1. Oktober 2017 7 01 /10 /Oktober /2017 12:56

Pünktlich zum Oktoberbeginn verschlechterte sich in Berlin das Wetter und pünktlich zum Sonntag waren kühle Temperaturen um die 14 Grad und Regen zu verzeichnen. Als ich mich am Morgen auf den Weg zum Zoo aufmachte, war es noch trocken, kaum kam ich im Zoo an, fing es beständig und hartnäckig an zu nieselregnen ;-)

Katjuscha

Katjuscha

Eisbärin Katjuscha schien dieses Wetter nichts auszumachen, sie war vom frühen Morgen an auf ihrer Anlage zu sehen und verschwand nur einmal kurzzeitig in ihrer Höhle. Der Rest des Bärenreviers schien um diese Zeit noch unbewohnt zu sein, was ich durchaus nachvollziehen konnte ;-)

Jiao Qing

Jiao Qing

Ich habe mich daraufhin auf den Weg zu den Panda-Bären gemacht, dort ist es wenigstens überdacht. Pandas lieben ja bekanntlich Regen und die Temperaturen heute dürften ihnen ebenfalls entgegengekommen zu sein, jedenfalls befanden sich Jiao Qing und Meng Meng auf ihren Außenanlagen und futterten sich durch ihren Bambus.

Meng Meng

Meng Meng

Nach einem Abstecher in das Tropenhaus und an den Außenanlagen der Menschenaffen vorbei, die diese Witterung auch nicht so zu schätzen schienen, man war entweder nicht zu sehen oder hatte sich untergestellt, habe ich nach einem nochmaligen Abstecher in das Panda-Haus den Weg zum Bärenrevier eingeschlagen. Kragenbär Plato war nun auf seiner Anlage und hatte sich zu einer großen Kugel zusammengerollt. Die Polarwölfe waren ebenfalls zugegen und auch Katjuscha hatte ihren Höhlenaufenthalt beendet und zeigte sich wieder.

Flamingos

Flamingos

Nun wollte ich doch aber bei den Alpakas vorbeisehen, die man ja nun endlich wieder besuchen kann und dort erwartete mich eine süße Überraschung - ein ganz winziger, kohlrabenschwarzer Winzling, den ich am Freitag dort noch nicht gesehen habe. Er oder sie ist noch etwas wacklig auf seinen staksigen Beinchen unterwegs und wurde erst einmal von allen "Familienmitgliedern" begrüßt, so mein Eindruck :-) Ich habe dort eine ganze Weile gestanden, mich nassregnen lassen und mir das feine Geschehen angeschaut - es war einfach schön.

Winziger Alpakanachwuchs

Winziger Alpakanachwuchs

Allmählich wurde mir dann aber doch recht kalt und ich habe tatsächlich Handschuhe vermisst. Und das am 1. Oktober! Nach einem kurzen Blick auf Katjuscha, die sich inzwischen zu einem Nickerchen auf der Anlage entschlossen hatte, bin ich zum Ausgang spaziert, der Zoo war ausgesprochen leer heute, was angesichts der Außenbedingungen nicht wirklich verwundert.

Jedenfalls war ich froh, nach diesem Ausflug im Dauernieselregen wieder in meinen trockenen vier Wänden angekommen zu sein und genieße nun diesen Restsonntag.

Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich auch diesmal Knut und Gianna.

Knut und Gianna am 1. Oktober 2009

Knut und Gianna am 1. Oktober 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna darf gern hier angesehen werden.

Dieser Sonntag ist unverändert dunkelgrau unterwegs, aktuell regnet es zwar nicht, aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis er wieder loslegt, der Regen. Morgen wartet zwar ein Arbeitstag auf mich, aber auch ich darf mich auf den darauf folgenden Feiertag freuen - das sind doch feine Aussichten :-)

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29. September 2017 5 29 /09 /September /2017 16:02

So schnell kann es gehen, kaum hat sie begonnen, diese Arbeitswoche, konnte heute bereits deren Ende eingeläutet werden. Mein nächster Arbeitstag findet erst im Oktober statt ;-)

Der September hat offenbar die Absicht, sich versöhnlich zu verabschieden - heute fand in Berlin ein herrlicher Spätsommertag mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad statt. Grund genug also, das Wochenende mit einem nachmittäglichen Zoobesuch einzuläuten :-)

Katjuscha

Katjuscha

Im nicht allzu vollen Zoo zog es mich auch heute wieder zuerst zum Bärenrevier. Auf dem Weg dorthin fiel mir auf, dass die Volieren der Greifvögel, die lange Zeit abgesperrt und eine Baustelle waren, nun teilweise wieder einsehbar ist und die ersten Bewohner mittlerweile dort eingezogen sind.

Das Ergebnis schaue ich mir an, wenn auch die letzten Baustellenzäune dort verschwunden sind - ich wollte zu den Bären und Wölfen und Wildhunden ;-)

Die Polarwölfe waren wohl im hinteren und uneinsehbaren Teil ihrer Anlage. Eisbärin Katjuscha hingegen war fit und munter unterwegs und kam mir bei meinem Eintreffen vor ihrer Anlage direkt "entgegengetapst", um daraufhin weiter ihre Runden zu drehen :-)

Nachwuchs bei den Alpakas

Nachwuchs bei den Alpakas

Heute war nun auch wieder der Zugang zu den am Landwehrkanal gelegenen Tieranlagen offen und ich habe natürlich die Gelegenheit genutzt, den Alpakas einen Besuch abzustatten :-) Dort standen bereits einige Besucher und beschauten sich die mittlerweile geschorenen Alpakas, die natürlich einen etwas gewöhnungsbedürftigen Anblick boten. Ophelias jüngsten Nachwuchs, der nun auch schon einige Monate alt ist, hat man davon verschont und so war der oder die Kleine das einzige Alpaka mit dichtem Fell. Süß ist das jüngste Mitglied der Alpakatruppe - braunes Fell, schwarze Ohren, ein weißes Gesicht und weiße "Strümpfe" trägt es zur Schau :-)

Plato

Plato

Die Wildhunde verspeisten gerade ihren Nachmittagssnack, einen der Nasenbären sah ich gerade noch im Gebüsch verschwinden und die Polarwölfe spielten nach wie vor Verstecken vor ihren Besuchern ;-)

Kragenbär Plato sah das etwas anders - er fläzte sich gemütlich über einen Baumstamm und genoss die Nachmittagssonne, genüsslich die Augen geschlossen :-)

Lippenbär Rajath sah ich über die Anlage flitzen und nacheinander die Höhleneingänge inspizieren, Kaveri und Balou sah ich heute hingegen nicht.

Alpenmurmeltiere

Alpenmurmeltiere

Ich habe mich nun wieder gemächlich in Richtung Zooausgang aufgemacht, Panda-Wetter war heute nicht, von daher nahm ich an, dass Jiao Qing und Meng Meng in ihren verglasten Wohnzimmern waren, sodass ich auf einen Besuch im Panda Garden verzichtet habe.

Die Alpenmurmeltiere hatten auch heute wieder einen Snack in Form eines Maiskolbens serviert bekommen, was zu schmecken scheint, gleich zwei der netten Gesellen machten sich parallel über einen her.

Die Elefanten bepuderten sich auch heute wieder mit Sand, was angesichts der spätsommerlichen Temperaturen nicht verwunderlich scheint.

Sibirisches Steinböckchen

Sibirisches Steinböckchen

Bei den Steinböcken muss man sich auch in diesem Jahr über Mangel an Nachwuchs nicht beklagen, ich habe immer noch nicht herausbekommen, wie viele Jungtiere es dort diesmal sind. Das Panzernashorn hatte ein ganz anderes Problem - ihm hatte man ein Beschäftigungsutensil in Form von Holzrohren auf die Anlage gehängt, mit dem es ständig ins Gehege kam und schließlich ziemlich entnervt davon abließ - aber das ist vielleicht nur eine Frage der Übung ;-)

Natürlich überlasse ich den Abschluss des Eintrages auch heute Knut.

Knut am 29. September 2010
Knut am 29. September 2010

Knut am 29. September 2010

Das soll es für heute gewesen sein, das Wochenende steht vor der Tür, das für mich allerdings eine normale Dauer haben wird, die Sonne ist nun untergegangen, aber morgen steht noch ein weiterer spätsommerlicher Tag in Berlin auf der Tagesordnung, wenn es denn stimmt ;-)

Und man darf sich auf ein Wochenende freuen, an dem in Berlin einmal so gar nichts los ist :-)

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27. September 2017 3 27 /09 /September /2017 16:01

Diese Arbeitswoche hat wieder einmal den Turbo geschaltet; heute durfte das Halbfinale derselben begangen werden und so ganz nebenbei geht nun auch der Monat September seinem Ende entgegen. Das Wetter ist unverändert herbstlich, obwohl heute noch einmal 20 Grad erreicht wurden, aber wenigstens blieb es heute trocken und ich habe den Nachmittag genutzt, um eine Runde durch den Zoo zu drehen.

Plato

Plato

Im recht übersichtlich besuchten Zoo habe ich sofort den Weg zum Bärenrevier eingeschlagen. Lippenbär Rajath ließ sich heute nicht blicken, dafür war sein Nachbar, Kragenbär Plato, auf seiner Anlage unterwegs und war im Grünen auf der Suche nach irgendetwas ;-)

Die Nasenbären waren heute abwesend, desgleichen die Wildhunde.

Polarwolf

Polarwolf

Die drei Polarwölfe waren munter, flitzten über ihre Anlage und schienen sich gegenseitig zu jagen, was durchaus freundschaftlich wirkte. Natürlich musste zwischendurch ein Blick auf die Besucher geworfen werden, was ich sehr zuvorkommend fand ;-)

Nun wollte ich aber endlich zur Eisbärenanlage.

Katjuscha

Katjuscha

Und schon beim Näherkommen sah ich Katjuscha auf der Seite des Vogelhauses auf der Anlage sitzen, nicht zuletzt deshalb, weil dort Besucher standen. Katjuscha warf freundliche Blicke in die Runde, bevor es ihr offenbar zu langweilig wurde, sich bestaunen zu lassen. Oder sie war der Meinung, dass nun eine Anlageninspektion fällig ist und so begann sie, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen ;-)

Alpenmurmeltier

Alpenmurmeltier

Auf dem Rückweg habe ich bei den Alpenmurmeltieren vorbeigesehen, die Besuch von Krähen auf ihrer Anlage hatten, was diese gar nicht witzig fanden, die Murmeltiere meine ich, und daher etwas unruhig wirkten. Die Sibirischen Steinböcke sahen sich das Spektakel von ihrem Felsen von oben an.

Anchali & Co.

Anchali & Co.

Ein Abstecher zu den Elefanten musste natürlich sein - man sammelte Pellets von der Anlage, bepuderte sich mit Sand oder tat beides gleichzeitig.

Und schon ging es auf dem kürzesten Weg durch den Zooshop, bevor ich mich mit der S-Bahn heimwärts befördern ließ.

Der Abschluss des Eintrages bleibt wie immer Knut vorbehalten.

Knut am 27. September 2008

Knut am 27. September 2008

Knut am 27. September 2010

Knut am 27. September 2010

Und bevor ich es vergesse: Einen fotografischen Nachschlag aus dem Zoo vom Wochenende gibt es auch noch, nämlich hier.

Das soll es vom heutigen Wochenhalbfinale, dem letzten im September, gewesen sein, bald winkt das Wochenende und kurz danach ein freier Feiertag :-)

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24. September 2017 7 24 /09 /September /2017 13:21

Nachdem bereits gestern Abend der Regen unvermutet einsetzte und die Nacht über anhielt, war es heute morgen vorübergehend trocken, von einem dauergrauen Himmel einmal abgesehen. Vermutlich nicht die besten Voraussetzungen für einen Marathonlauf, aber immerhin etwa 44.000 Teilnehmer machten sich dennoch auf den Weg. Ich konnte die Spitze des Läuferfeldes auf meinem Weg in den Zoo vom S-Bahnhof Tiergarten aus beobachten, der über die Straße des 17. Juni führt.

Jiao Qing

Jiao Qing

Angekommen im Zoo habe ich naturgemäß zuerst bei der Eisbärenanlage vorbeigesehen, die jedoch leer war. Kragenbär Plato lag in seinem Hochbett, es nieselte gerade wieder, und so war das so ziemlich das Beste, was er tun konnte.

Ich habe meine Schritte zum Panda Garden gelenkt; der ist wenigstens überdacht ;-) Und so wunderte es mich nicht, dass sich dort offenbar ein Großteil der Zoobesucher aufhielt.

Und es zeigte sich, dass Pandas gegen Regen tatsächlich nichts haben. Sowohl Jiao Qing als auch Meng Meng waren auf ihren Außenanlagen, ließen den Regen Regen sein und widmeten sich lieber ihrem Bambus ;-)

Meng Meng

Meng Meng

Ich habe nach dem Panda Garden nun das Tropenhaus aufgesucht, in dem sich allerdings nur wenige Bewohner aufhielten; die meisten waren ebenfalls auf ihren Außenanlagen, hatten sich dort aber lieber trockene Unterstände oder Felsvorsprünge gesucht. Affen sind eben anders drauf als Pandas ;-)

Anchali & Co.

Anchali & Co.

Eine Regenpause nutzend, habe ich mich dann wieder auf den Weg zur Eisbärenanlage gemacht, die unverändert leer war. Also ging es weiter zu anderen Zoobewohnern. Allerdings gab es nicht allzu viele, die diesem Wetter etwas abgewinnen konnten oder wollten. Etliche Anlagen waren heute leer.

Flusspferd

Flusspferd

Ich habe noch kurz der Kommentierung im Panda Garden gelauscht. Meng Meng war inzwischen im Innenbereich und futterte, während sich Jiao Qing noch auf seiner Außenanlage befand, auf der er inzwischen ein Schläfchen eingelegt hatte ;-)

Da es wieder einmal trocken war, habe ich noch eine weitere Zoorunde folgen lassen, bevor ich noch einmal bei der Eisbärenanlage vorbeigesehen habe, in der Hoffnung, Katjuscha zu sehen. Leider war die Anlage immer noch leer.

Humboldt-Pinguin

Humboldt-Pinguin

Um die Mittagszeit habe ich dann doch den Weg zum Ausgang eingeschlagen und habe mich heimwärts befördern lassen, gemeinsam mit einigen Teilnehmern am Marathon, die ihr Rennen bereits beendet hatten.

Wählen gehen musste ich heute nicht, das habe ich bereits vor zwei Wochen per Brief erledigt und so kam ich pünktlich vor dem nächsten Regenguss in meinen vier Wänden an.

Das Schlusswort des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.

Knut am 24. September 2010
Knut am 24. September 2010

Knut am 24. September 2010

Nun geht dieser Marathon- und Wahl-Sonntag seinem Ende zu und ich warte nun gespannt auf die ersten Hochrechnungen, die ja nicht mehr lange auf sich warten lassen dürften. Ich hoffe, es gibt keine unschönen Überraschungen am Ende dieses Tages ;-)

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23. September 2017 6 23 /09 /September /2017 13:13

Der erste Teil dieses Sport- und Wahlwochenendes nahm heute seinen Lauf. Noch war von den Ereignissen wenig zu spüren, bis auf ein paar Menschen, die Flyer verteilten, um doch noch einige Mitmenschen zu überzeugen, morgen ihr Kreuzchen an einer bestimmten Stelle zu machen und diverse Zeitgenossen, die mit den blauen Marathon-Taschen unterwegs waren, die offenbar derzeit zum Style-It-Piece mutiert ;-)

Ich habe mich am Vormittag gemächlich in Bewegung gesetzt und habe mich zum Zoo befördern lassen, der mir anfangs sehr leer vorkam.

Fatou

Fatou

Ich habe wie üblich zuerst den Weg zum Bärenrevier eingeschlagen. Kragenbär Plato tapste über die Anlage und suchte nach Leckereien, die Polarwölfe gaben sich ihrer Siesta hin und Eisbärin Katjuscha lag im Höhleneingang und präsentierte ein Ohr ;-)

Ich habe daher erst einmal eine Zoorunde folgen lassen. Im Panda Garden fand gerade die Kommentierung statt und hier war es dann doch etwas voller. Ich beschloss, dort etwas später vorbeizuschauen und bin erst einmal ins Tropenhaus spaziert.

Nun, dies war kaum besetzt, die meisten Tiere befanden sich auf den Außenanlagen und ich habe mich gefreut, die Grande Dame Fatou fit und munter dort begrüßen zu dürfen :-)

Victor

Victor

Die Elefanten Victor und Drumbo machten sich gerade über frisches Gras her, die Giraffe nahm ebenfalls ein spätes Frühstück zu sich und Hornrabe Clyde war heute fleißig. Er unterstützte die Gärtner und sammelte schon einmal Herbstlaub ein ;-)

Clyde

Clyde

Nun habe ich doch einen Ausflug in den Panda Garden gewagt - die Kommentierung war vorbei und es war nicht mehr gar so voll dort. Die Security steht zwar immer noch vor dem Eingang, hat aber kaum noch etwas zu tun, Warteschlangen gibt es nun keine mehr.

Beide Pandas befanden sich auf ihren Außenanlagen. Während Jiao Qing tief und fest schlief, befand sich Meng Meng auf Anlagenerkundung, um kurz darauf nachzusehen, ob die Tür zum Innenbereich nun endlich offen war. War sie nicht und so setzte Meng Meng ihre Wanderung fort.

Meng Meng

Meng Meng

Nun wollte ich aber doch noch einmal im Bärenrevier vorbeischauen und habe mich auf den Weg dorthin gemacht. Lippenbär Rajath befand sich auf Inspektionstour und nahm die Höhleneingänge seiner Anlage unter die Lupe; Kaveri tat es ihm gleich und ihr Söhnchen Balou stand etwas gelangweilt auf der Anlage herum.

Katjuscha

Katjuscha

Katjuscha befand sich immer noch in ihrer Höhle und vermittelte nicht den Eindruck, als hätte sie vor, diese heute verlassen zu wollen, sondern blinzelte nur etwas müde in die Richtung ihrer Besucher.

Auf meinem Weg zum Ausgang habe ich noch einmal bei Kragenbär Plato vorbeigesehen, der nach wie vor auf der Suche nach Leckerlis war. Irgendwann ließ er sich vor einer Felsspalte nieder, möglicherweise war er dort fündig geworden ;-)

Nachdem ich mich durch den menschenleeren Zooshop geschlängelt habe, war ich dann auch bereits wieder auf dem Weg zur S-Bahn, die mich komplikationslos heimwärts beförderte.

Der Abschluss des Eintrages bleibt heute Knut vorbehalten.

Knut am 23. September 2010
Knut am 23. September 2010

Knut am 23. September 2010

Nachdem sich tagsüber noch zeitweise die Sonne am Himmel gezeigt hat, bedeckt sich dieser nun zunehmend mit einer dicken Wolkendecke, nach Regen sieht es jedoch nicht aus. Ich hoffe, es bleibt auch morgen trocken. Den Teilnehmern am Marathon zuliebe zum Einen und zum Anderen, weil morgen gewählt wird - seltsamerweise lässt sich er Eine oder die Andere tatsächlich davon abhalten, zum Wahllokal zu stiefeln, wenn es regnet. Schauen wir einfach mal ;-)

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22. September 2017 5 22 /09 /September /2017 15:04

Heute ging sie nun zuende, diese Arbeitswoche, die irgendwie den Turbo geschaltet hatte. Und seit heute gibt sich der astronomische Herbst die Ehre, genauer gesagt, seit 16:37 Uhr.

Dieser erste Herbsttag kam trocken und sehr sonnig daher, da kam ein Zoobesuch zur Einstimmung auf das Wochenende gerade recht :-)

Sehr voll war es im Zoo heute nicht und wie immer führte mich mein erster Weg ins Bärenrevier.

Knut-Statue mit Blumen

Knut-Statue mit Blumen

Kragenbär Plato war im Grünen unterwegs und sammelte dort offenbar Futter ein. Die Polarwölfe hatten ihre Mahlzeit bereits beendet und flitzten über ihre Anlage, es sah aus, als spielten sie so eine Art Einkriegezeck ;-)

An der kleinen Knut-Statue lagen heute Blumen zum Gedenken an Thomas Dörflein, der heute vor neun Jahren verstarb, aber auch für Lars. Auch vor der Besuchersichtscheibe der Eisbärenanlage wurde beider in Form von Blumen und Karten gedacht.

 

Katjuscha

Katjuscha

Eisbärin Katjuscha indes befand sich einmal mehr auf Anlagenspaziergang und nahm zwischendurch ihre Höhleneingänge unter die Lupe ;-)

Nach einem Besuch bei den beiden Wildhunden, die sich Bewegung auf ihrer Anlage verschafften, habe ich mich, vorbei an der leeren Anlage der Nasenbären, auf den Weg zum Panda-Garden gemacht.

Jiao Qing

Jiao Qing

Heute musste ich mich nicht mit spiegelnden Scheiben und bunt gekleideten Zoobesuchern herumärgern :-) Beide Bären waren auf ihren jeweiligen Außenanlagen und futterten ihre Lieblingsspeise. Jiao Qing tat dies liegend und mit geschlossenen Augen, während sich Meng Meng in sitzender Position der Bambusvernichtung widmete ;-)

Meng Meng

Meng Meng

Nach einem Abstecher zu den Lippenbären - Rajath sauste von einem Höhleneingang zum anderen; auf der Nachbaranlage tat Kaveri dasselbe, während Balou die Anlage umgrub - bin ich zum Ausgang geschlendert.

Die Alpenmurmeltiere waren vollständig vertreten - zwei hielten Wache, während die anderen beiden futterten.

Alpenmurmeltier

Alpenmurmeltier

Die Waldmurmeltiere habe ich heute nicht gesehen. Die Elefanten futterten Pellets und bewarfen sich zwischendurch mit Sand - auch eine schöne Beschäftigung :-)

Nun habe ich mich aber heimwärts befördern lassen und auf diesem Weg gewann ich allmählich den Eindruck, dass halb Berlin am Wochenende vorhat, am Marathon teilzunehmen, dermaßen viele Menschen rannten mit den blauen Marathon-Taschen durch die Weltgeschichte, in der sich wohl die Renn-Unterlagen und vermutlich etliche Give Aways befanden. Dann kann es ja losgehen ;-)

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich heute Lars.

Lars am 8. November 2008

Lars am 8. November 2008

Ich habe mir in den vergangenen Tagen die Zeit genommen, in älteren Fotos herumzukramen und habe hier ein Album von und für Lars aus seiner Zeit im Zoo Berlin und im Zoo Rostock zusammengestellt; natürlich ist es nur eine Auswahl. Ich finde, das muss einfach sein, so ganz bin ich über diese traurige Nachricht immer noch nicht hinweg, das wird wohl noch eine ganze Weile dauern.

Nichtsdestotrotz wünsche in nun ein schönes Wochenende :-)

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19. September 2017 2 19 /09 /September /2017 15:10
Dienstag, der 19.09.

Es war ein schöner sonniger Herbsttag heute, aber für mich stand dieser Dienstag noch völlig unter dem Eindruck des gestrigen traurigen Ereignisses. Die Meldung über Lars hat es nun auch in diverse Zeitungen geschafft, nachdem der Zoo Rostock am heutigen Vormittag nun auch in einem längeren Artikel über das Geschehen informierte und von Lars Abschied nahm.

Mich wird das wohl noch eine ganze Weile beschäftigen, ich hatte so gehofft, Lars im neuen Polarium in Rostock besuchen zu können, aber das soll nun nicht mehr sein.

Im Zoo war ich heute nicht, lasse aber gern noch das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch hier, das ich gestern eigentlich bereits im Blog verlinken wollte, aber das musste erst einmal warten, von daher kommt es erst jetzt.

Der Abschluss des Eintrages bleibt dem wunderbaren Söhnchen eines tollen Eisbärenmannes vorbehalten.

Knut am 19. September 2009

Knut am 19. September 2009

Das Fotoalbum von diesem schönen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.

Diese Woche, die so traurig begonnen hat, steuert nun auf die Mitte zu, eigentlich kann es ja nur noch aufwärts gehen, bevor Berlin ein turbulentes Wochenende bevorsteht ;-)

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18. September 2017 1 18 /09 /September /2017 18:45

Ich kann es noch nicht fassen, diese Arbeitswoche begann so entspannt, bei sonnigem Wetter und irgendwie lief alles gut, bis eben, als ich diese furchtbare Nachricht las.

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars, der schöne Eisbärenmann und Papa von Knut, lebt nicht mehr. Er wurde heute morgen aufgrund eines inoperablen Lebertumors, der im Rahmen einer Zahnoperation und einem damit einhergehenden Gesundheitscheck und aufgrund daraufhin festgestellter erhöhter Leberwerte, eingeschläfert. Der Tumor wurde heute bei einem Ultraschall gefunden und nun hat sich der Zoo Aalborg schweren Herzens entschlossen, Lars etwaige Leiden zu ersparen.

Lars im Zoo Berlin
Lars im Zoo Berlin

Lars im Zoo Berlin

Lars kam am 12. Dezember 1993 im Münchner Tierpark Hellabrunn zur Welt und landete nach Zwischenstationen in den Zoos Bremerhaven, Münster und Neumünster im Jahr 1999 im Zoo Berlin, wo er zehn Jahre lang lebte. Dort traf er auf Tosca und das Ergebnis dieser Liaison wurde weltbekannt - Knut.

Was folgte, ist ebenfalls bekannt - Lars musste im Jahr 2009 nach Wuppertal umziehen, einer Initiative sei Dank, die Knut auf Teufel komm raus in Berlin halten wollte, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Ob man damit auch nur einem einzigen der beteiligten Bären den kleinsten Gefallen getan hat, darf nach wie vor in Frage gestellt werden.

Lars im Zoo Rostock
Lars im Zoo Rostock

Lars im Zoo Rostock

Nach dem Aufenthalt in Wuppertal, wo Lars Papa einer Tochter namens Anori, gemeinsam mit der Eisbärin Vilma wurde, zog er in den Zoo Rostock um, aus Platzgründen vermutlich, die Wuppertaler Eisbärenanlage ist eher ein Kachelbad, um dort Vilmas Mutter und Anoris Oma, Vienna, Gesellschaft zu leisten. Die beiden verstanden sich gut und bald zog auch Vilma wieder in der Rostocker Bärenburg ein. Das Ergebnis des Zusammenlebens war ein kleiner Junge, Knuts Halbbruder, Fiete genannt, und wieder musste Lars umziehen. Aalborg hieß das Ziel.

Hier wurde Lars ein weiteres Mal Vater, diesmal hieß die Mutter Malik, es sind Zwillingsmädchen. Lars verbrachte noch einige Monate auf der Nachbaranlage neben Mutter und Zwillingen, bevor heute morgen die traurige Entscheidung getroffen werden musste.

Lars und Tosca

Lars und Tosca

Ich könnte jetzt schreiben, das diese wunderbare Eisbärenfamilie, Lars, Tosca und Knut, nun wieder vereint ist, aber das empfinde ich als falsch und das trifft es auch irgendwie nicht. Es gab diese Familie in diesem Sinne nie, alle drei waren ganz einzigartige und wunderbare Eisbären, alle auf ihre Art eigen und dennoch verband sie etwas ...

Ich kann jetzt grad nicht weiterschreiben, es tut einfach weh ...

Lieber Lars, ich hätte dich gern noch einmal besucht, aber es hatte nicht sollen sein! Mache es gut, da, wo du jetzt bist und grüße, wen immer du dort triffst! Du warst ein ganz feiner großer, sensibler, wunderschöner und lieber Eisbär!

Du fehlst...

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17. September 2017 7 17 /09 /September /2017 12:56

Dieser sonnige Sonntag lud natürlich dazu ein, sich außerhäusig zu betätigen und so war ich recht früh unterwegs und auf dem Weg in den Zoo, den ich kurz nach neun Uhr enterte. Noch war es dort recht leer und ruhig und auf dem Weg zum Bärenrevier begegnete mir kein Mensch ;-)

Ein Blick auf die Eisbärenanlage verriet mir, dass dort noch Ruhe herrschte - Katjuscha lag tief in der Höhle vergraben und schlief noch. Die Polarwölfe hielten Siesta, was bei den Lippenbären los war, konnte man um diese Zeit noch nicht ermitteln, da die Scheiben dick beschlagen waren. Kragenbär Plato war indes auf seiner Anlage unterwegs und dort auf der Suche nach Essbarem ;-)

Jiao Qing

Jiao Qing

Also habe ich erst einmal das Panda-Haus besucht, das etwas besser besucht war als der restliche Zoo ;-) Die beiden Bären befanden sich jeweils in ihren verglasten Wohnzimmern, vor denen sich farbenfroh gekleidete Zoobesucher befanden, was zu unschönen Spiegelungen in den Scheiben führte. Sowohl Jiao Qing als auch Meng Meng saßen gemütlich in ihren Domizilen und ließen sich Bambus schmecken.

Meng Meng

Meng Meng

Ich habe nun erst einmal einen Streifzug durch die Tierhäuser folgen lassen, um danach noch einmal im Bärenrevier vorbeizusehen, allerdings schlief Katjuscha immer noch.

Ein erneuter Besuch im Panda-Haus ergab, dass beide Bären sich immer noch der Bambusvernichtung hingaben und die Fotografierverhältnisse in der Zwischenzeit nicht besser geworden sind.

Gorilla

Gorilla

Als ich später noch einmal bei den Lippenbären vorbeisah, waren die Scheiben mittlerweile etwas abgetrocknet und ich konnte einen Blick auf Kaveri und ihr Söhnchen Balou werfen. Balou ist mittlerweile enorm gewachsen und nicht mehr ganz so klein. Nach einer kurzen Raufrunde mit der Frau Mama ging Balou auf Klettertour und machte das Holzkonstrukt auf der Anlage unsicher, während Kaveri weiter die Anlage umgrub ;-)

Balou

Balou

Einen weiteren Besuch später vor der Eisbärenanlage zeigte es sich, dass Katjuscha ihr Sonntagsschläfchen beendet hatte, aber leider keine Anstalten machte, die Höhle zu verlassen ;-) Nun gut, sei ihr der geruhsame Sonntag gegönnt.

Katjuscha

Katjuscha

Ich habe daraufhin nun auch den Weg zum Ausgang eingeschlagen und habe mich heimwärts befördern lassen.

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich auch diesmal selbstverständlich Knut.

Knut am 17. September 2010
Knut am 17. September 2010

Knut am 17. September 2010

Das war es bereits fast schon wieder, dieses Wochenende in der Septembermitte. Aktuell scheint zwar noch die Sonne, muss sich aber wohl bald einer Wolkendecke geschlagen geben, die sich gerade am Himmel breitmacht ;-)

Nun, ich genieße jetzt noch diesen Restsonntag, bevor mich morgen der Alltag wieder einholt.

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15. September 2017 5 15 /09 /September /2017 15:48

Nachdem auch der gestrige Tag ein weiteres Mal mit Aprilwetter aufwartete und es pünktlich zum Feierabend wieder zu regnen begann, nach fast durchgängigem Sonnenschein, glänzte dieser Freitag zumindest vorerst mit trockenem Wetter und als ich in das Wochenende startete, schien sogar kurzzeitig die Sonne. Die Gelegenheit also, wieder einmal im Zoo vorbeizuschauen, der heute relativ leer war, wahrscheinlich trauten viele dem Frieden nicht ;-)

Katjuscha

Katjuscha

Wie immer führte mich mein Weg zuerst ins Bärenrevier. Lippenbär Rajath erwanderte seine Höhleneingänge, Kragenbär Plato lag halb versteckt hinter einem Gebüsch entspannt auf dem Rücken und die Polarwölfe verspeisten noch die Reste ihrer Fütterung.

Allein, ich wollte zur Eisbärenanlage und dort stellte ich fest, dass es doch nicht so leer war im Zoo. Ich weiß allerdings nicht, was man so spannend daran fand, Katjuscha von der linken Seite ihrer Anlage zur rechten Ecke und wieder zurück wandern zu sehen, um von dort aus die Runde von vorn zu beginnen. Egal, Katjuscha ist fit und munter und das ist das Wichtigste :-)

Polarwolf

Polarwolf

Die Polarwölfe hatten mittlerweile ihr Nachmittagsmahl beendet, Kragenbär Plato lag unverändert und tiefenentspannt im Grünen und ich habe mich nun auf den Weg zum Panda Garden begeben. Auch heute konnte ich, ohne eine Warteschlange meistern zu müssen, direkt hinein. Beide Bären waren zu der Zeit in ihren verglasten Wohnzimmern.

Jiao Qing

Jiao Qing

Während es sich Jiao Qing auf seiner Bank gemütlich gemacht hatte und sich dort genüsslich der Bambusvernichtung widmete, präsentierte sich Meng Meng mit dem Rücken zu mir und hatte sich zudem zu einer pelzigen Kugel zusammengerollt ;-)

Und so langsam bin ich nun in Richtung Ausgang geschlendert.

Waldmurmeltier

Waldmurmeltier

Natürlich nicht, ohne vorher bei den Murmeltieren vorbeizusehen. Drei der vier Alpenmurmeltiere waren zu sehen - eines futterte, das zweite buddelte und Nummer drei hielt offenbar Wache. Bei den benachbarten Waldmurmeltieren ließ sich nur eines blicken, das sich mitten auf der Anlage präsentierte und sich eine Erdnuss schmecken ließ :-)

Anchali

Anchali

Vorbei an den wie immer futternden Elefanten, die Pellets von der Anlage sammelten, habe ich mich durch den Zooshop geschlängelt und war bald auf dem Heimweg.

Das Wetter meinte es heute jedenfalls gut mit mir - der Regen kam erst, als ich bereits zuhause war ;-)

Natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages Knut vorbehalten.

Knut am 15. September 2009

Knut am 15. September 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem sehr farbigen und später sehr dunkel gefärbten Knut darf gern hier durchgeblättert werden.

Mittlerweile hat der Regen aufgehört zu regnen, der Himmel ist allerdings nach wie vor mit einer dicken und grauen Decke geschmückt, aber das stört mich im Moment nicht, ich freue mich auf das Wochenende :-)

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