Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Dieser Samstag kam wettertechnisch nicht gerade nett daher - ein weiterer dunkelgrauer Tag fand in Berlin statt, an dem es nicht so richtig hell werden wollte. Immerhin blieb es weitgehend trocken und tagsüber wurden zweistellige Plusgrade erreicht.
Ich war heute vormittag wieder einmal auf den Weg in den Zoo, vor dessen Kassen mich tatsächlich eine längere Schlange begrüßte.
Auf der Eisbärenanlage war dieses Mal keine schlafende Katjuscha zu bewundern, die sich im Höhleneingang versteckt hatte. Besagte Eisbärendame stand mitten in ihrer Felsenlandschaft und ließ sich von den Besuchern bestaunen und beobachtete ihrerseits ihre Besucher. Zu weiteren Aktivitäten war sie offenbar nicht bereit ;-)
Die Blumen, Collagen und Geburtstagsdeko an der kleinen Knut-Statue lagen heute noch dort und auch die geschmückte Besucherscheibe der Eisbärenanlage war größtenteils so belassen worden.
Ich habe daraufhin einen Zoorundgang folgen lassen. Die Polarwölfe lagen auf ihrer Anlage herum, während Kragenbär Plato über seine Anlage spazierte. Die Lippenbären waren heute ebenfalls auf den Außenanlagen zu sehen, zogen jedoch den Aufenthalt in ihren Höhleneingängen vor.
Mein Weg führte mich natürlich auch in das Tropenhaus, das jedoch dermaßen voll war, dass es kaum möglich war, zu den Besucherscheiben vorzudringen, aber einige Fotos sind mir dann doch gelungen ;-)
Aufgrund der etwas milderen Temperaturen waren heute wieder einige Tiere auf den Außenanlagen, die ich während meiner letzten Besuche dort nicht gesehen habe. So auch die Sitatungas, die Zuwachs zu verzeichnen haben - ein winziges Sitatunga-Junges, geboren am 24. November, das noch etwas holperig unterwegs war. Wahrscheinlich war das auch der Grund, das Hornrabe Clyde seinen WG-Gefährten keine Gesellschaft leisten durfte, was aber nur eine Vermutung meinerseits ist ;-)
Als ich später noch einmal im Bärenrevier vorbeisah, stand Katjuscha immer noch wie ein Denkmal unbeweglich auf der Anlage herum. Die Polarwölfe stimmten sich gerade auf ihr Konzert ein und Kragenbär Plato hatte seinen Anlagenspaziergang beendet und hatte es sich im Grünen bequem gemacht.
Um die Mittagszeit verfärbte sich der Himmel immer mehr in ein ungemütliches Dunkelgrau und ich habe den Heimweg angetreten.
Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich auch heute Knut und Gianna.
Das Fotoalbum von diesem feinen Besuch bei Knut und Gianna kann hier angesehen werden.
Das war dieser 10. Dezember, ein dauergrauer Samstag, und so richtig kann ich es noch gar nicht glauben, dass in zwei Wochen bereits Heiligabend und in drei Wochen Silvester ist. Das Jahr geht seinem Ende zu ;-)
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