22. Dezember 2008 1 22 /12 /Dezember /2008 20:12

Ich fange heute mal von hinten an:


Dieser hier abgebildete Eisbär bekam heute unerwarteten Besuch. Ein Zoobesucher schwang sich über  die Absperrung, sprang danach in den Wassergraben und krabbelte dann auch noch den Bärenfelsen hoch, wo ihn Knut neugierig beäugte. Passiert ist nichts, da Knut ein begeisterter Fresser ist und sich mittels einer großen Rinderkeule von seinem Pfleger in die Höhle locken ließ, wo er das Teil - ich meine die Rinderkeule, nicht den Pfleger - sicherlich genüsslich verspeiste, während die Polizei den Knut-Gast aus dem Gehege holte. Freiwillig wollte dieser scheinbar nicht gehen. Knut geht es gut, kurze Zeit später spielte er wieder in seinem Wassergraben begeistert mit einem Ball.

Das Fotoalbum von meinem heutigen, nicht ganz unaufgeregten, Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.


Über den Gesundheitszustand des Kurzzeitgastes in Knuts Gehege ist mir nichts bekannt. Ich möchte gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn Knut nicht so friedlich seinen ungebetenen Gast "begrüßt" hätte. Nein, darüber denke ich gar nicht nach. Aber Knut hatte den doch gar nicht eingeladen ...

Ich habe mir heute meine Reisedokumente, sprich Fahrkarte, gekauft und bin jetzt am Packen. So richtige Leidenschaft lege ich da gerade nicht hinein und wahrscheinlich werde ich wieder die Hälfte vergessen. Ich werde es wie immer überleben.

Ansonsten wurde Berlin heute von solchen Stürmen heimgesucht, dass ich zeitweise geglaubt habe, ich hebe jeden Moment ab und gebe hier den "fliegenden Robert". So arg war es dann glücklicherweise doch nicht.

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21. Dezember 2008 7 21 /12 /Dezember /2008 19:36

Die Hoffnung auf weiße Weihnachten habe ich auch für dieses Jahr - zumindest für den Berliner Breitengrad - aufgegeben. Obwohl sich der Wetterbericht derzeit noch nicht zwischen ganz ordinärem Schmuddelwetter oder was auch immer entscheiden mag. Selbst bei intensivem Nachdenken fällt mir nicht ein, wann es das letzte Mal weiße Weihnachten gab. Für Berlin kann ich da allerdings nur über einen sehr begrenzten Zeitraum von zwei Wintern zurückgreifen, aber im Rheinland war ja gleich gar nichts.

Das letzte, an das ich mich erinnere, sind weiße Ostern an der Ostsee. Und das wahrscheinlich auch nur, weil das Osterfest dieses Jahr schon am 23. März stattfand.

Aber weiße Weihnachten? Damit rechne ich schon gar nicht mehr. Wäre zwar nett, aber ich komme auch ohne aus. Hauptsache, es wird nicht schmuddelig.


Knut sieht das allerdings ganz anders: Der findet das weiße Zeug ganz köstlich und würde sich selbstredend über ganz viel weißen gefrorenen Niederschlag von oben freuen. Und ich bin mir sicher - nicht nur zu Weihnachten!

Das Fotoalbum von Knut vom heutigen Tag ist hier zu finden.

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20. Dezember 2008 6 20 /12 /Dezember /2008 20:24

Jetzt ist es ja tatsächlich nur noch eine Frage von Stunden und der Weihnachtsstress liegt hinter einem. Knut sieht das alles ein bisschen entspannter:


Er spielt lieber. Knut muss sich um Geschenke ja keine Sorgen machen, er wird sicherlich genug bekommen. Wie seine Lieblingsleckereien, die da heißen Croissants, Weintrauben, Lachs... to be continued. Und es werden wahrscheinlich auch noch ein paar Bälle für ihn abfallen und Kuschelkissen und und und.

Ich habe heute schon meine ersten Weihnachtsgeschenke bekommen (und auch schon welche verteilt). Die Urlaubszeit beginnt und einige werden verreisen (ich auch) und von daher ist es sinnvoller, den lieben Freunden und Bekannten, die man unbedingt beschenken möchte, die Geschenke schon vorher zu geben. Die Weihnachtsgaben, die mir zuteil wurden - ich muss zugeben, so diszipliniert bin ich nicht, die bis zum 24. Dezember ungeöffnet liegen zu lassen - habe ich direkt geöffnet. Feine Sachen!

Auf das, was ich von meinen lieben Verwandten bekomme, muss ich tatsächlich bis Heiligabend warten. Aber das halte ich aus. Und Knut auch:


Er hält hier auch schon Ausschau. Und ich bin mir sicher: Knut bekommt genug Weihnachtsgeschenke. Auch wenn das Bärchen den Grund dafür gar nicht kennt. Aber das interessiert einen jungen Eisbären doch nicht! Hauptsache, er kann spielen! Und es schmeckt!

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19. Dezember 2008 5 19 /12 /Dezember /2008 20:29

19. Dezember. Noch 5 Tage bis Weihnachten. Der große Wurf ist mir heute zwar nicht gelungen, aber so peu à peu kommt man ja bekanntlich auch vom Fleck.

Aber eines muss ich mal so eben feststellen: So viel Mistwetter wie in Berlin, gepaart mit Windböen, habe ich im Rheinland nicht erlebt. Heute habe ich meinen nächsten Schirm ruiniert. Zum Glück gibt es die Teile ja an jeder Straßenecke zu kaufen. Und die Verkäuferin, bei der ich meinen neuen Schirm heute erwarb, war immerhin so aufmerksam, direkt zu fragen, ob sie den Preisanhänger abschneiden soll. Immerhin kam ich mit einem Schirm in den Laden, der zusammengefaltet und klitschnass noch einigermaßen intakt aussah. Dem war nur nicht so. Erst stülpte es ihn um und nach dem Wieder-zurück-in-die-richtige-Form-basteln, stellte ich fest, dass eine Speiche gebrochen war und der Schirm aufgeklappt doch optisch einen eher jämmerlichen Eindruck machte. Also habe ich den direkt entsorgt und mich über meinen neuen gefreut. Die Farbe des neuen Schirms ist außerdem schöner. Wetten über die Lebensdauer schließe ich lieber nicht ab.

Ansonsten bin ich heute von früh bis spät in Berlin herumgehetzt, habe mich wiederholt über Mitmenschen geärgert, die das Geradeausgehen unvermittelt dann doch nicht mehr für so eine gute Idee halten und plötzlich die Richtung wechseln - und einen dann auch noch empört anschauen, wenn man scheinbar wie aus dem Nichts vor ihnen auftaucht. Meistens ist es der Typus, der mit Knöpfchen im Ohr, in der einen Hand den Kaffeebecher, in der anderen das Handy, unbedingt mitten auf der Kreuzung eine SMS absetzen muss. Heutzutage sind das aber auch harmlos aussehende Omis, die mit ihren Handys mittels Lautstärke ganze Stadtteile unterhalten und während des Gesprächs einfach nicht merken, wo sie hinlaufen. Glücklicherweise ist meines Wissens noch keine dieser Gestalten unter ein Auto geraten.


Knut hat das Problem natürlich nicht. Er schreitet hier ganz gelassen sein Gehege ab. Dass ihm dabei jemand in die Quere kommt, ist zwar nicht gänzlich auszuschließen, aber im Großen und Ganzen hat er seine Ruhe und kann seine Anlage entspannt genießen.

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18. Dezember 2008 4 18 /12 /Dezember /2008 20:11

Es ist ja nicht zu bestreiten, dass der Dezember das Ende des Jahres und somit auch des Kalenderjahres einläutet. Und was liegt da für den Handel näher, als den geneigten Kunden / Käufer mit entsprechenden Angeboten an Kalendern zu überhäufen. Die Teile werden in allen möglichen Formen, Größen, als Monats-, Wochen- oder Tageskalender, mit oder ohne Bild, als Taschenbuchkalender, Filofax oder sonst was angeboten. Bei der Fülle an Kalendern, die mir gegenwärtig in allen möglichen Shops entgegenflutet, habe ich so Überlegungen angestellt, wie viele Kalender der durchschnittliche Bundesbürger im Jahr so benötigt. Ich schätze, man kauft sich selbst einen, bekommt dann noch so drei bis fünf geschenkt. Es lebe der Baum!

Ich selbst habe nur einen, schreibe den - vorsichtig geschätzt - zu einem Fünftel voll. Und kann mich von den Dingern trotzdem nicht trennen. Nur - wichtige Termine und Dates - solche Sachen tauchen darin überhaupt nicht auf. Die notiere ich auf Zetteln und nicht im Kalender - bin halt eine Zettelliese. Von daher habe ich kurzfristig die Existenzberechtigung von Kalendern in Frage gestellt. Wer schreibt da noch was rein und vor allem was?

Andererseits, es gibt immer Dinge, die nicht in ein Tagebuch gehören, nicht in den elektronischen Kalender, nicht in einen Blog - und daher braucht man trotzdem immer noch einen Papierkalender, finde ich. Ich glaube, für 2009 werde ich mir wieder einen besorgen. Es sei denn, ich bekomme einen geschenkt ;-)


Und Knut sieht das genauso. Ein kleiner Eisbär braucht zwar keinen Kalender, obwohl, so ein weltberühmter Bär sollte vielleicht doch einmal in sich gehen, ob er nicht doch seine Termine irgendwie verwalten sollte. Wie das mit seinen doch recht großen Tatzen gehen soll, weiß wohl nur Knut selber. Aber irgendwo muss er doch wenigstens seinen Geburtstag vermerken.

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17. Dezember 2008 3 17 /12 /Dezember /2008 20:25

... war es eigentlich nicht. Einerseits kommt mir das Wetter gerade richtig November-like vor. Andererseits ruft einem wirklich jeder, seien es nun die Medien, die Freunde oder auch die lieben und teuren Verwandten mit schonungsloser Offenheit ins Gedächtnis, das heute in einer Woche Weihnachten ist. Ich werde ohnehin ganz froh sein, wenn das Fest der Liebe für dieses Jahr hinter mir liegt. Und dann - auf ein Neues.

Geschenketechnisch bin ich auf einem guten Weg. Das Schlimmste steht mir allerdings noch bevor. Das Verpacken. Ich habe mich in den letzten Tagen mit Unmengen von Geschenkpapier, Geschenkband, Tesafilm, Dekos und diversen anderen Verpackungsartikeln eingedeckt. Ja gut, da muss ich durch. Einfach nur kaufen ist irgendwie einfacher, wenn man dann mal die Ideen hat. Aber das Verpacken ist die Hölle.

Der Erwerb eines Weihnachtsbaums fällt dieses Jahr flach, da ich ohnehin verreise. Da kann mir das Teil wenigstens nicht den Boden vollnadeln. Und das An- und Abschmücken fällt auch flach.

Einen Haken hat die Sache mit dem Verreisen allerdings doch. Ich muss die ganzen Geschenke irgendwie transportfähig bekommen, da ich mit dem Unternehmen Deutsche Bahn verreise.

Nun zurück zu meinem ganz gewöhnlichen Dezembertag. Dass man im Dunklen aus dem Haus geht und auch im Dunklen wieder nach Hause kommt, sieht doch sehr nach Dezember aus. Außerdem habe ich mich heute um die Mittagszeit in eines der größeren Kaufhäuser gewagt - und da sah es ebenfalls sehr nach Dezember aus. Ich meine jetzt nicht die ganzen Weihnachts- und Geschenkartikel für die bevorstehende Festivität. Eher war ich über die Menschenmassen erstaunt, die an einem Mittwochmittag vor den Schulferien unterwegs sind. Haben die alle schon Urlaub? Egal, ich weiß es nicht.

Aber auf den ersehnten Schnee an Weihnachten werden wir wohl auch dieses Jahr vergeblich warten. Eher muss man sich wohl auf Schmuddelwetter einrichten. November-like eben. Gar nicht wie weiße Weihnachten.


Knut interessiert das gerade überhaupt nicht. Er hat einen neuen, mit Heu gefüllten Jutesack bekommen. Und der muss natürlich bearbeitet, bespielt, gekuschelt und letztlich auseinander genommen werden. Da ist ein junger Eisbär schwer beschäftigt.

Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angeschaut werden.

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16. Dezember 2008 2 16 /12 /Dezember /2008 19:38

Um es vorwegzunehmen: Anfang diesen Jahres wurde das Haus, in dem ich wohne, mit neuen, schöneren und vor allem größeren Briefkästen ausgestattet. Vor allem Letzteres ist es, was mich zunehmend stört. Seit der Neuausstattung habe ich den Eindruck, der Anteil an Werbezetteln, Wochenzeitungen, Einladungen zu irgendwelchen Neueröffnungen nicht nur in der Gegend, sondern auch gleich mal am anderen Ende von Berlin, kostenlosen Exemplaren der bekannten Berliner Tageszeitungen usw. nimmt unaufhörlich zu.

Kaum, dass sich noch einmal eine Sendung in meinen Briefkasten verirrt, die wirklich an mich - und nur an mich - gerichtet ist. In diesem Fall sind es entweder Rechnungen oder nette Angebote von Banken oder Versicherungen. Woher die meine Adresse haben, ist mir in vielen Fällen völlig schleierhaft, aber bei uns im Hinterhof stehen zwei große Papiertonnen, wohinein ich diese ganze Werbeflut versenken kann...

Und - natürlich, wir haben Adventszeit - und da hofft man auf die Spendierfreudigkeit der Adressaten, Briefe mit Bitten um Spenden. Egal, ob es jetzt um die Dritte Welt oder den Naturschutz geht, alle diese Sendungen finden ihren Weg in meinen Briefkasten.

Ich habe trotzdem etwas Erfreuliches zu vermelden: Eine handgeschriebene Postkarte habe ich in diesem Jahr doch bekommen. Die Absenderin hatte in ihrem Urlaubsort kein Internet-Café gefunden.

In meinem Mail-Postfach kommt dafür um so mehr an.
Ich glaube, ich schreibe mal wieder einen "richtigen" Brief...


Knut würde solch eine Situation wahrscheinlich aussitzen. Aber er hat es besser: Das Problem hat er mangels Briefkasten überhaupt nicht. Vielleicht würde er die ganze Werbepost aber auch genüsslich zerfetzen...

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15. Dezember 2008 1 15 /12 /Dezember /2008 20:50

Wer kennt sie nicht, diese netten kleinen Karten, die man unverhofft im Briefkasten vorfindet und in denen einem mitgeteilt wird, dass man sich am soundsovielten des Monats in der Zeit von ... bis ... in seiner Wohnung zu befinden hat, weil irgendetwas abgelesen, umgeswitcht, neu verkabelt oder was auch immer getan werden muss. Ob man da Zeit hat, spielt keine Rolle. Da diese unbequemen Benachrichtigungen mit schöner Regelmäßigkeit immer erst etwa 3 Tage vorher den Weg in den jeweiligen Postkasten finden, kann es schon mal passieren, das man in der Zeit gerade im Urlaub ist und selbst auf den Erhalt nicht reagieren, geschweige denn, einen Ausweichtermin vereinbaren kann. Mir geht es dann immer so, dass das eingeplante Zeitfenster (meist sind es drei Stunden) immer um die Mittagszeit platziert ist, so dass ich mir immer einen kompletten Tag frei nehmen darf. Und - Murphys Gesetz - ich bin immer zum Schluss dran.

Diesmal war es anders: In diesem Fall fand ich kein "nettes" Kärtchen in meinem Briefkasten. Diesmal war es ein öffentlicher Aushang an prominenter Stelle, nämlich am Treppenausgang, wo also jeder dran vorbeimusste, welcher uns darauf aufmerksam machte, dass wir - also ich und meine Mitbewohner - uns für den heutigen Tag für einen Zeitrahmen von sechs Stunden bereithalten sollten, Leute in die Wohnung zu lassen, die Kabel neu verlegen sollten. Natürlich wieder mitten am Tag. Was im Umkehrschluss bedeutete, ein weiterer Tag ging verloren. Ganz so war es dann allerdings nicht. Ich war diesmal - sollte das eine gute Woche für mich werden? - als erste dran, der Kabelverleger war kurz nach neun bei mir durch. Und ich konnte den Tag völlig neu durchplanen. Frei nehmen musste ich mir ja doch.

Die Kabelverleger waren nett und die konnten ja auch nichts dafür, so kurzfristig hier hinbestellt zu werden. Aber ist es denn nicht möglich, das alles (nur ein bisschen) langfristiger anzukündigen. Ein bisschen mehr Planungssicherheit kann doch eigentlich keinem schaden. Darüber kann man doch nur den Kopf schütteln!


Knut nimmt mir das hier gerade ab!

Das Fotoalbum vom heutigen Besuch bei Knut habe ich hier untergebracht.

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14. Dezember 2008 7 14 /12 /Dezember /2008 19:41

Heute, am 3. Advent, war natürlich wieder verkaufsoffener Sonntag in Berlin. Wie jedes Jahr in der Adventszeit. Wenn man bedenkt, dass Advent so viel wie Ankunft bedeutet, scheint das in diesem Fall tatsächlich zutreffend zu sein. Ich hatte heute den Eindruck, dass sich wirklich Heerscharen von Berlinbesuchern mit Heerscharen von Berlinern versammelt haben, um die Einkaufspassagen der Stadt unsicher zu machen. Irgendwie kamen die aus allen Richtungen, um gebündelt die angebotenen Einkaufsmöglichkeiten unsicher zu machen. Nur eine spielte nicht mit: die BVG. Die fuhr nämlich wie jeden Sonntag im 10-Minuten-Takt, so dass alle U- und S-Bahnen höllevoll waren.

Ich habe diese "außerplanmäßige" Möglichkeit des Weihnachtseinkaufs nur sehr kurz genutzt. Bin glücklicherweise trotzdem fündig geworden. Aber glücklich gemacht hat mich dieses Gerangel nicht. Entspanntes Einkaufen sieht anders aus. Aber das kann man so kurz vor Weihnachten sowieso nicht erwarten. Kurz nach Weihnachten allerdings auch nicht. Dann beginnt die Umtauschaktion.


Knut sieht der Sache entspannt entgegen - er beschäftigt sich lieber mit seinem Jutesack, den er garantiert nicht umtauschen möchte.

Das Fotoalbum von Knut von heute kann hier durchgeblättert werden.

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13. Dezember 2008 6 13 /12 /Dezember /2008 20:27


Nein, ich lebe nicht in Skandinavien oder in der Polargegend, wie es der hier abgebildete Bär in freier Wildbahn tun würde. Trotzdem gehen mir die derzeitigen Lichtverhältnisse in Mitteleuropa, genauer gesagt, Deutschland, Berlin, gerade gewaltig auf den Zeiger. Früh kann man ewig warten, bis es mal so halbwegs hell wird und schon am frühen Nachmittag ist es wieder soweit, dass man ohne künstliches Licht nicht mehr auskommt. Das zieht einen irgendwie runter. Nicht, dass ich depressiv veranlagt wäre, ich bin ein Mensch, der eigentlich recht optimistisch durch sein Leben spaziert, aber dieses ewige Dunkel oder Halbdunkel, beeinträchtigt mich doch etwas, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Selbst das Fotografieren, was ich normalerweise in jeder freien Minute veranstalte, macht gerade so gar keinen Spaß. Die Hälfte der Bilder kann man direkt in die virtuelle Tonne kicken und über den Rest breite ich mal den Mantel des Schweigens. Aber jetzt Schluss mit der Jammerorgie. Ab 21. Dezember werden die Tage ja wieder länger. Ich freue mich drauf. Bis nächstens!

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