8. Oktober 2016 6 08 /10 /Oktober /2016 14:16

Manchmal kommt es eben anders, als man denkt und so geschah es auch heute ;-) Früh wurde ich von morgendlichen Regengeräuschen geweckt und habe mich wenig später, mit einem Regenschirm bewaffnet, auf den Weg zur Bahn gemacht, um mich zum Zoo befördern zu lassen. Leider geriet das zur Fehlanzeige, ich wäre nur bis zum Bahnhof Friedrichstraße gekommen, um dann mit dem Schienenersatzverkehr weiterbefördert zu werden. Als Alternative wurde man auf den Regionalverkehr verwiesen. Na gut, ich habe dieses Angebot heute vormittag getestet und ich hatte wohl nicht allein diese Idee. Jedenfalls kam ich irgendwann in einem völlig überfüllten Regionalzug am Zoo an - ich hätte nie gedacht, dass eine Fahrt, die normalerweise eine Viertelstunde dauert, diesmal mehr als sechzig Minuten in Anspruch nehmen sollte - wieder eine Erfahrung mehr in Berlin ;-) Immerhin hatte die Fahrzeit den Vorteil, dass es zwischenzeitlich aufgehört hatte zu regnen :-)

Genickbandweber

Genickbandweber

Nachdem ich erfolgreich das Drehkreuz am Zooeingang überlistet hatte, war ich daraufhin auf fast menschenleeren Wegen auf dem Weg zur Eisbärenanlage. Von Eisbärin Katjuscha war allerdings nur ein halbes Ohr zu sehen, das aus dem Höhleneingang lugte, in welchem sie lag und schlief. Kältebedingt habe ich daraufhin erst einmal einen Rundgang durch das Vogelhaus unternommen, das deutlich besser besucht schien, als der restliche Zoo ;-)

Alpaka Ophelia

Alpaka Ophelia

Nach meiner Runde durch das Vogelhaus, habe ich nach einem kurzen Blick auf Katjuscha, sie schlief unverdrossen vor sich hin, die Alpakas besucht. Diese hatten ihrerseits gerade Besuch von einer Pflegerin, die sich gerade entfernte. Die älteste Tochter von Alpaka Ophelia, die schwarz-grau-weiße Olivia, hat vor wenigen Tagen den Zoo Berlin verlassen und lebt nun auf einem Bauernhof, wie ich gestern erfuhr.

Kalifornischer Seelöwe

Kalifornischer Seelöwe

Mein nächster Weg führte mich zum Robbenrevier. Die Anlage der Seelöwen ist zum Teil mit Bauzäunen zugestellt, was dort genau geschieht, weiß ich nicht. Die Seelöwen selbst sind davon jedenfalls (noch) nicht betroffen; sie waren im Wasser unterwegs oder saßen auf dem Felsen und gaben die Sonnenanbeter. Es war die Zeit des Tages, an dem sich für kurze Zeit die Sonne zeigte, bevor sie wieder hinter der dicken, grauen Wolkenwand verschwand, die für den Rest des Tages den Himmel dominierte.

Plato

Plato

Da Katjuscha immer noch schlief, habe ich bei Kragenbär Plato vorbeigesehen. Nachdem er zuvor noch in seinem Hochbett lag und schlief, war er nun erwacht, gähnte einige Male heftig in die Oktoberluft und schien zu überlegen, was er nun mit dem Rest des Tages anstellen sollte. Zu einer Entscheidung kam er nicht, er blieb, wo er war ;-)

Ich habe mich nun auf den Weg zum Ausgang begeben und mich auf das Abenteuer der Rückreise vorbereitet *g*

Da ich die Fahrt mit der U-Bahn zu langweilig fand, die S-Bahn ersatzverkehrte und die Regionalzüge keine wirkliche Alternative darstellten, habe ich mich dem Bus anvertraut und bin mit einer bekannten Touristenlinie durch Berlin gegondelt, um dann doch endlich dort anzukommen, wo ich hinwollte, durfte mir dafür aber auf der Fahrt dorthin etliche Berliner Sehenswürdigkeiten anschauen. So eine kleine Touri-Tour durch Berlin ist auch einmal ganz nett, dauert nur etwas länger - aber was soll es, es ist Wochenende ;-)

Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut vorbehalten.

Knut am 6. Oktober 2009

Knut am 6. Oktober 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna ist hier zu finden.

Ja, das war er, dieser 8. Oktober 2016 - nicht unbedingt durchstrukturiert, aber manchmal überraschen einen eben Dinge, die man nicht eingeplant hat und eröffnen neue Perspektiven. That´s life :-)

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7. Oktober 2016 5 07 /10 /Oktober /2016 15:53

Eine ziemlich verregnete, kühle und recht graue erste Arbeitswoche im Oktober ging heute zuende. Ein Oktoberstart, der nicht so recht zum goldenen Herbst passen wollte - die Sonne ließ sich kaum blicken, dafür war es ein recht regnerischer solcher, weshalb ich unter der Woche darauf verzichtet habe, am Nachmittag durch den Zoo zu schwimmen.

Heute war es zwar auch grau und trüb, da sich die Regenfälle jedoch diesmal auf die Nachtstunden beschränkten und es tagsüber trocken blieb, habe ich am Nachmittag im Zoo vorbeigesehen ;-)

Katjuscha

Katjuscha

Mein erster Weg führte mich den durch den fast menschenleeren Zoo natürlich zur Eisbärenanlage und vor derselben standen wir dann zu zweit ;-) Eisbärin Katjuscha ging einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen, der Höhleneingangsinspektion, nach und präsentierte bis auf wenige Ausnahmen dem geneigten Besucher fast ausschließlich ihr Hinterteil, da sie mit dem Kopf im Höhleneingang steckte ;-)

Polarwolf

Polarwolf

Viele Aktivitäten waren heute auf den Tieranlagen nicht zu beobachten - die Polarwölfe schliefen teils oder nahmen Beobachtungen vor, den Nasenbären war es heute wohl zu ungemütlich, sodass sie sich nicht blicken ließen, Kragenbär Plato lag in seinem Hochbett und schlief, während die Lippenbären Rajath und Kaveri Unterschlupf in den Höhleneingängen gesucht hatten.

Alpenmurmeltier

Alpenmurmeltier

Eines der Alpenmurmeltiere mümmelte sich gerade durch die Möhrchen und ließ dabei freundlich zu, dass sich auch die Spatzen bedienen durften. Und auch die Elefantenherde ließ es sich schmecken und sammelten fleißig die Pellets von der Anlage :-)

Anchali

Anchali

Ich habe kurz darauf auch den Weg zum Ausgang eingeschlagen und mich heimwärts befördern lassen und kam tatsächlich noch bei Tageslicht zu Hause an. Kurz darauf durfte ich auch schon das Licht einschalten ;-) Es geht nun wirklich rasant auf das Jahresende zu, in wenigen Wochen wird dann auch die Zeit umgestellt, wir bekommen eine Stunde zurückgeschenkt, von der man helligkeitstechnisch kaum etwas merken wird - aber ich will ja hier nicht meckern ;-)

Und natürlich überlasse ich auch heute den Abschluss des Eintrages Knut.

Knut am 5. Oktober 2008

Knut am 5. Oktober 2008

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf hier durchgeblättert werden.

Und nun kann es kommen, das zweite Oktoberwochenende, von dem ich hoffe, dass es nicht allzu verregnet gerät ;-)

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4. Oktober 2016 2 04 /10 /Oktober /2016 17:01
Es ist Herbst

Das verlängerte erste Oktoberwochenende ist nun Geschichte und heute hatte mich der Alltag wieder. Die letzten spätsommerlichen Tage sind nun auch vorbei und nun scheint es mit Macht Herbst zu werden. Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel und später hell und die Heizung durfte ich auch bereits wieder in Betrieb nehmen - wir befinden uns im letzten Viertel des Jahres 2016 ;-)

Es ist Herbst

Meinen ersten Arbeitstag dieser etwas kürzeren Woche - jobtechnisch gesehen - habe ich sportlich gemeistert und bin der Meinung, dass es wieder einmal an der Zeit ist, dass Knut einmal mehr die alleinige Hauptrolle dieses Eintrages spielen soll :-)

Knut am 4. Oktober 2008
Knut am 4. Oktober 2008

Knut am 4. Oktober 2008

Knut am 4. Oktober 2009
Knut am 4. Oktober 2009

Knut am 4. Oktober 2009

Knut am 4. Oktober 2010
Knut am 4. Oktober 2010

Knut am 4. Oktober 2010

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Eisbärchen Knut am 4. Oktober 2008 kann hier angesehen werden.

Der Wochenstart ist also geglückt und morgen darf bereits das Wochenhalbfinale begangen werden - ist doch auch ganz nett :-)

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3. Oktober 2016 1 03 /10 /Oktober /2016 13:23

Montag also, ein sonniger Oktobertag, und eigentlich stünde heute der Start in eine neue Arbeitswoche auf dem Programm, dank des heute stattfindenden Nationalfeiertages ging das Wochenende stattdessen in die Verlängerung und der Arbeitswochenbeginn darf diesmal noch einen Tag warten :-)

Und so ging es heute vormittag für mich nicht zu meiner Arbeitsstelle, sondern in den Zoo, den ich kurz nach neun Uhr erreichte.

Hornrabe Clyde

Hornrabe Clyde

Da sich auf der Eisbärenanlage noch nichts tat - Katjuscha nutzte den heutigen Feiertag wohl, um erst einmal auszuschlafen, habe ich eine Runde durch den um diese Zeit noch recht leeren Zoo gedreht. Die Polarwölfe gaben gerade ihr Morgenkonzert, während Kragenbär Plato auf der Suche nach Essbarem auf seiner Anlage umhertapste. Was bei den Lippenbären los war, konnte man nicht sehen, da die Scheiben des "Tropenbärenaquariums" dicht beschlagen waren ;-)

Und so habe ich mich um und in den Tierhäusern umgesehen.

Orang Utan

Orang Utan

Nachdem ich bei Hornrabe Clyde vorbeigesehen habe, der auch heute den Sitatungas auf ihrer Anlage Gesellschaft leistete, ging es weiter ins Affenhaus. Die Menschenaffen waren bereits auf ihren Außenanlagen und so spazierte ich gleich wieder nach draußen ;-)

Die Schimpansen hatten sich in ihr Holzhaus verkrümelt, die Orang Utans waren mit ihren gefüllten Futterkugeln beschäftigt, Gorilladame Fatou hielt sich hinten auf ihrer Anlage unter dem Felsdach auf und die benachbarte Gorillagruppe unterhielt sich damit, den Rasen nach Futter abzusuchen. Einzig Ivo, der Chef der Bande, saß bereits wieder tiefernst und hochkonzentriert vor dem Futterautomaten und versuchte, diesem etwas Leckeres zu entlocken ;-)

Kea

Kea

Nach einer kurzen Runde durch das Vogelhaus, Nachbarin Katjuscha schlief derweil immer noch, habe ich kurz bei der kommentierten Fütterung der Polarwölfe, Wildhunde und Nasenbären vorbeigesehen. Leider musste ich bei dieser Gelegenheit erfahren, dass der Zoo seit der vergangenen Woche nur noch die Wildhündin Perla beherbergt - ihr Gefährte Moritz lebt nicht mehr und so ist sie nun allein auf der Anlage.

Katjuscha

Katjuscha

Inzwischen hatte sich auch Katjuscha bequemt, einen Blick aus ihrem Höhleneingang zu werfen, möglicherweise wurde sie durch die Mikrofonstimme der Fütterung nebenan geweckt ;-)

Ich habe den Alpakas einen Besuch abgestattet, die natürlich, wie fast immer, allesamt futterten, bevor ich mich auf den Weg zum Ausgang gemacht habe.

Alpakakind Fideo

Alpakakind Fideo

Ein Alpenmurmeltier verabschiedete mich heute aus dem Zoo und schon ging es durch den Zooshop hinaus und in Richtung S-Bahn, die mich zuverlässig heimwärts beförderte.

Der Abschluss des Eintrages bleibt heute Knut und Gianna vorbehalten.

Knut und Gianna am 3. Oktober 2009

Knut und Gianna am 3. Oktober 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut und Gianna darf hier durchgeblättert werden.

So, nun geht mit diesem Feiertagsmontag auch dieses feine, etwas längere Oktoberwochenende seinem Ende zu, aber immerhin gerät damit die morgen startende Arbeitswoche etwas kürzer ;-)

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2. Oktober 2016 7 02 /10 /Oktober /2016 13:20
Oktobersonntag

Es ist Sonntag, der erste im Oktober, der dank des morgigen Feiertages noch nicht das Ende dieses Wochenendes bedeutet - man befindet sich gewissermaßen genau in der Mitte des verlängerten Wochenendes :-)

Nach dem gestrigen Tag im Nieselregen gestaltete sich der heutige Tag trocken und am Vormittag auch noch sonnig.

Auf meinem Plan stand heute nicht der Zoo, mich zog es wieder einmal in den Tierpark. Dort angekommen und ausgestattet mit einer neuen Jahreskarte, habe ich den Tierpark durch den neugestalteten Eingang geentert - hier gibt es interessanterweise (noch) keine Drehkreuze ;-)

Aika

Aika

Vorbei an der neu errichteten Anlage für die Präriehunde und Baumstachler - leider ließ sich keiner der Bewohner blicken - die Anlage finde ich jedenfalls gelungen und abwechslungsreich gestaltet - ging es weiter zur Eisbärenanlage. Dort gaben sich heute Aika und Tonja die Ehre. Aika hatte die Mulchecke besetzt, buddelte geschäftig darin herum, bis sie wohl der Meinung war, die Mulchecke wäre jetzt gemütlich genug für ein Nickerchen, worauf sie sich dort hineinlegte und besagtes Nickerchen einlegte. Lady Aika macht einen fitten Eindruck und sieht richtig gut aus :-) Tonja saß auf ihrem Lieblingsaussichtsplatz und hielt Ausschau, nach wem oder was auch immer, die Fütterungszeit war noch ein Weilchen hin ;-)

Tonja

Tonja

Da sich auf der Eisbärenanlage daraufhin so gar nichts tat, habe ich mich zu einem Tierparkrundgang aufgemacht. Die Anlage der Waschbären wurde seit meinem letzten Besuch umgestaltet, soll heißen, das Innere der Anlage. Hier wurde ein kleines Baumhaus errichtet, in dem sich Hängematten befinden, vom Häuschen führt ein kleiner Steg auf die Anlage, die wiederum mit Milchkannen und einem kleinen Tisch samt Stühlen aufgehübscht war. Wie zu lesen ist, handelt es sich um das Ergebnis eines Azubi-Projektes, und ich muss sagen, dass es sehr gelungen ist, mir hat es gefallen und den dort wohnenden Waschbären ebenfalls, sie waren überaus munter in ihrem neuen Zuhause unterwegs :-)

Waschbär

Waschbär

Mein Weg durch den Tierpark führte mich weiter an den Stachelschweinen vorbei, der Nachwuchs ist mit seinen fünf Monaten nicht mehr ganz so klein, den Sekretären und entlang am neugestalteten Kinderspielplatz. Die Katzenbären waren nicht auf ihrer Anlage und so habe ich meinen Weg fortgesetzt.

Afrikanische Elefanten

Afrikanische Elefanten

Die afrikanischen Elefanten befanden sich heute ganz nah bei den Besuchern und boten einen feinen Anblick, den auch viele nutzten, um dies fotografisch festzuhalten. Bevor ich zu den asiatischen Elefanten abbog, habe ich noch im Alfred-Brehm-Haus vorbeigesehen. Die vier sibirischen Tigerkinder sind mächtig gewachsen, seit ich sie das letzte Mal gesehen habe. Mama Aurora macht einen relativ entspannten Eindruck, zumal die Kids jetzt zunehmend ihr eigenes Ding machen ;-)

Die Anlage der asiatischen Elefanten hingegen war leer - naja, nicht ganz - es befanden sich einige Tierpfleger auf der Anlage, die auf Anfrage erklärten, dass Edgar & Co. erst am Nachmittag hinauskämen, da am Sonntagvormittag im Haus gebadet wird ;-)

Sibirische Tigerkinder

Sibirische Tigerkinder

Nach einem, allerdings erfolglosen, Besuch im Vari-Wald, die Bewohner desselben blieben heute lieber im Innenbereich, habe ich noch einmal bei den Katzenbären oder Roten Pandas vorbeigeschaut. Und diesmal waren Romeo und Tabea draußen :-) Viel taten sie allerdings nicht, sie hatten sich mehr oder weniger geschickt im immer noch dichten Grün ihrer Anlage versteckt. Na gut, sei es ihnen gegönnt.

Katzenbär

Katzenbär

Mittlerweile ging es auf die Zeit der kommentierten Fütterung bei den Eisbären zu und der Tierpark hatte sich in der Zwischenzeit deutlich gefüllt. Nun, die Besucher warteten in mehreren Reihen hintereinander, rund um die gesamte Eisbärenanlage versammelt. Ich sah ein, dass es für Fotos keinen günstigen Platz mehr zu ergattern gab und habe daraufhin die Segel gestrichen. Auf dem Weg zum Ausgang kamen mir immer mehr Besucher entgegen - gut für den Tierpark :-)

Den heutigen verkaufsoffenen Sonntag, der aufgrund des morgigen Nationalfeiertages stattfindet, habe ich links liegen lassen und bin auf direktem Weg heimwärts gefahren.

Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.

Knut am 2. Oktober 2009

Knut am 2. Oktober 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut (und natürlich Gianna) ist hier zu finden.

Der Sonnenschein hat sich zwischenzeitlich aus Berlin verabschiedet, auf dunkelgrauen Himmel folgte ein kräftiger Regenguss und nun scheint sie doch wieder - die Sonne. Natürlich, morgen winkt ja noch ein freier Tag :-)

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1. Oktober 2016 6 01 /10 /Oktober /2016 14:21

Heute starten wir nun in das letzte Viertel des Jahres 2016 - eigentlich erstaunlich, wie die Zeit bisher gerast ist. Der Monat Oktober ging mit grauem und kühlem Wetter ins Rennen, gewürzt mit Nieselregen. Nicht wirklich gemütlich, aber es gibt Schlimmeres ;-)

Ich habe mich dessen ungeachtet am Vormittag im Dauernieselregen auf den Weg in den Zoo gemacht, der an diesem Tag äußerst spärlich besucht war.

Ringelschwanzmungo

Ringelschwanzmungo

Mein erster Besuch vor der Eisbärenanlage verlief wenig erfolgreich - Katjuscha lag in ihrem Höhleneingang, schlief tief und fest und präsentierte ein wenig Eisbärenfell. Kragenbär Plato war da wesentlich aktiver - er stand am Wassergraben, angelte sich Entengrütze von der Wasseroberfläche und ließ es sich schmecken.

Da es unerbittlich weiter dauernieselregnete, bin ich zu einem Streifzug durch die Tierhäuser aufgebrochen ;-)

Brauner Kapuziner

Brauner Kapuziner

Die Menschenaffen waren trotz der unwirtlichen Bedingungen auf den Außenanlagen - bis auf einen Orang Utan, der sich am Futterautomaten zu schaffen machte, hatten sich alle anderen ein trockenes Plätzchen gesucht. Gorilladame Fatou schlief unter dem Vordach und auch die benachbarte Gorillagruppe hielt sich im regensicheren Eingangsbereich zum Innengehege auf und schaute etwas frustriert in die Gegend ;-)

Orang Utan

Orang Utan

Nach einem kurzen Rundgang durch das Vogelhaus kam ich wieder ins Freie und sah - Katjuscha. Sie hatte sich dem Eingang zum Vogelhaus gegenüber auf ihrer Anlage niedergelassen, trotzte tapfer dem Nieselregen und hielt Ausschau nach etwaigen Besuchern :-)

Katjuscha

Katjuscha

Mir war es allmählich zu nieselig und ich habe mich auf den Rückweg begeben. Kragenbär Plato hatte seine Entengrützenmahlzeit mittlerweile beendet, hatte sich in sein trockenes Hochbett begeben und schlief.

Die kommentierte Fütterung bei den Elefanten war mittlerweile beendet, aber man ließ sich vom Regenwetter unbeeindruckt dennoch gemeinschaftlich das Heu schmecken :-

Anchali & Co.

Anchali & Co.

Als ich um die Mittagszeit den Zoo verließ, waren vor den Kassen nach wie vor kaum Einlassbegehrende zu sehen, was ich verständlich finde - das heutige Wetter lud kaum zu einem Zoobesuch ein.

Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut und Gianna vorbehalten.

Knut und Gianna am 1. Oktober 2009

Knut und Gianna am 1. Oktober 2009

Das Fotoalbum von diesem interessanten Besuch bei Knut und Gianna kann hier angesehen werden.

Hier geht dieser vernieselte 1. Oktober in die zweite Hälfte und Tief Walpurga hält auch für die kommenden beiden Tage dieses verlängerten Wochenendes nichts wesentlich Besseres parat. Aber gut, es ist Oktober und der Sommer ist nun endgültig zuende ;-)

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30. September 2016 5 30 /09 /September /2016 15:19

Nachdem sich der gestrige Donnerstag noch einmal spätsommerlich mit Temperaturen um die 25 Grad und sonnig präsentierte, verabschiedete sich der September heute deutlich kühler und mit gelegentlichen Regenschauern. Verantwortlich ist ein Tief namens Walpurga, das auch am bevorstehenden längeren Wochenende für kühle Temperaturen und regnerisches Wetter sorgen wird.

Egal, die Arbeitswoche liegt hinter mir, vor mir ein feiertagsbedingtes längeres Wochenende und so habe ich am Nachmittag einen Zoobesuch unternommen - bei Sonnenschein übrigens, nachdem es vormittags noch geregnet hatte ;-)

Der September nimmt seinen Hut
Der September nimmt seinen Hut

Auf dem Weg zum Zooeingang erwartete mich eine Überraschung. Einige Meter vor besagtem Eingang wurde in den letzten Tagen auf dem Gehweg eine Informationstafel über den Zoo Berlin aufgestellt, der zweisprachig einige Details über den Zoo verkündet. Und natürlich ist auf dieser Tafel ein gewisser junger Eisbär abgebildet. Und so wird man seit Neuestem vor dem Zoo von Knut begrüßt :-)

Katjuscha

Katjuscha

Die Bewohner des Bärenreviers waren heute mehr oder weniger aktiv - die Lippenbären Rajath und Kaveri gruben ihre Anlage um, Kragenbär Plato befand sich auf einem Erkundungsspaziergang und Eisbärin Katjuscha inspizierte die Höhleneingänge ihrer Anlage. Ein Nasenbär schien zu überlegen, ob es das wert wäre, einen Baum zu erklimmen, entschied sich dann aber dagegen und blieb lieber am Boden. Nur bei den Polarwölfen herrschte Ruhe; man hielt Siesta ;-)

Polarwolf

Polarwolf

Die Murmeltiere glänzten heute durch Abwesenheit - das Futter auf der Anlage ließen sich daher die Spatzen schmecken. Beim Panzernashorn hatten die Piepmätze allerdings keine Chance - es wollte nicht teilen ;-) Auf der Anlage von Tapir Chico war ein Rasensprenger in Betrieb, dem Chico eher skeptisch begegnete - kaum kam er ihm etwas zu nahe, nahm Chico Reißaus, ich glaube, so schnell habe ich ihn noch nie flitzen sehen ;-) Die Elefanten futterten ihre auf der Anlage verteilten Pellets und betrieben nebenher Hautpflege, indem sie sich mit Sand bewarfen.

Asiatische Elefanten

Asiatische Elefanten

Ich habe mich daraufhin aus dem heute eher übersichtlich besuchten Zoo begeben und den unvermeidlichen Weg durch den Zooshop gewählt. Mittlerweile hat man auch den "Weg des geringsten Widerstandes" durch besagten Shop zugebaut und nun darf man noch einige Kurven mehr laufen, einfach nur, um aus dem Zoo zu gelangen - aber mehr als ein müdes Grinsen hatte ich für diese Maßnahme nicht übrig ;-)

Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich heute Knut und Gianna.

Knut und Gianna am 30. September 2009

Knut und Gianna am 30. September 2009

Es war ein spannender und schöner Tag, dieser 30. September 2009. Knut und Gianna verbrachten gemeinsam den Tag auf der Anlage und man konnte beobachten, wie die beiden jungen Eisbären immer mehr Interesse aneinander fanden, was sich während der kommenden Tage und Wochen noch intensivieren sollte. An diesem Tag war das aber eher noch ein vorsichtiges Kennenlernen, welches absolut friedlich ablief. Eine schöne Zeit war das :-)

Das Fotoalbum von diesem Tag bei Knut und Gianna darf hier durchgeblättert werden.

Und nun wartet ein feines, etwas längeres Wochenende auf mich - Walpurga hin oder her ;-)

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28. September 2016 3 28 /09 /September /2016 15:16

Nicht, dass es ab sofort Herbst werden will in Berlin - nach den vergangenen spätsommerlichen Tagen schaute besagter Herbst heute nur kurz vorbei und kam mit kühlem und grauem Wetter daher. Aber offenbar nur, um zu zeigen, wie sich diese Jahreszeit anfühlt - morgen geht es wieder hoch auf 25 Grad mit den Temperaturen ;-) Der September scheint das nachholen zu wollen, was der August größtenteils verabsäumt hat, da muss der Herbst eben noch ein paar Tage warten.

Nebenbei gab es heute das letzte Wochenhalbfinale des aktuellen Monats zu begehen, bevor am Wochenende der Oktober Einzug hält. Und da die Arbeitswoche ungebremst ihren Gang geht oder eher rast, lasse ich heute, in Ermangelung aktueller Fotos, einige Zoobewohner grüßen, die ich am Wochenende besucht habe :-)

Sandkatze

Sandkatze

Orang Utan

Orang Utan

Victor

Victor

Silberwangen-Hornvogel

Silberwangen-Hornvogel

Gerade lief im rbb eine ältere Folge von Panda, Gorilla & Co., in welcher die Eisbärinnen Tosca, Nancy und Katjuscha große Eisbomben im Wasser serviert bekamen. Tosca war natürlich die Erste im Wasser, Nancy folgte kurz darauf und Katjuscha ließ sich wie immer Zeit. Es wurde erzählt, dass Tosca immer die Schnellste ist, Nancy gern die Eisbomben vor Freude in die Luft schmeißt und gerne mal derartige Leckerlis mopst und dass Katjuscha einfach nur faul ist - sie möchte die Eisbombe am liebsten vor dem Maul drapiert haben - Wasser ist ja nass ;-) Das war dann doch noch einmal ein feiner Rückblick ;-)

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich selbstverständlich Knut.

Knut am 28. September 2008
Knut am 28. September 2008

Knut am 28. September 2008

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut ist hier zu finden.

Ich werde nun die letzten beiden Arbeitstage der Woche und des Monats September in Angriff nehmen und freue mich jetzt schon auf ein feines verlängertes Wochenende :-)

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27. September 2016 2 27 /09 /September /2016 17:54

Wer heute die Website von Google aufsuchte, wurde von einem Doodle begrüßt, das mit Luftschlangen, Konfetti und Luftballons aufwartete. Der Grund - der Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen und gleichzeitig die meistbesuchte Website der Welt - wird heute 18 Jahre alt und ist somit, zumindest nach hiesiger Rechtsprechung, somit volljährig :-)

Google-Doodle zum 18. Geburtstag

Google-Doodle zum 18. Geburtstag

Zwar existieren über die Gründung der Suchmaschine verschiedene Gründungsdaten, seit seinem achten Geburtstag feiert Google nun aber weltweit am 27. September seinen Geburtstag.

Inspiration für den Namen Google lieferte den Gründern das Wort Googol - dieses steht für eine Eins mit hundert Nullen. Keine Ahnung, ob das ein Hinweis auf die Anzahl der Suchtreffer liefern soll, die man nach einer Stichwortangabe findet, dies wäre auch heute noch, achtzehn Jahre später, ein äußerst ehrgeiziges Unterfangen ;-)

Sicher hat Google auch einige Nachteile, auf deren Benennung ich an dieser Stelle verzichten möchte; das tut man einfach nicht zum Geburtstag ;-) Egal, ich finde jedenfalls, eines sollte uns Google doch verraten - wann kommt der Führerschein ? *g*

Knut am 27. September 2008

Knut am 27. September 2008

Knut am 27. September 2010

Knut am 27. September 2010

Ich gratuliere Google jedenfalls ganz herzlich zur Volljährigkeit und lasse als Mitgratulanten das Eisbärchen Knut hier, über den besagte Suchmaschine 289.000 Suchergebnisse auf deutsch und 216.000 auf englisch hervorzaubert - eine beeindruckende Zahl, wie ich finde - oder: "Wenn das nüscht ist!", wie wohl jemand ganz treffend gesagt hätte :-)

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25. September 2016 7 25 /09 /September /2016 14:33

Dieser überaus sportliche Sonntag in Berlin kam mit Temperaturen um die 23 Grad und Sonnenschein daher - eigentlich nicht nur für die Teilnehmer am Marathon ein ideales Wetter ;-)

Ich war früh unterwegs, aufgrund der zahlreichen Straßensperrungen waren kaum Autos unterwegs, und habe mich per S-Bahn zum Zoo befördern lassen. Als besagte Bahn die Station Tiergarten in Richtung Zoologischer Garten verließ, konnte ich das Läuferfeld auf der Straße des 17. Juni in Augenschein nehmen, die dort unter der Stadtbahntrasse entlangführt.

Im Zoo war es anfangs noch richtig leer, wohl auch aufgrund der umfangreichen Straßensperrungen.

Gorilla

Gorilla

Im Zoo angekommen, führte mich mein erster Weg natürlich zur Eisbärenanlage, wie immer ;-) Eisbärin Katjuscha war noch kurz zu sehen, bevor sie in ihrem Höhleneingang verschwand. Nichts Neues, daher habe ich mich zu einem Zoorundgang aufgemacht.

Die Menschenaffen befanden sich bereits auf ihren Außenanlagen - die Orang Utans bastelten am Futterautomaten herum, während dieser bei den Gorillas heute unbeachtet blieb - es gab frische Holzwolle :-)

Amethystglanzstar

Amethystglanzstar

Nach einem weiteren Blick auf die Eisbärenanlage, geändert hatte sich dort seither nichts, bin ich im Vogelhaus eingekehrt, es gibt dort immer noch Arten zu entdecken, die sich eher selten blicken lassen oder schlicht unfotografierbar sind, aufgrund der engen Maschen, aber so allmählich bekomme ich wohl alle vor die Kamera ;-)

Plato

Plato

Es ging zwar auf die kommentierte Fütterung bei den Polarwölfen, Wildhunden und Nasenbären zu, aber die interessierte mich heute nicht. Kragenbär Plato hatte heute wohl einen seiner aktiveren Tage - er stand am Rand des Wassergrabens und futterte unentwegt die Entengrütze bzw. Wasserlinsen, die sich auf der Wasseroberfläche gebildet hatten. Naja, gesund soll das Zeug ja sein :-)

Katjuscha

Katjuscha

Eisbärin Katjuscha hatte derweil ihr Vormittagsschläfchen beendet, tapste zum Ufer und war ohne viel Umschweife drin im Wasser :-) Die große graue Kugel, die hinten im Wassergraben dümpelte, wurde ignoriert, stattdessen unternahm Katjuscha eine bedächtige Schwimmrunde, schubberte sich zuweilen und war nach einigen Minuten auch schon wieder an Land, wo sie sich am Felsen gründlich abrubbelte ;-)

Als ich um die Mittagszeit den Zoo verließ, hatte sich dieser etwas gefüllt und auch vor den Zookassen war nun ein wenig mehr Betrieb.

Auf der Heimfahrt sind mir einige Marathon-Teilnehmer begegnet, die sich dann doch lieber heimwärts befördern lassen wollten, als selbst zu laufen ;-)

Der Abschluss des Eintrages bleibt auch heute Knut überlassen.

Knut am 25. September 2010

Knut am 25. September 2010

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf hier durchgeblättert werden.

Wie ich später erfahren habe, wurde der Weltrekord im Marathon heute um 7 Sekunden verfehlt. So kann es gehen oder besser - laufen ;-)

Und nun geht auch dieser Sonntag bereits seinem Ende entgegen, aber immerhin fällt das kommende Wochenende feiertagsbedingt etwas länger aus :-)

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