Berlin, Knut, eigene Befindlichkeiten und was mir sonst noch alles einfällt
Durch purzelbaum
Bei dem gestrigen Sonnenschein muss es sich um eine Ausnahme gehandelt haben, heute war es wieder vorbei damit und die neue Woche startete in einem dunkelgrauen Outfit. So richtig hell werden wollte es den ganzen Tag nicht und da ich frei hatte, habe ich mir Zeit gelassen und bin gemütlich in diesen freien Montag gestartet.
Heute führte mich mein Weg wieder einmal in den Tierpark :-)
Natürlich spazierte ich auch hier zuerst zur Eisbärenanlage, auf der sich Wolodja befand. Während des Eisbärentalks erfuhr ich, dass sich Aika und Tonja derzeit hinter den Kulissen befinden, während Wolodja auf der Anlage freie Bahn hat, was er auch demonstrierte, indem er vor und nach der Fütterung dort unverdrossen seine Runden schwamm. Zur Fütterung war er jedoch sehr schnell zur Stelle und ließ sich Birnen und Äpfel schmecken :-)
Danach bin ich gemütlich durch die unendlichen Weiten des Tierparks gebummelt und habe zuweilen minutenlang keinen anderen Zoobesucher (oder eher Tierparkbesucher, wobei das im Grunde keine Rolle spielt, auch der Tierpark hat Zoostatus, aber um der Unterscheidung willen) getroffen ;-) Immerhin, ein Pfau lief mir heute wieder einmal über den Weg, bei meinen letzten Tierparkbesuchen hatte ich diesbezüglich kein Glück :-)
Nachdem ich dem Alfred-Brehm-Haus einen Besuch abgestattet hatte, verschlug es mich natürlich zu den Elefanten. Die asiatischen Dickhäuter hatten gerade Gesellschaft von zwei Tierpflegern, die die Anlage säuberten, was die Bewohner der Anlage so gar nicht interessierte, sie machten ihr Ding und auch der jüngste der Herde, Edgar, war munter mit von der Partie ;-)
Auf einige Baustellen bin ich auch im Tierpark gestoßen, aber eine derartige Invasion wie im Zoo habe ich hier nicht erlebt ;-)
Natürlich waren einige Tiere witterungsbedingt nicht draußen, den Varis und Kattas war es wohl eindeutig zu kalt und ich konnte sie nur durch Glasscheiben erspähen.
Panzernashornmama Betty und ihr nicht mehr ganz so kleines Söhnchen Thanos hielten sich im Graben ihrer Anlage auf, kuschelten anfangs ein wenig, bis Thanos der Meinung war, seiner Mama Beine machen zu müssen - was bei Betty allerdings auf wenig Gegenliebe stieß ;-) Der Papa Belur hingegen pflückte derweil Blätter von einem Baum und ließ sich diese schmecken.
Nach einem kurzen Schwenk an der Eisbärenanlage vorbei, Wolodja schwamm immer noch unermüdlich seinen Bahnen, habe ich den Weg zum Ausgang eingeschlagen und kam dabei an der neuen Anlage der Präriehunde und Baumstachler vorbei. Leider war keiner der Bewohner zu sehen, die Anlage war mit einem großen leuchtend-gelben Kürbis aufgehübscht worden und nun fanden Holzsägearbeiten dort statt. Ich hoffe, besagte Bewohner wird das Ergebnis der Anstrengungen freuen ;-)
Die Schlussrede des Eintrages bleibt diesmal Knut und Gianna vorbehalten.
Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna darf hier durchgeblättert werden.
Es war trotz der widrigen Bedingungen ein interessanter Besuch im Tierpark gewesen. Der Himmel über Berlin droht immer noch mit einem düsteren Dunkelgrau und gerade stelle ich fest, dass in zwei Monaten Weihnachten ist - die Zeit rast wieder einmal ;-)
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