30. Januar 2009 5 30 /01 /Januar /2009 19:17

Ja, so würde ich diesen Freitag am ehesten beschreiben wollen. Als unaufgeregt. Nicht langweilig oder monoton, sondern einfach - unaufgeregt. Ich meine, es muss jetzt nicht jeden Tag irgendwo ein Gebäude einstürzen, ein Verkehrschaos stattfinden oder sich irgendeine private Katastrophe ereignen (die Aufzählung kann beliebig fortgesetzt werden). Es gibt halt solche Tage, die irgendwie an einem vorüberziehen, zwar ereignislos, aber eben nicht öde. Und das kann auf alle Wochentage zutreffen. Es muss nicht zwingend der Freitag sein.

Jedenfalls, heute war so ein Tag.


Selbst Knut sah das heute so. Irgendwie kam der Bär nicht so richtig in die Spur. Er schlief und räkelte sich die meiste Zeit. Aber selbst das weiß er sehr fotogen umzusetzen.

Mein Tag sah nicht ganz so gemütlich aus. Ich habe mich mit ungeliebten Tätigkeiten im Haushalt beschäftigt, aber das Thema möchte ich jetzt hier eigentlich nicht vertiefen. Die Zeitungen gaben auch nicht allzuviel her. In einem großen Elektronikmarkt hier in dieser großen Stadt habe ich mich auf der Suche nach einem ganz profanen USB-Stick erst einmal verlaufen, bin aber schlussendlich doch noch fündig geworden. Das Wetter war ungemütlich und soll sich diesbezüglich in den kommenden Tagen noch steigern (ich höre gerade, Schneegriesel und Schneeschauer werden auch wieder an der Tagesordnung sein).


Knut wird sich darüber sicherlich freuen, obwohl er an seiner neuen oder alten Pelzfarbe gerade wieder so richtig Gefallen findet. Dafür nimmt man doch gern noch ein paar kalte Tage, vor allem mit Schnee, in Kauf. Und vielleicht bleibt er sogar eine Zeitlang liegen. Dem Knut wünsche ich es. Ich persönlich hätte es allerdings lieber ein paar Grad wärmer. Und Knut wird auch in den kommenden Wochen und Monaten ausreichend Gelegenheit finden, sich so richtig einzudrecken.

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29. Januar 2009 4 29 /01 /Januar /2009 19:34

Auch am heutigen Tag hatte der Winter Berlin im Griff. Ich habe einen neuen Ausdruck kennengelernt - Schneegriesel. Ich vermute mal, es handelt sich um diese Mixtur aus Graupel und Schnee, der heute öfter mal auf mich herunterrieselte. So richtig angenehm ist diese Art von Niederschlag allerdings nicht. Zumindest dann nicht, wenn er sich mit eisigem Wind verbündet.

Der hier hatte damit überhaupt keine Probleme:


Knut hatte sich heute so richtig eingedreckt und war als Eisbär nicht mehr so ohne weiteres zu erkennen. Aber diese Witterungsbedingungen sagen ihm ja ohnehin zu. Bevor er sich diese Farbgebung zulegte, war er baden...

Der angekündige Bahn-Streik ging heute an Berlin weitgehend vorbei. Es hatte wohl vor allem den Raum München und das Ruhrgebiet erwischt. Warten wir mal ab, wie sich die weiteren Tarifverhandlungen gestalten. Beim nächsten Mal ist Berlin bestimmt dabei.


Knut sieht die Situation ganz entspannt. Er räkelt sich ausgelassen auf seinem Schneegriesel-Sand-Haufen. Er muss sich auch keine Gedanken machen, wie er im Falle eines Bahnstreiks am besten von A nach B kommt.

Ach ja, und der Jackpot im Lotto wurde auch gestern nicht geknackt. Am Samstag wartet eine Rekordgewinnsumme auf denjenigen, der die richtigen Zahlen zum richtigen Zeitpunkt tippt. Danach erfolgt eine Zwangsausschüttung. Aber mit diesen Details beschäftige ich mich nicht.

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28. Januar 2009 3 28 /01 /Januar /2009 19:30

Ja, heute abend ist es soweit. Dann wird der, ich weiß nicht wievielte, Versuch gestartet, einen Rekord-Jackpot im Lotto zu knacken. Die Medien belästigen einen seit Tagen damit. Es geht um 28 Mio €. Sicherlich eine ganz nette Summe, von der ich persönlich jedoch absolut überfordert wäre. Da fehlt mir jede Vorstellung. Das ist ein Grund, warum ich mich dieser Veranstaltung verweigere.

Den zweiten Grund liefert die Statistik. Angeblich liegt die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden, 45 mal höher als im Lotto zu gewinnen. Die Reihenfolge wurde jedoch nicht genannt. Bevor ich mich allerdings schlimmstenfalls von 45 Blitzschlägen erledigen lasse, bevor ich einmal im Lotto gewinne - ich denke, die Entscheidung liegt da klar auf der Hand. Ich bin halt pragmatisch veranlagt. Aber ich gönne es dem / den Mensch/en, die es heute abend "trifft".


Knut, Berlins beliebtester Eisbär, hatte heute ganz anderes im Sinn. Er widmete sich lieber seinem Spielzeug und freute sich über die dünne weiße "Decke" in seinem Gehege, wobei nicht so genau zu ermitteln war, ob es sich dabei um Schnee, Raureif oder irgendetwas dazwischen handelte.


Egal, der Bär hatte wieder seine helle Freude an dem Zeug und wälzte sich begeistert darin herum. Frieren ist ja für ihn kein Thema und Lottoscheine muss er auch nicht ausfüllen...

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27. Januar 2009 2 27 /01 /Januar /2009 19:12

Heute habe ich mich mal wieder an die Leerung meines Briefkastens gewagt. Eigentlich nur um sicherzustellen, dass in den kommenden Tagen auch noch etwas hineinpasst. Post hatte ich keine - ich meine Post im eigentlichen Sinne. Stattdessen kam mir nach dem Öffnen eine Flut von Werbeprospekten, Katalogen und Flyern entgegen. Auf diese Weise wird Mann oder Frau jederzeit in die Lage versetzt, sich über Sonderangebote, Wochenangebote, Neueröffnungen und andere lebenswichtige Dinge, den Handel und das Dienstleistungsgewerbe betreffend, zu informieren. Ich muss allerdings sagen, dass sich mein Bedürfnis nach derartigen Informationen dermaßen in Grenzen hält, dass ich das Zeug umgehend in den nächsten Papierkorb entsorge. In meiner Wohnung kommt das Zeug gar nicht erst an. Obwohl, wäre eigentlich mal ganz interessant zu wissen, wieviel Kilo Papier auf eine bestimmte Zeiteinheit ermittelt, pro Haushalt so verschwendet wird.


Der Eisbär des Tages hält hier auch grad Ausschau. Allerdings sicher nicht nach dem Inhalt seines Briefkastens oder nach Werbeprospekten. Er schaut hier freundlich und neugierig, wie er nun mal ist, einigen Zooangestellten hinterher. Knut fand die offensichtlich interessant.


Außerdem ist er nach wie vor begeistert von den Schnee- oder besser Eisüberresten in seinem Pool. Die werden hartnäckig bearbeitet, bespielt und verspeist. Aber wie gerade dem Wetterbericht für die kommenden Tage zu entnehmen war, sollen sich die Tages- und Nachttemperaturen in den kommenden Tagen stetig zwischen leichten Frostgraden und der Nullgrenze (heißt das so?) bewegen. Und Schneefall wurde ebenfalls vorhergesagt. Warten wir es ab. Knut würde es sicherlich freuen. Und hier sind noch einige weitere Fotos von Knut vom heutigen Tag zu finden.

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26. Januar 2009 1 26 /01 /Januar /2009 19:31

Ja, am Sonntag beginnt der zweite Monat dieses Jahres und ich habe gar nicht so recht mitbekommen, wie der erste vorbeigerauscht war bzw. noch dabei ist. Irgendwie ging das unglaublich schnell.


Eisbär Knut interessiert das nicht so wirklich. Hauptsache, es gibt noch ein paar "Eislutscher" in seinem Pool. Die werden nach wie vor mit allen Sinnen und nicht nachlassender Begeisterung genossen. Soll er sein Vergnügen daran haben, solange es noch geht.


Eine weitere Lieblingsbeschäftigung hat er allerdings auch "wieder" entdeckt - sich so richtig schön dreckig zu machen. Ist ja auch eine feine Sache, jetzt, wo der sandige Untergrund so langsam wieder zum Vorschein kommt und der Bär sich in den vergangenen drei Wochen fast ausschließlich in strahlendem Weiß präsentiert hat.


Vom Winterschlussverkauf habe ich auch heute wieder nur aus den Medien erfahren. Und das wird sich, zumindest in diesem Jahr, auch nicht ändern, denke ich. Dafür kamen in der letzten Woche meine bestellten Frühjahrs- und Sommerklamotten an. Feine Sache, feine Teile, alles passt. Den Überweisungträger hat zwar heute früh kurzzeitig der Bankautomat "gefressen". Der Kasten musste daraufhin erst auseinandergenommen werden, damit ich das Teil wieder in Empfang nehmen und die Zahlung veranlassen konnte. Ist mir auch noch nie passiert. Anderen offensichtlich schon, zumindest hatte das Bankpersonal schon eine erkennbare Routine darin, "verschluckte" Überweisungsbelege wieder aus dem Kasten hervorzuzaubern...

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25. Januar 2009 7 25 /01 /Januar /2009 18:59

Nun ja, Kaiserwetter war ja für heute ohnehin nicht vorhergesagt. Aber ein derart trüber Vorhang wie heute früh ist für einen Sonntag geradezu ein Fall von "Geht ja gar nicht". Der Wettergott, dessen Existenz ich allerdings nach wie vor heftigst anzweifle, sieht das offenbar anders. Der verteilt das schlechte und das gute Wetter unabhängig von irgendwelchen Wochentagen. Auch eine Form von Gerechtigkeit.


Knut ließ sich davon nicht im geringsten beeindrucken. Der Sonntag, so findet er, ist zum Relaxen da. Also räkelte er sich ausgiebigst. Wozu am Sonntag Stress veranstalten? Dafür sind wir ja schließlich zuständig.


Ein wenig als Fußballer betätigt hat er sich dann allerdings doch noch. Mittlerweile hat er ja wieder Halt unter den Tatzen. Und seine ballsportlichen Fähigkeiten müssen schließlich trainiert werden. Ein paar weitere Fotos vom heutigen Tag bei Knut habe ich hier untergebracht.

Ich habe zumindest versucht, den heutigen Tag ebenfalls möglichst entspannt zu verbringen. Dem sonntäglichen Einkaufsvergnügen habe ich mich zwar nicht gewidmet, dafür fielen alle möglichen Beschäftigungen im Haushalt an, die einen nicht gerade zu Jubelarien animieren. Den Turbo werde ich trotzdem nicht zünden, was geht, wird erledigt, was nicht geht, wird verschoben. Für mich ist schließlich heute auch Sonntag!

Dieser Blog hat heute scheinbar auch auf Sonntagsbetrieb geschaltet. Zum Teil wurden die einzelnen Seiten derart angezeigt, dass sie sich über die Bildschirmbreite hinaus erstreckten. Erst nach mehrmaligem Laden wuden die Seiten korrekt angezeigt. Nun ja, auch ein Blog muss mal ausspannen ;-)

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24. Januar 2009 6 24 /01 /Januar /2009 20:12

Bei einem Blick auf den Kalender war heute unschwer festzustellen, dass das letzte Weihnachtsfest schon einen Monat zurück liegt. Oder das nächste in 11 Monaten schon wieder stattfindet. Alles eine Frage der Sichtweise. Aber davon sollte man sich jetzt noch nicht stressen lassen. Obwohl ich Menschen kenne, die kurz nach Ostern beginnen, sich für Weihnachten zu rüsten.


Knut macht sich natürlich weder um Ostern noch um Weihnachten Gedanken. Der Eisbär hatte sich heute nach einigen Tagen mal wieder in seinem Wassergraben beschäftigt. Da wurden Spielzeuge hervorgekramt und die restlichen Eisschollen zerschmettert. Viel ist ja gegenwärtig davon nicht mehr da. Aber das kann sich ja in diesem Winter noch mal ändern.


Dann habe ich heute noch durch diverse Werbung erfahren müssen - können - sollen, dass am Montag der Winterschlussverkauf beginnt. An sich eine feine Sache, wenn man denn Zeit hätte. Was mich nur irritiert, dieser sogenannte Winterschlussverkauf ist seit 2004 eigentlich Geschichte, weil abgeschafft. Jetzt stelle ich mir natürlich die Frage, was das denn jetzt ist, was der Handel seit fünf Jahren veranstaltet.

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23. Januar 2009 5 23 /01 /Januar /2009 19:24

So, diesen Freitag habe ich auch anständig über die Runden gebracht und freue mich jetzt auf das Wochenende. Noch eine Woche und der erste Monat dieses Jahres ist dann auch schon wieder Vergangenheit. Die Zeit fliegt.

Mit der angeblich grassierenden Grippewelle habe ich bisher - toi, toi, toi - bisher keine Bekanntschaft machen müssen und hoffe natürlich, dass es so bleibt. Allerdings soll es in der kommenden Woche wieder kälter werden und Schneefall wurde auch prognostiziert.


Das wird vor allem diesen hier freuen. Eisbär Knut "vergnügte" sich heute mit den Überresten seines Schnees und Eises in seinem Gehege. Mittlerweile ist das mehr Matsch und Wasser als Schnee und Eis, aber der Bär weiß sich zu helfen. Rutschige Stufen werden vor dem Betreten mit den Krallen aufgeraut. Ja, Knut ist lernfähig.


Zwischendurch betätigte er sich wieder als Eisbrecher in seinem Wassergraben und war auch ansonsten schwer beschäftigt, bis der Bär der Meinung war, so ein kleines Nickerchen im Sonnenschein wäre auch eine ganz feine Sache. Diese Idee wurde auch sofort in die Tat umgesetzt.


Knut hatte vor einem Jahr noch ganz andere Interessen. Er saß auf seinem Holzwollebett und bearbeitete seinen neuesten Jutesack. Aber so einen Härtewinter hatte der damals noch ziemlich kleine Bär auch gar nicht zu bewältigen. Obwohl das Verb "bewältigen" im Zusammenhang mit Schnee und Eis auch vor einem Jahr für Knut kein Problem dargestellt haben dürfte.

Mal sehen, was das Wochenende so bringt. Am Sonntag wird ja der Shoppingfreude wieder Tür und Tor geöffnet sein. Mal wieder ein verkaufsoffener Sonntag. Bereits der zweite in diesem Jahr, aber der Januar ist ja auch schon fast Geschichte...

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22. Januar 2009 4 22 /01 /Januar /2009 19:35


Heute gab Knut den Sonnenanbeter. Er lag an seinem neuesten Lieblingsfelsen, schlief, posierte und ließ sich bescheinen. Nicht, dass das Eis in seinem Gehege komplett weggeschmolzen wäre, es gibt immer noch Stellen, an denen es gefährlich glatt ist. Die wurden zwar auch kurz besucht, aber der Platz an der Sonne war für den Bären heute gerade gut genug.

Dafür bekam Knut heute Besuch. Allerdings handelte es sich heute um angemeldete Besucher und die hüpften auch nicht in den Wassergraben, um Knut Gesellschaft zu leisten, wie vor einem Monat. Nein, diese vier Gestalten wurden hochoffiziell vom Reviertierpfleger vor dem Gehege in Empfang genommen und in den Bäreninnenhof geleitet. Kurze Zeit später wurde der Schieber zu Knuts Höhle hochgezogen und der Bär hereingerufen. Knut hatte nur gerade mal wieder seinen eigenen Kopf - er lief einige Male in Richtung Höhle, äugte neugierig hinein - und zog es dann doch vor, auf seiner Anlage zu bleiben. Irgendwann klappte es dann doch, der Eisbär marschierte in die Höhle und blieb dort eine Weile. Um wen es sich bei diesen Besuchern handelte, blieb leider unklar.


Nach einiger Zeit wurde Knut mittels eines Baguettebrotes wieder in sein Gehege gelockt. Der Bär ließ sich diese Leckerei außer der Reihe natürlich schmecken. So lässt sich auch ein junger Eisbär Besucher, die offensichtlich mehr Besucher sind als andere, gefallen. Aber man soll ja nicht meckern. Wie gesagt, ich weiß nicht, um wen es sich dabei handelte.


Und so rund, klein und fluffig sah Knut vor genau einem Jahr aus. Der Bengel ist gewachsen und zu einem wunderschönen jungen Eisbären herangewachsen. Einfach nur wunderbar!

Ansonsten gibt es nicht viel zu vermelden. Die Grüne Woche läuft immer noch, das Sechs-Tage-Rennen steht an und die Berlinale vor der Tür. Dann wird man wieder jede Menge Menschen mit Berlinale-Taschen in grenzwertigen Farben durch die Stadt hetzen sehen. Aber bis dahin haben wir noch ein paar Tage Zeit.

Ja, und dann habe ich heute noch ein wenig am meinem Blog herumgebastelt und ein Fotoalbum angelegt. Die Bilder kann man jetzt sich als Slideshow anschauen. Es ist leider nur ein Bruchteil der Fotos geworden, die ich im Laufe der Zeit hier eingestellt habe. Der Rest folgt. Und wie ich diese Software dazu bringe, dass man sich die Bilder auch noch herunterladen kann, so es dann man auch will, das bekomme ich auch noch heraus. Versprochen!

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21. Januar 2009 3 21 /01 /Januar /2009 19:25


Wie man hier unschwer erkennen kann, hat Eisbär Knut nicht mehr nur ausschließlich Eis und Schnee unter seinen Tatzen - nein, er hat bereits eine Stelle gefunden, an der er sich ansprechend "schminken" konnte. Also war heute kein ganz so sauberer junger Eisbär zu bewundern. Aber für Knut, der sich ja ausgesprochen gern mal farblich passend zu seiner Umgebung umgestaltet, war es offensichtlich ein Bedürfnis, sich nicht mehr so sauber in seinem Wintermantel zu präsentieren, wie es in den letzten Wochen der Fall war. Der Bär hatte den Dreck wiederentdeckt, musste sich darin ausgiebig wälzen und fühlte sich auch auf diesem Untergrund sichtlich wohl.

Danach wurde noch ein alter Knochen hervorgekramt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum mittlerweile überschritten sein dürfte. Knut hielt sich allerdings nicht allzulange mit dem Teil auf. Zwischendurch hielt er sich im unteren Bereich seines Geheges auf, um Eisbrecher zu spielen, rutschte ein paar Mal im Pool aus und posierte für seine Besucher. Ihm geht es gut, auch wenn zur Zeit kein Schnee liegt, sondern nur noch ein paar Reste anzutreffen sind. Aber das kann sich ja noch ändern, der Winter ist noch nicht vorbei.

Ich für meine Person habe heute eine ganz interessante Beobachtung gemacht. Es waren insgesamt sechs Stationen, die ich mit U- und S-Bahn zurücklegen musste. Während dieser "Reise" sind mir begegnet: ein Akkordeonspieler, zwei Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und eine Gedichte-Interpretin. Was die alle wollten, ist klar, ein kleine Spende und/oder, dass man ihnen etwas abkauft. Kaum hatte der eine den Wagen verlassen, stieg der nächste zu. Es wurde wirklich nicht langweilig. Da stelle ich mir die Frage: Wie schaffen es meine Mitfahrer, bei dieser Geräuschkulisse zu lesen? Oder "lesen" die gerade deswegen?

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