Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Es war ein Sonntag der etwas unangenehmen Sorte - grau, trüb und nasskalt. Wie der Mensch im Radio heute verkündete, wäre dies eher ein Tag, den man besser zuhause verbringen sollte, wenn man nicht unbedingt hinaus muss. Nun, ich musste zwar nicht, wollte aber dennoch und habe mich am Morgen auf den Weg zum Zoo aufgemacht ;-)
Es muss einige Menschen geben, die haben den obigen Ratschlag genau wie ich ignoriert - sonderlich voll war es in den Außenbereichen im Zoo zwar nicht, aber vor allem in den Tierhäusern tummelten sich dann doch so etliche Besucher ;-)
Auf der Eisbärenanlage hatte es sich Katjuscha neben dem Felshügel auf der rechten Seite bequem gemacht, putzte sich im Liegen ein wenig und schlief danach ein. An der kleinen Knut-Statue lag eine einzelne Rose - natürlich, der Fünfte, sein Monatsgeburtstag...
Der Zoo Berlin hat heute jedenfalls demonstriert, dass Katjuscha auch anders kann, als nur zu schlafen, wie man hier sehen kann, auch wenn diese Fotos wohl älteren Datums sein dürften, schön sind sie dennoch :-)
Ich habe erst einmal eine Runde durch die Tierhäuser folgen lassen, die, wie bereits geschrieben, ziemlich gut besucht waren und eine hohe Dichte an Kinder- und Bollerwagen aufwiesen ;-)
Draußen war es dann doch deutlich entspannter und so habe ich mich dort weiter umgesehen. Pünktlich zur kommentierten Fütterung der Polarwölfe habe ich mich wieder im Bärenrevier eingefunden und auch Kragenbär Plato war zur Stelle. Natürlich kam auch er nicht zu kurz und durfte sich über einige Fische und ein Stück Fleisch freuen :-)
Ich habe daraufhin noch einmal bei Katjuscha vorbeigesehen, die nach wie vor schlief. Kragenbär Plato hatte sich mittlerweile über seine Anlage begeben und enterte den Baumstamm, der zum tiefer gelegenen Teil führte. Kurz darauf lag er in der Ecke des leeren Wassergrabens und schien ebenfalls ruhen zu wollen.
Auf dem Weg zum Ausgang sah ich, dass die Elefanten mittlerweile auf der Anlage waren und sich über die dort verteilten Pellets hermachten ;-)
Es war wirklich kein angenehmer außerhäusiger Aufenthalt heute und so habe ich mich bald darauf wieder auf den Heimweg gemacht und war recht froh, wieder im Warmen und Trockenen angekommen zu sein.
Und natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch diesmal Knut vorbehalten.
Das war es also, das erste Februarwochenende, eher etwas gewöhnungsbedürftig, was die Witterung angeht, aber dennoch nicht uninteressant ;-)
In den kommenden Tagen geht es weiter abwärts mit den Temperaturen und es darf mit Schnee gerechnet werden, mal schauen ;-)
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