geworfen und diesmal ließ sich der Winzling, geboren am 20. Mai, tatsächlich sehen; er ist wirklich noch sehr arg klein, aber natürlich süß :-)
Bei Tonja und Wolodja hatte sich in der Zwischenzeit nicht wirklich viel getan - Wolodja schwamm unverändert seine Trainingsrunden auf der linken Seite der Anlage, während Tonja es sich auf dem Trockenen bequem gemacht hatte und die Besucher sowie die Umgebung beobachtete.
Mittlerweile hatte sich der Himmel bewölkt, es wurde grau und windig, obwohl die Regenfälle erst für den Abend und die Nacht prognostiziert waren.
Inzwischen hat es hier bereits mehrere Male dezent vor sich hin geregnet und der Himmel sieht immer noch unheilverkündend aus, aber vielleicht kommt das angekündigte Donnerwetter tatsächlich erst am Abend oder in der Nacht ;-)
Selbstverständlich überlasse ich den Abschluss des Eintrages auch diesmal Knut :-)
Einige weitere fotografische Eindrücke von meinem heutigen Besuch im Tierpark sind hier zu finden.
Das war er also, der erste von drei Teilen eines langen ersten Juniwochenendes im Jahr 2017 :-)
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