22. Januar 2009 4 22 /01 /Januar /2009 19:35


Heute gab Knut den Sonnenanbeter. Er lag an seinem neuesten Lieblingsfelsen, schlief, posierte und ließ sich bescheinen. Nicht, dass das Eis in seinem Gehege komplett weggeschmolzen wäre, es gibt immer noch Stellen, an denen es gefährlich glatt ist. Die wurden zwar auch kurz besucht, aber der Platz an der Sonne war für den Bären heute gerade gut genug.

Dafür bekam Knut heute Besuch. Allerdings handelte es sich heute um angemeldete Besucher und die hüpften auch nicht in den Wassergraben, um Knut Gesellschaft zu leisten, wie vor einem Monat. Nein, diese vier Gestalten wurden hochoffiziell vom Reviertierpfleger vor dem Gehege in Empfang genommen und in den Bäreninnenhof geleitet. Kurze Zeit später wurde der Schieber zu Knuts Höhle hochgezogen und der Bär hereingerufen. Knut hatte nur gerade mal wieder seinen eigenen Kopf - er lief einige Male in Richtung Höhle, äugte neugierig hinein - und zog es dann doch vor, auf seiner Anlage zu bleiben. Irgendwann klappte es dann doch, der Eisbär marschierte in die Höhle und blieb dort eine Weile. Um wen es sich bei diesen Besuchern handelte, blieb leider unklar.


Nach einiger Zeit wurde Knut mittels eines Baguettebrotes wieder in sein Gehege gelockt. Der Bär ließ sich diese Leckerei außer der Reihe natürlich schmecken. So lässt sich auch ein junger Eisbär Besucher, die offensichtlich mehr Besucher sind als andere, gefallen. Aber man soll ja nicht meckern. Wie gesagt, ich weiß nicht, um wen es sich dabei handelte.


Und so rund, klein und fluffig sah Knut vor genau einem Jahr aus. Der Bengel ist gewachsen und zu einem wunderschönen jungen Eisbären herangewachsen. Einfach nur wunderbar!

Ansonsten gibt es nicht viel zu vermelden. Die Grüne Woche läuft immer noch, das Sechs-Tage-Rennen steht an und die Berlinale vor der Tür. Dann wird man wieder jede Menge Menschen mit Berlinale-Taschen in grenzwertigen Farben durch die Stadt hetzen sehen. Aber bis dahin haben wir noch ein paar Tage Zeit.

Ja, und dann habe ich heute noch ein wenig am meinem Blog herumgebastelt und ein Fotoalbum angelegt. Die Bilder kann man jetzt sich als Slideshow anschauen. Es ist leider nur ein Bruchteil der Fotos geworden, die ich im Laufe der Zeit hier eingestellt habe. Der Rest folgt. Und wie ich diese Software dazu bringe, dass man sich die Bilder auch noch herunterladen kann, so es dann man auch will, das bekomme ich auch noch heraus. Versprochen!

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21. Januar 2009 3 21 /01 /Januar /2009 19:25


Wie man hier unschwer erkennen kann, hat Eisbär Knut nicht mehr nur ausschließlich Eis und Schnee unter seinen Tatzen - nein, er hat bereits eine Stelle gefunden, an der er sich ansprechend "schminken" konnte. Also war heute kein ganz so sauberer junger Eisbär zu bewundern. Aber für Knut, der sich ja ausgesprochen gern mal farblich passend zu seiner Umgebung umgestaltet, war es offensichtlich ein Bedürfnis, sich nicht mehr so sauber in seinem Wintermantel zu präsentieren, wie es in den letzten Wochen der Fall war. Der Bär hatte den Dreck wiederentdeckt, musste sich darin ausgiebig wälzen und fühlte sich auch auf diesem Untergrund sichtlich wohl.

Danach wurde noch ein alter Knochen hervorgekramt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum mittlerweile überschritten sein dürfte. Knut hielt sich allerdings nicht allzulange mit dem Teil auf. Zwischendurch hielt er sich im unteren Bereich seines Geheges auf, um Eisbrecher zu spielen, rutschte ein paar Mal im Pool aus und posierte für seine Besucher. Ihm geht es gut, auch wenn zur Zeit kein Schnee liegt, sondern nur noch ein paar Reste anzutreffen sind. Aber das kann sich ja noch ändern, der Winter ist noch nicht vorbei.

Ich für meine Person habe heute eine ganz interessante Beobachtung gemacht. Es waren insgesamt sechs Stationen, die ich mit U- und S-Bahn zurücklegen musste. Während dieser "Reise" sind mir begegnet: ein Akkordeonspieler, zwei Verkäufer von Obdachlosenzeitungen und eine Gedichte-Interpretin. Was die alle wollten, ist klar, ein kleine Spende und/oder, dass man ihnen etwas abkauft. Kaum hatte der eine den Wagen verlassen, stieg der nächste zu. Es wurde wirklich nicht langweilig. Da stelle ich mir die Frage: Wie schaffen es meine Mitfahrer, bei dieser Geräuschkulisse zu lesen? Oder "lesen" die gerade deswegen?

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20. Januar 2009 2 20 /01 /Januar /2009 19:55


Berlins berühmtester Teddy namens Knut hatte heute - zumindest in Teilen seines Geheges - wieder festen Halt unter seinen Tatzen. Sein Pool  vor dem Wassergraben war zwar immer noch mit einer undefinierten Eis-Wasser-Matsch-Masse gefüllt, deren Flüssigkeitsgehalt ständig zunimmt, aber der Vereisungsgrad auf seiner Anlage nimmt stetig ab. Außerdem hat er eine neue Vorgehensweise entwickelt, aus der Tiefe seines Pools nach oben zu kommen. Nicht so, wie in den letzten Tagen, als er tastend und einigermaßen zögernd die rutschigen Stufen nach oben austestete, um dann doch wieder umzukehren. Nein, Knut ist lernfähig und saust einfach, wie von einer Nadel gestochen, eben wieder nach oben. Klappte auf Anhieb.

Wegen meiner neuesten Errungenschaft durfte ich heute den Vormittag zu Hause verbringen. Mein neues Notebook sollte heute bis 12 Uhr geliefert werden. Ich habe allmählich den Eindruck, dass die Lieferreihenfolge nach dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Empfängers sortiert wird. Nun ja, ich war dann letztlich kurz nach halb zwölf dran. Egal, ein feines Teil! Aufbauen und Softwareinstallation waren dann auch kein Thema mehr.

Nicht, dass ich nicht ausgestattet wäre. Aber mein altes Notebook, mit dem ich hier auch gerade unterwegs bin, ist nun doch etwas betagt und die Leistungsmerkmale sind mittlerweile jenseits von Gut und Böse. Egal, als "Internet-Notebook" taugt es noch. Zumal es sicherheitstechnisch auf dem Laufenden ist.


Zum Schluss noch ein kleines "Porträtfoto" von Knut. Er hält hier Ausschau nach dem Pfleger, der ihm das Futter vorbeibringt. Ist schließlich wichtig für ihn!

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19. Januar 2009 1 19 /01 /Januar /2009 19:37

Um eines vorwegzunehmen: Das eine hat mit dem anderen ziemlich wenig zu tun. Mir fiel nur eben kein passenderer Titel ein.

Im Prenzlauer Berg wohne ich jetzt seit knapp drei Jahren. Ist ein interessantes Viertel, obwohl ich da eigentlich gar nicht hin wollte. Aber wie es so ist, die Wohnung, die man sich anschaut, gefällt, man bekommt sie sogar - und auf einmal landet man, aus dem eher beschaulichen Bonn kommend, mitten im Berliner Szeneviertel. Aber ich habe eine Wohnung in einer ziemlich ruhigen Straße erwischt.

Im Großen und Ganzen wohnt es sich hier ganz nett. Was mich allerdings stört, sind die vielerorts noch anzutreffenden Gehwegplatten, die man wirklich nur als desaströs bezeichnen kann. Ich frage mich, aus welchem Jahrzehnt (oder Jahrhundert) die eigentlich stammen. Uneben, unegal, ungleich groß -mit höheren Absätzen dürfte man hier entschieden Probleme bekommen. Aber auch sonst ist dieser Untergrund vortrefflich geeignet, sich innerhalb kürzester Zeit sämtliche Schuhe zu ruinieren.


Eisbär Knut hat sich heute in seinem mittlerweile mit Wasser und Schneematsch gefüllten Pool damit beschäftigt, nach irgendwelchen zwischenzeitlich aufgetauten "Schätzen" zu stöbern. Wonach er da gerade genau sucht, weiß wohl nur der Bär allein.


Dafür bekam er heute zu seiner Fütterung einen Ochsenschwanz serviert. Dummerweise fiel das meiste seiner Leckereien in den Wassergraben - und für Salat und Obst springt Knut doch nicht hinein, zumindest heute nicht. Als jedoch besagte Leckerei ins Wasser geworfen wurde, zögerte er keine Sekunde - das Teil musste sofort geborgen werden!!! Der Bär weiß eben ganz genau, was er will, der Rest kann ja warten... Weitere Fotos können sich hier angesehen werden.

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18. Januar 2009 7 18 /01 /Januar /2009 18:43

Eigentlich ein ganz ruhiger und entspannter Sonntag war das heute. Obwohl die Attribute ruhig und entspannt im Zusammenhang mit meiner Person - das geht eigentlich gar nicht. Irgendwie bin ich ja immer in Betrieb. Aber ich sehe das grad so.

Knut offensichtlich auch:


Er hatte heute einiges vor. Nachdem er sich ausgiebigst den in seinem Wassergraben zeitweilig beheimateten Eisschollen "angenommen" hatte, suchte er einige Spielzeuge aus seinem Pool hervor, deren Existenz man mittlerweile vergessen hatte. Zwischendurch fand er noch einige Nahrungsmittel dort drin, die er als Snack zu sich nahm.


Danach präsentierte er seinen staunenden Besuchern etwas, was sich ein junger Eisbär offensichtlich unter der kommenden Frühjahrsmode vorstellt. Aber elegant sieht er damit aus!
Der Bär weiß sich sichtlich sinnvoll zu beschäftigen. Davon kann man sich hier überzeugen.

Also habe ich mich dem TV gewidmet. Soll heißen, ich habe es versucht. Für meinen Geschmack ist das Programm aber derzeit dermaßen grenzwertig, dass ich jetzt doch wieder vor dem PC hocke und mich anderweitig beschäftige. Ja gut, ein bisschen Biathlon, war das einzige, was ich heute sehenswert fand. Aber die rennen und schießen ja auch nicht ewig. Macht nichts, bleibt die Kiste eben aus. Ich werde das Restwochenende dann einfach sinnvoll über die Bühne bringen.

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17. Januar 2009 6 17 /01 /Januar /2009 19:15

Ja, so stelle ich mir einen entspannten Samstag vor. Ich bestimme, wann ich aufstehe, wann ich was tue oder unterlasse, lasse mich durch niemanden und nichts hetzen und setze einfach 24 Stunden lang meinen Kopf durch. So lässt es sich leben. Geht leider nur äußerst selten. Meistens ist Mann oder Frau, zumindest im Arbeitsprozess eingebunden, so ein Stück weit fremdbestimmt. Es sei denn, man ist selbständig. Aber das soll ja auch kein Sahneschlecken sein.

Knut macht sich darüber so gar keine Gedanken:


Der Eisbär "vergnügte" sich heute lieber in seinem Gehege mit einem seiner zwischenzeitlich in seinem Wassergraben festgefrorenen und wieder zurückeroberten Bälle. Kurzzeitig spielte er mit seinen Besuchern auch wieder Ball. Einer richtigen bekannten Ballsportart ist das zwar nicht zuzuordnen, aber da es allen Beteiligten Spaß macht... Das hatte sich allerdings ziemlich schnell erledigt, als diese - seine Spielutensilien - nicht wie erwünscht bei seinen Besuchern, sondern wieder im Wassergraben landeten - und ins Wasser will Knut ja nun gerade gar nicht.

Ja, um zu meiner Überschrift zurückzukommen: Derzeit findet in Berlin die Internationale Grüne Woche statt - die Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Früher soll man sich da ja regelrecht "durchgefressen" haben an Häppchen, Proben und was da sonst noch alles dargeboten wird. Wie ich einer der heutigen Tageszeitungen entnehmen konnte, kommt man dort heutzutage wohl eher hungrig heraus.

Die BVG hält es übrigens auch diesmal nicht für nötig, sich auf dieses Ereignis einzustellen. Sie fährt den üblichen Wochenendfahrplan. Da reagieren mittlerweile selbst die Behörden flexibler.


Knut hat dieses Problem selbstverständlich nicht. Er findet es nur grad nicht so prickelnd, das sein Gehege zum Teil aus halb gefrorenem Eis, Eisschollen und Eismatsch besteht, in und auf dem er permanent ausrutscht. Aber ein junger Eisbär meistert auch das!


Und so sah Knut vor einem Jahr aus. Ich habe mir gedacht, ab jetzt zeitweise kleine "Vorher-Nachher-Bilder" von Knut einzustellen. Der Bär hat sich ja wirklich entwickelt!!!

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16. Januar 2009 5 16 /01 /Januar /2009 19:24

Da es ja draußen nicht gerade heimelig zugeht, sucht Frau oder Mann sich in den heimischen und hoffentlich warmen vier Wänden eine Beschäftigung, die die tiefgefrorenen Gliedmaßen wieder auf Betriebstemperatur bringen. Nicht, was ihr jetzt denkt - ich nehme eine warme Dusche, trinke langweiligen Tee und lese. Dummerweise habe ich mir ein Buch über Namibia ausgesucht.

Interessant ist es ja, wenn, ja wenn nicht ständig die Durchschnittstemperaturen erwähnt würden. Ich meine, bei mehr als 40 Grad Celsius wird es auch allmählich wieder ungemütlich, aber man muss wirklich nicht ständig daran erinnert werden, dass es anderswo keiner warmen Socken, Schals und dicker Handschuhe bedarf. Aber bemerkenswert ist dieses Land, wo industriell Diamanten "geerntet" werden, doch schon. Egal, ich lese weiter. Lesen bildet ja schließlich.

Der hier hat ganz andere Sorgen, obwohl Sorgen kann man das eigentlich nicht nennen:


Eisbär Knut ist seit einigen Tagen schwer damit beschäftigt, seinen neuesten Jutesack zu zerlegen. Der Grund für diese eifrigen Bemühungen ist natürlich, an die darin eingenähten Spielzeuge heranzukommen. Man konnte heute noch nichts sehen, dafür aber hören: Der Inhalt quietscht! Aber morgen hat Knut sein Spielzeug sicherlich aus seiner Umhüllung befreit.

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15. Januar 2009 4 15 /01 /Januar /2009 20:00

Nein, ich rede hier nicht von Sex and Crime oder derartigen Dingen, die nach Meinung einiger Leute auf den Index gehören. In Berlin geht es gegenwärtig einigermaßen ungemütlich zu.

Das begann schon heute morgen: Per Telefon wurde ich gewarnt, dass es auf den Straßen spiegelglatt wäre und ich doch besser aufpassen sollte, wo ich hintrete. Das tue ich zwar schon seit Tagen, aber wie die wohlmeinenden Freunde nun mal so sind...

Eine weitere Plage ist die Erkältungswelle. Man kann ja hingehen, wo man will, in den Supermarkt, irgendeine Einkaufspassage, überall werden mir irgendwelche Viren und Bakterien entgegengeschleudert. Ein Glückspilz, der nicht getroffen wird... Ich bin offensichtlich keiner, aber ich werde es überleben.

Und dann gibt es noch die Menschen, die dieser Tage, sei es wegen des gerade stattfindenden Wetterwechsels oder aus anderen Gründen, mit Kopfschmerzen gesegnet irgendwie durchkommen müssen. Wie dieses Kopfweh nun gerade verteilt wird, erschließt sich mir nicht, aber ich muss ja auch nicht alles wissen, zumal es mich nicht betrifft.

Ein weiteres Risiko, und das kann nun wirklich jeden treffen, egal, wie abgehärtet oder gesund oder wie auch immer man gerade drauf ist, sind die überall herabstürzenden Weihnachtsbäume, die vorzugsweise aus dem Fenster auf den Gehweg entsorgt werden. Die ehemaligen Besitzer dieser fliegenden Nadelgehölze scheren sich offensichtlich nicht groß darum, ob möglicherweise ein Fußgänger getroffen wird, das Teil wird einfach zum Fallen gebracht. Hauptsache, man muss mit dem nadelnden ehemaligen Schmuckstück der Weihnachtstage nicht durch das eigene Treppenhaus.


Knut tangiert das alles nicht. Seinen Weihnachtsbaum hat er irgendwo im Wassergraben  versenkt und erschlagen wird er von den Teilen natürlich auch nicht. Ihn interessiert nur eines:


Hauptsache, er wird ausreichend verpflegt. Und das ist in diesem Fall nur der Nachtisch seiner Mahlzeit!

So sah Knut übrigens vor genau einem Jahr aus:


Ein pummeliges kleines Kerlchen. Und irgendwie viel zu viel Pelz für den kleinen, doch recht runden Bengel. Das Bild habe ich noch mit meiner alten Kamera aufgenommen. Ich bitte daher um Nachsicht, aber die technischen Möglichkeiten waren damals noch nicht gegeben.

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14. Januar 2009 3 14 /01 /Januar /2009 19:30

Rutschbahn, ist eine Rutschbahn.

Heute war es wirklich schwer, sich auf möglichst beiden Beinen von A nach B zu bewegen. Der Berliner "Bodenbelag" lud eher nicht zu der herkömmlichen Art der Fortbewegung ein, oder sollte ich besser sagen, es war fast unmöglich? Mir begegneten ständig Menschen, die extreme Schwierigkeiten hatten, den aufrechten Gang zu bewerkstelligen. Mir selbst sind allerdings auch einige Male die Schuhe nebst Füßen unter meinem Luxuskörper weggerutscht.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass in früheren Zeiten bei solchen Witterungsbedingungen gestreut wurde. Das scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein. Jemanden, der mit Spikes unterwegs war, habe ich allerdings auch nicht gesehen. Aber vielleicht habe ich ja auch nur mal wieder einen Trend verschlafen. Möglicherweise wird hier eine neue Volkssportart kreiert: Sich bei diesen Bodenverhältnissen so lange wie möglich in der Senkrechten zu halten...


Eisbär Knut hatte heute auch so seine Probleme, mit diesen rutschigen  Verhältnissen in seinem Gehege klarzukommen. Nach einigen Versuchen ist es ihm immerhin gelungen, den spiegelglatten Teil am Wassergraben zu verlassen und sich im oberen Teil seiner Anlage zu beschäftigen.


Da machte Knut dann das, was er nach Meinung seiner Zuschauer ohnehin am besten kann. Sich in Pose setzen und möglichst schöne Bildmotive abgeben. Ob der Bär das wirklich wollte, hat er leider nicht verraten.

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13. Januar 2009 2 13 /01 /Januar /2009 19:12


Hier zeige ich zur Einstimmung erst einmal Berlins berühmtesten Bären. Knut präsentiert hier sein neuestes Kissen / seinen neuesten Jutesack. Über den Inhalt wird man in den nächsten Tagen sicherlich mehr erfahren. Nämlich dann, wenn der Bär das Teil zerlegt und die Innereien zutage gefördert hat. Zur Zeit kann man nur mutmaßen. Auf alle Fälle hat Knut sein neuestes Spielzeug wieder nach allen Regeln der Kunst "bearbeitet". Das wurde herumgeschleudert, beschmust und auch den Besuchern gezeigt. Eisbär Knut ist da jedenfalls kreativ und kann sich stundenlang mit dem Ding beschäftigen. Er geht da hochkonzentriert zu Werke.


Ganz so konzentriert bin ich bei meinen Beschäftigungen nicht. Ich bin immer so schätzungsweise an 25 Dingen gleichzeitig dran. Und wie es dann so kommt: Nichts wird fertig, alles liegt oder steht dann halb angefangen und nicht weitergemacht bei mir rum. Zum einen, weil mir dann immer irgendwie die Zeit fehlt, zum anderen, weil mir die Ausdauer und die Lust abhanden kommen, die Dinge zu Ende zu führen. Irgendwann starte ich dann so eine Hau-Ruck-Aktion und dann vollende ich eine der 25 jeweils laufenden Geschichten. Dafür kommt dann binnen kürzester Zeit ein neues Vorhaben dazu und der ganze geschilderte Ablauf beginnt von vorn.

Aber egal. Solange ich die Übersicht nicht verliere, wird alles gut...

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