30. Oktober 2009 5 30 /10 /Oktober /2009 19:08
So, der Oktober befindet sich mittlerweile auf der Zielgeraden. Und so fand heute in Berlin noch einmal so eine Spur von Goldenem Oktober statt. Soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es schon richtig kalt ist. Aber einigen geht es dennoch nicht schnell genug mit dem Winter. Der Potsdamer Platz wurde gestern mit 150 Tonnen Schnee bestückt und pünktlich ab Halloween kann dort gerodelt werden. Winterwelt nennt sich das Spektakel.



Knut wird wohl noch ein paar Tage auf sein Lieblingswetter warten müssen. Er suchte heute nachmittag seinen Wassergraben nach Essbarem ab, während Gianna in der Schlafkuhle lag. Kurz darauf kam Knut dann aber auch wieder an Land, die Höhle wurde nacheinander aufgesucht, einige Male waren die beiden Bären kurz Nase an Nase, was allerdings bevorzugt hinter einem Baum stattfand. Und als dann eine Tierpflegerin die beiden Nachbargehege säuberte, konnte sie sich der Aufmerksamkeit von Knut und Gianna sicher sein.



Und nun ist also Freitagabend und das Wochenende liegt nun endlich vor mir. Heute war übrigens Weltspartag, von dessen Existenz ich erst heute erfahren habe. In meinem konsumtiven Verhalten habe ich mich davon allerdings keineswegs beeindrucken lassen. Aber wer gerne möchte...
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29. Oktober 2009 4 29 /10 /Oktober /2009 19:17
Naja, zumindest schaut es schon mal zaghaft um die Ecke ;-) Es liegt nur noch der "kurze" Freitag dazwischen. Und wenn dieser morgige letzte Wochenarbeitstag genauso turboschnell vergeht wie die ersten vier Tage, ist es wirklich bald soweit. Das Wetter hier in Berlin gestaltet sich so lala - für heute Nacht ist Frost und Glatteis vorhergesagt und das Wochenende soll zumindest trocken werden. Man will ja nicht unbescheiden werden, Sonntag steht der November auf der Matte, ein Monat, mit dem ich so gar keine tollen Vorstellungen verbinde, was das Wetter angeht.



Bei diesen beiden jungen Eisbären ging es heute zu wie in den vorherigen Tagen auch. Knut lümmelte auf seinem Sandthron und warf nur ab und an mal einen kurzen Blick zu Gianna. Diese indessen zirkelte mal wieder über die Anlage und suchte in regelmäßigen Abständen den Höhleneingang heim. Nichts Besonderes also. Bilder von Knuts Vater Lars und dessen Eingewöhnung im Zoo Wuppertal kann man übrigens hier bestaunen.


Auf dem Heimweg nach diesem doch eher ereignisarmen Tag fiel mir auf, dass mehr als vier Wochen nach der Bundestagswahl immer noch unzählige Wahlplakate die Stadt verunstalten. Wessen Aufgabe ist das eigentlich, den ganzen Krempel wieder wegzuräumen?

Und wenn man sich dann endlich den heimischen vier Wänden nähert, ist es leider auch schon dunkel...
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28. Oktober 2009 3 28 /10 /Oktober /2009 18:51
Das hörte heute ja überhaupt nicht auf mit dem Niederschlag. Praktisch ohne Unterlass nieselte oder regnete es heute. Dazu noch dieser trübe Himmel, der heute so gar nicht aufklaren wollte. Eigentlich ein Tag, an dem man am liebsten im Bett bleiben würde - wenn man denn könnte. Nun ja, ich konnte nicht und musste mich diesem ungemütlichen Wetter aussetzen. Aber wenigstens war heute so viel zu tun, dass der Tag ziemlich schnell rumging. Und nun ist schon wieder Mittwochabend und der Großteil der Arbeitswoche liegt schon hinter mir.



Bei Eisbär Knut traf man heute auf das gleiche Bild wie gestern. Knut hatte es sich auf seinem Sandthron bequem gemacht und lag auf der faulen Bärenhaut, während Gianna wieder die Anlage in Länge und Breite ausmaß. Zu Annäherungen kam es heute vormittag zumindest nicht. Naja, das wird schon. Knuts Papa Lars hat sich unterdessen wohl ganz gut im Zoo Wuppertal eingelebt, wie man hier sehen und lesen kann und avanciert offenbar zum Publikumsliebling.



Ansonsten haben wir seit heute eine neue Bundesregierung mit einer etwas anderen Farbgebung als in den letzten vier Jahren. Große Erwartungen habe ich allerdings nicht.

Egal, ich habe jetzt Feierabend und nur noch zwei Arbeitstage vor dem nächsten Wochenende vor mir. Und das freut mich grad :-)))
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27. Oktober 2009 2 27 /10 /Oktober /2009 19:20
zog sich dieser Dienstag heute dahin. Die Zeit klebte heute förmlich. Und wenn außerdem so gar nichts wirklich Interessantes passiert, trödelt die Zeit gefühlt noch mehr vor sich hin. Der nächtliche oder morgendliche Regen tat da noch sein Übriges. Regengeräusche wirken irgendwie einschläfernd auf mich, so dass ich heute morgen so meine Probleme hatte, pünktlich aus dem Bett zu finden. Und als ich aus dem Haus kam, erinnerten nur noch die nassen Straßen und Gehwege daran, dass es grad noch geregnet hatte.



Dieser schöne große Eisbär ist ja nun seit Freitag kein Berliner mehr. Lars ist gut in Wuppertal gelandet und hatte heute seinen ersten Auftritt im Freigehege. Ich hoffe, er lebt sich dort gut ein und verträgt sich mit seiner neuen Partnerin Jerka. Traurig ist es für mich nach wie vor. Lars´ Sohn Knut übrigens konnte dem heutigen Tag wohl auch nicht so wirklich was abgewinnen. Er fläzte schläfrig auf seinem Sandhaufen, während Gianna wie aufgezogen über die Anlage kreiselte. Auf ihre gelegentlichen Annäherungsversuche reagierte Knut heute ziemlich genervt und schnuffte Gianna schon mal an, worauf diese sich verzog.



Ich habe diesen Arbeitstag pünktlich ausklingen lassen, habe endlich mal wieder Inhalt in meinem Briefkasten vorgefunden, der sehnlich erwartet wurde und stelle rückwirkend fest: So schlecht war er dann doch nicht, dieser Dienstag. Manchmal reicht halt ein ganz kleines Highlight - und wenn es erst abends stattfindet :-)))
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26. Oktober 2009 1 26 /10 /Oktober /2009 18:54
So schon wieder ein Montag. Der angeblich zweitbeliebteste Wochentag, was ich nach wie vor nicht nachvollziehen kann. Ich war trotzdem froh, dass nach den turbulenten Ereignissen der letzten Tage wieder so ein Stück weit Normalität einkehrte. Da war ich ihm heute fast dankbar, dem Montag. Und ja, die Zeitumstellung wurde sichtbar heute früh. Ist doch entschieden aufbauender, wenn man nicht im Dunkeln aufstehen muss. Ist zwar nur eine Frage der Zeit, ich schätze, in einem Monat ist es damit vorbei.



Zwischen diesem junge Eisbären, hier am 26. Oktober 2008, und seiner Mitbewohnerin ist heute wieder ein Stück weit mehr das Eis gebrochen. Nach zwei zaghaften Annäherungsversuchen am Vormittag, lagen Knut und Gianna um die Mittagszeit herum an ihren Lieblingsplätzen und hielten Siesta. Kurz danach haben die beiden dann miteinander gespielt! Da wurde getatzt, sich vorsichtig in den Hals gebissen und die beiden schwarzen Nasen kamen einander ganz, ganz nahe. Aber wie es so ist, natürlich dann, wenn man als arbeitender Normalbürger am Schreibtisch sitzt und überall ist, nur nicht vor Ort. Ich hoffe ja, die beiden Mäuse wiederholen das am Wochenende. Die drei erwachsenen Eisbärinnen haben sich gestern abend zur Winterruhe zurückgezogen. Das große Eisbärengehege ist also nun komplett leer...



So, der erste Arbeitstag dieser Woche ist nun auch schon rum, die neue Bundesregierung steht vier Wochen nach der Bundestagswahl nun auch und wird sich am Mittwoch zur Wahl stellen. Dauerte dieses Postengerangel in der Vergangenheit auch so lange? Ist mir so nie aufgefallen...

Und ich sehe mit Spannung den kommenden Tagen entgegen :-)))
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25. Oktober 2009 7 25 /10 /Oktober /2009 16:29


Ist dieser heutige Sonntag, der stolze 25 Stunden sein eigen nennt. Und schon befinden wir uns in der Winterzeit - oder eigentlich ja Normalzeit. Ich kann auch stolz vermelden, jede Uhr in meinem Haushalt erwischt und eingenordet zu haben. Zumindest glaube ich das.


Eisbär Knut und seine Mitbewohnerin Gianna gingen den heutigen Sonntag gemütlich an. Knut schlief heute früh auf seinem Sandhaufen, Gianna in der Schlafkuhle. Irgendwann zog Gianna es vor, die benachbarten und wesentlich aktiveren Malaienbären zu beobachten, während Knut weiterschlief. Nach der Fütterung der großen Eisbären, oder besser Eisbärinnen, bei der es trotz Regenwetters sehr voll war, hatte bei den beiden Eisbärenyoungsters ein Positionswechsel stattgefunden. Gianna war wieder in ihrer Schlafkuhle anzutreffen, Knut hatte es sich neben dem ummantelten Baum bequem gemacht. Ein paar kurze Begegnungen zwischen den beiden fanden heute vormittag auch noch statt, dann bezog Gianna wieder ihre Schlafkuhle, während Knut hin und her lief.


Das Fotoalbum von meinem heutigen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.
Ich habe mich gegen Mittag auf den Rückweg gemacht. Unterwegs fiel mir eine ungewohnt hohe Polizeipräsenz auf. Als mir etliche Fußballfans begegneten, war mir auch der Grund klar. Die hiesige Hertha BSC, das derzeitige Tabellenschlusslicht, empfängt den aktuellen Deutschen Meister, den VfL Wolfsburg. Naja, da wünsche ich mal ganz unvoreingenommen, dass der Bessere gewinnen möge.

Und so geht das längste Wochenende des Jahres so ganz allmählich seinem Ende entgegen und ich bereite mich jetzt mal auf die kommende Arbeitswoche vor...

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24. Oktober 2009 6 24 /10 /Oktober /2009 15:23

Diesmal steht uns also ein Wochenende von der extraordinären Länge von 49 Stunden bevor. Morgen bekommen wir ja nun großzügigerweise die eine Stunde zurückgeschenkt, die uns Ende März frecherweise gemopst wurde. Da ich in meinem Haushalt immerhin eine Funkuhr mein Eigen nenne, habe ich dann morgen eine prima Orientierungshilfe, wenn es darum geht, meine Chronometer wieder auf Stand zu bringen.


Diesen beiden Hübschen habe ich heute vormittag bei nebligem Oktoberwetter einen Besuch abgestattet. Und was soll ich sagen - man interessiert sich füreinander. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Wobei die Interessenlage bei Gianna doch heute deutlich ausgeprägter war. Kurz geriet man auch mal aneinander und schnuffte sich an, als Knut der Ansicht war, dass die Dame des Hauses ihm grad zu sehr auf die Pelle rückte. Und kurz darauf waren die zwei dann doch wieder fast Nase an Nase. Sieht gut aus mit den beiden. Ich habe auch die Gelegenheit wahrgenommen, die verbliebenen drei "großen" Eisbärinnen bei der Fütterung zu beobachten. Auf der Anlage sieht es irgendwie - ja, unvollständig - aus. Viele Besucher bemerkten erst bei dieser Gelegenheit, dass einer fehlt. Es lag eine merkwürdige Spannung in der Luft...


Ein paar weitere Eindrücke vom heutigen Tag gibt es hier zu sehen.

Ich habe gegen Mittag den geordneten Rückzug angetreten und mich auf den Heimweg gemacht. Unterwegs bin ich noch in meiner Sonnenbank eingefallen, habe kurz über eine kleine Shoppingtour nachgedacht, die Idee aber ziemlich schnell wieder verworfen und verbringe den Rest des Tages in meinen vier Wänden. Auch mal schön, zumal es draußen gerade fröhlich vor sich hin nebelt :-)))

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23. Oktober 2009 5 23 /10 /Oktober /2009 18:16

Dieser Freitag brachte ja so einiges Erlebens- und Nachdenkenswertes mit sich. Es ist seit Tagen ein schönes Erlebnis mitzuerleben, wie sich diese beiden jungen Eisbären mehr und mehr annähern. Ein friedliches Miteinander zwischen Knut und Gianna spielt sich da ab. Da wird sich intensiv beschnuppert, das Umeinanderherumkreiseln nimmt ab, Knut geht jetzt auch nicht mehr mit eingezogenem Schwanz stiften, sondern bleibt einfach liegen, wenn Gianna im Anmarsch ist. Und "geküsst" wurde auch schon, soll heißen, ein intensives Nase-an-Nase-Kuscheln war mehrmals zu beobachten. Alles schön, alles fein, alles bestens.



Was ich allerdings erst einmal verarbeiten muss, ist die Tatsache, dass Knuts Vater Lars gestern urplötzlich die Reise in den Wuppertaler Zoo antreten musste. Ich finde es bedauerlich, dass man eine so harmonische Vierereisbärengruppe so ohne Not auseinander reißt. Oder anders gesagt, es macht mich richtig wütend. Zumal Lars in Wuppertal alles andere als ideal untergebracht ist. Das Gehege im Zoo Berlin ist sicherlich nicht optimal, aber die Betongrotte, die ihn da erwartet... Und was passiert jetzt mit den drei zurückgebliebenen Bärinnen? Werden die jetzt auch noch auf Reisen geschickt und voneinander getrennt? Fragen über Fragen. Bin grad ziemlich traurig und durcheinander...
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22. Oktober 2009 4 22 /10 /Oktober /2009 18:07
Ein völlig gesichtsloser Tag eigentlich. Ich verbinde mit diesem Datum mal so einfach gar nichts. Und so machte dieser Tag heute seinem Datum alle Ehre. Völlig profillos, ohne Ecken und Kanten, 24 Stunden lang. Einfach so ein Tag, von dem man sich schon kurze Zeit später fragt, wie er denn so war und es nicht mehr weiß.



Zwischen diesem netten Eisbären und seiner Mitbewohnerin geht es mittlerweile immer entspannter zu. Knut geht nun nicht mehr stiften, wenn Gianna sich ihm nähert. Aufmerksam ist er zwar nach wie vor, wenn sie auf ihn zukommt, aber er bleibt jetzt einfach liegen, wo er liegt. Punkt und fertig. Ansonsten haben alle beide jetzt ihre Lieblingsschlafstellen. Gianna in der Kuhle unter dem Baum, während es sich Knut auf seinem Sandthron bequem gemacht hat. Muss natürlich nicht so bleiben. Vielleicht und hoffentlich nähern sich die beiden ja noch mehr an und halten irgendwann nebeneinander ein Nickerchen. Es bleibt spannend, aber sieht gut aus, finde ich.



Hier in Berlin findet noch bis Sonntag das Festival of Lights statt. Ein Event, bei dem allabendlich und allnächtlich 55 Wahrzeichen und Orte Berlins in den unterschiedlichsten Farben angestrahlt werden. Dieses Jahr steht dieses Ereignis unter dem Motto Berlin illuminiert. Da kommt man fast nicht drauf. Ich frage mich sowieso, warum da jedes Jahr ein Motto her muss. Aber schön ist es anzuschauen, dieses Lichterereignis.

Vielleicht komme ich ja am Wochenende mal dazu, etwas ausführlicher hinzuschauen.
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21. Oktober 2009 3 21 /10 /Oktober /2009 18:26
Das geht ja wirklich schnell in dieser Woche. Kaum angefangen, hat man das Bergfest schon wieder hinter sich. Im Moment rast die Zeit nur so vor sich hin und ich stelle mir mal wieder die Frage, wo sie denn schon wieder geblieben ist, die Zeit, meine ich. Und so sind schon drei von fünf Arbeitstagen erledigt. Das mit dem Goldenen Oktober ist seit dem gestrigen Tag leider aber auch schon wieder vorbei. Heute war es doch schon merklich ungemütlicher und trüb.



Knut indessen war heute sehr entspannt und lässig unterwegs. Er spazierte über seine Anlage, ließ sich nieder und beobachtete seine Besucher. Gianna schlief in der Kuhle unter dem Baum, die sie in den letzten Tagen offenbar schätzen gelernt hatte. Wird wohl ihre Lieblingsstelle. Ab und an kreiselten die beiden umeinander herum, um sich dann wieder niederzulassen. Gianna wieder in "ihrer" Kuhle, Knut auf seinem Sandthron. Dem Vernehmen nach lief der ganze Vormittag zwischen den beiden in dieser Manier ab.



Und jetzt ist also Mittwochabend, das Wochenende rückt schon mal in Sichtweite und man kann sich darauf freuen, dass dieses eine Stunde länger sein wird als gewöhnlich. Ja, und eine weitere Woche später ist er schon wieder vorbei, der Oktober. Und in zwei Monaten ist Weihnachten. Ist nun nicht so, dass bei mir dieser Gedanke Gruselvorstellungen oder Panikattacken auslöst - noch nicht - aber so langsam sollte man... sich zumindest schon mal so ein paar Gedanken machen. Allein mir fehlt die Stimmung dazu ;-)
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