19. September 2017 2 19 /09 /September /2017 15:10
Dienstag, der 19.09.

Es war ein schöner sonniger Herbsttag heute, aber für mich stand dieser Dienstag noch völlig unter dem Eindruck des gestrigen traurigen Ereignisses. Die Meldung über Lars hat es nun auch in diverse Zeitungen geschafft, nachdem der Zoo Rostock am heutigen Vormittag nun auch in einem längeren Artikel über das Geschehen informierte und von Lars Abschied nahm.

Mich wird das wohl noch eine ganze Weile beschäftigen, ich hatte so gehofft, Lars im neuen Polarium in Rostock besuchen zu können, aber das soll nun nicht mehr sein.

Im Zoo war ich heute nicht, lasse aber gern noch das Fotoalbum von meinem Sonntagsbesuch hier, das ich gestern eigentlich bereits im Blog verlinken wollte, aber das musste erst einmal warten, von daher kommt es erst jetzt.

Der Abschluss des Eintrages bleibt dem wunderbaren Söhnchen eines tollen Eisbärenmannes vorbehalten.

Knut am 19. September 2009

Knut am 19. September 2009

Das Fotoalbum von diesem schönen Besuch bei Knut kann hier angesehen werden.

Diese Woche, die so traurig begonnen hat, steuert nun auf die Mitte zu, eigentlich kann es ja nur noch aufwärts gehen, bevor Berlin ein turbulentes Wochenende bevorsteht ;-)

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18. September 2017 1 18 /09 /September /2017 18:45

Ich kann es noch nicht fassen, diese Arbeitswoche begann so entspannt, bei sonnigem Wetter und irgendwie lief alles gut, bis eben, als ich diese furchtbare Nachricht las.

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars 12.12.1993 - 18.09.2017

Lars, der schöne Eisbärenmann und Papa von Knut, lebt nicht mehr. Er wurde heute morgen aufgrund eines inoperablen Lebertumors, der im Rahmen einer Zahnoperation und einem damit einhergehenden Gesundheitscheck und aufgrund daraufhin festgestellter erhöhter Leberwerte, eingeschläfert. Der Tumor wurde heute bei einem Ultraschall gefunden und nun hat sich der Zoo Aalborg schweren Herzens entschlossen, Lars etwaige Leiden zu ersparen.

Lars im Zoo Berlin
Lars im Zoo Berlin

Lars im Zoo Berlin

Lars kam am 12. Dezember 1993 im Münchner Tierpark Hellabrunn zur Welt und landete nach Zwischenstationen in den Zoos Bremerhaven, Münster und Neumünster im Jahr 1999 im Zoo Berlin, wo er zehn Jahre lang lebte. Dort traf er auf Tosca und das Ergebnis dieser Liaison wurde weltbekannt - Knut.

Was folgte, ist ebenfalls bekannt - Lars musste im Jahr 2009 nach Wuppertal umziehen, einer Initiative sei Dank, die Knut auf Teufel komm raus in Berlin halten wollte, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Ob man dabei auch nur einem einzigen der beteiligten Bären den kleinsten Gefallen getan hat, darf nach wie vor in Frage gestellt werden.

Lars im Zoo Rostock
Lars im Zoo Rostock

Lars im Zoo Rostock

Nach dem Aufenthalt in Wuppertal, wo Lars Papa einer Tochter namens Anori, gemeinsam mit der Eisbärin Vilma wurde, zog er in den Zoo Rostock um, aus Platzgründen vermutlich, die Wuppertaler Eisbärenanlage ist eher ein Kachelbad, um dort Vilmas Mutter und Anoris Oma, Vienna, Gesellschaft zu leisten. Die beiden verstanden sich gut und bald zog auch Vilma wieder in der Rostocker Bärenburg ein. Das Ergebnis des Zusammenlebens war ein kleiner Junge, Knuts Halbbruder, Fiete genannt, und wieder musste Lars umziehen. Aalborg hieß das Ziel.

Hier wurde Lars ein weiteres Mal Vater, diesmal hieß die Mutter Malik, es sind Zwillingsmädchen. Lars verbrachte noch einige Monate auf der Nachbaranlage neben Mutter und Zwillingen, bevor heute morgen die traurige Entscheidung getroffen werden musste.

Lars und Tosca

Lars und Tosca

Ich könnte jetzt schreiben, das diese wunderbare Eisbärenfamilie, Lars, Tosca und Knut, nun wieder vereint ist, aber das empfinde ich als falsch und das trifft es auch irgendwie nicht. Es gab diese Familie in diesem Sinne nie, alle drei waren ganz einzigartige und wunderbare Eisbären, alle auf ihre Art eigen und dennoch verband sie etwas ...

Ich kann jetzt grad nicht weiterschreiben, es tut einfach weh ...

Lieber Lars, ich hätte dich gern noch einmal besucht, aber es hatte nicht sollen sein! Mache es gut, da, wo du jetzt bist und grüße, wen immer du dort triffst! Du warst ein ganz feiner großer, sensibler, wunderschöner und lieber Eisbär!

Du fehlst...

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17. September 2017 7 17 /09 /September /2017 12:56

Dieser sonnige Sonntag lud natürlich dazu ein, sich außerhäusig zu betätigen und so war ich recht früh unterwegs und auf dem Weg in den Zoo, den ich kurz nach neun Uhr enterte. Noch war es dort recht leer und ruhig und auf dem Weg zum Bärenrevier begegnete mir kein Mensch ;-)

Ein Blick auf die Eisbärenanlage verriet mir, dass dort noch Ruhe herrschte - Katjuscha lag tief in der Höhle vergraben und schlief noch. Die Polarwölfe hielten Siesta, was bei den Lippenbären los war, konnte man um diese Zeit noch nicht ermitteln, da die Scheiben dick beschlagen waren. Kragenbär Plato war indes auf seiner Anlage unterwegs und dort auf der Suche nach Essbarem ;-)

Jiao Qing

Jiao Qing

Also habe ich erst einmal das Panda-Haus besucht, das etwas besser besucht war als der restliche Zoo ;-) Die beiden Bären befanden sich jeweils in ihren verglasten Wohnzimmern, vor denen sich farbenfroh gekleidete Zoobesucher befanden, was zu unschönen Spiegelungen in den Scheiben führte. Sowohl Jiao Qing als auch Meng Meng saßen gemütlich in ihren Domizilen und ließen sich Bambus schmecken.

Meng Meng

Meng Meng

Ich habe nun erst einmal einen Streifzug durch die Tierhäuser folgen lassen, um danach noch einmal im Bärenrevier vorbeizusehen, allerdings schlief Katjuscha immer noch.

Ein erneuter Besuch im Panda-Haus ergab, dass beide Bären sich immer noch der Bambusvernichtung hingaben und die Fotografierverhältnisse in der Zwischenzeit nicht besser geworden sind.

Gorilla

Gorilla

Als ich später noch einmal bei den Lippenbären vorbeisah, waren die Scheiben mittlerweile etwas abgetrocknet und ich konnte einen Blick auf Kaveri und ihr Söhnchen Balou werfen. Balou ist mittlerweile enorm gewachsen und nicht mehr ganz so klein. Nach einer kurzen Raufrunde mit der Frau Mama ging Balou auf Klettertour und machte das Holzkonstrukt auf der Anlage unsicher, während Kaveri weiter die Anlage umgrub ;-)

Balou

Balou

Einen weiteren Besuch später vor der Eisbärenanlage zeigte es sich, dass Katjuscha ihr Sonntagsschläfchen beendet hatte, aber leider keine Anstalten machte, die Höhle zu verlassen ;-) Nun gut, sei ihr der geruhsame Sonntag gegönnt.

Katjuscha

Katjuscha

Ich habe daraufhin nun auch den Weg zum Ausgang eingeschlagen und habe mich heimwärts befördern lassen.

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich auch diesmal selbstverständlich Knut.

Knut am 17. September 2010
Knut am 17. September 2010

Knut am 17. September 2010

Das war es bereits fast schon wieder, dieses Wochenende in der Septembermitte. Aktuell scheint zwar noch die Sonne, muss sich aber wohl bald einer Wolkendecke geschlagen geben, die sich gerade am Himmel breitmacht ;-)

Nun, ich genieße jetzt noch diesen Restsonntag, bevor mich morgen der Alltag wieder einholt.

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16. September 2017 6 16 /09 /September /2017 13:43

Dieses Wochenende in der Septembermitte startete mit trockenem und kühlem Wetter, das zeitweilig mit Sonnenschein und mitunter mit bedecktem Himmel daherkam; der Regen blieb aber bisher aus.

Mich zog es heute wieder einmal in den Tierpark und so habe ich mich am Vormittag dorthin auf den Weg gemacht.

Natürlich spazierte ich wie immer auch hier zuerst zur Eisbärenanlage, vor der sich schon etliche Besucher, in Erwartung des Eisbärentalks, versammelt hatten.

Tonja

Tonja

Bei meinem Eintreffen saß Tonja bereits Ausschau haltend auf der Seite, von der der fütternde und kommentierende Pfleger kommen musste, während Wolodja im Wasser seine Schwimmrunden zog.

Tonja war mit Beginn des Eisbärentalks sofort im Wasser und wartete auf den Inhalt des gut gefüllten Futtereimers, während Wolodja noch eine Runde schwamm. Irgendwann dauerte ihm die Rede der kommentierenden Pflegerin dann doch zu lange und er erschien auch an Ort und Stelle und endlich flogen zwei Salatköpfe ins Wasser, über die sich die beiden Bären sofort hermachten :-)

Wolodja

Wolodja

Kurz darauf enterte Wolodja die Scholle, um kurz darauf wieder im Wasser zu sein und sich die Äpfel schmecken zu lassen. Tonja wählte die energiesparendere Methode und blieb gleich im Wasser ;-)

Ich habe nun eine Tierparkrunde folgen lassen und bin längere Zeit bei den asiatischen Elefanten "hängengeblieben" ;-) Hier fand gerade eine Duschrunde statt, soll heißen, ein Tierpfleger stand mit einem Wasserschlauch auf der Anlage und duschte die Elefanten ab. Ich kann wirklich nicht beurteilen, wer da mehr Spaß an der Geschichte hatte :-)

Edgar und Co.

Edgar und Co.

Nach einem Besuch im Vari-Wald, so wirklich viel war hier nicht los, man lag mehrheitlich in den Bäumen und schlief, während die Besucher die Bewohner suchten, habe ich mich wieder auf den Weg zurück zu den Eisbären gemacht, davor aber noch mehrere Zwischenstationen eingelegt ;-)

Katzenbär

Katzenbär

Bei den Katzenbären ließ sich heute nur der Herr des Hauses, Romeo, blicken. Die Stachelschweine futterten gerade und auch ein Vertreter der Waschbären ließ sich blicken und interessierte sich lebhaft für den Inhalt der Milchkanne.

Natürlich habe ich zum Abschluss meines Rundganges noch einmal bei den Eisbären vorbeigeschaut.

Waschbär

Waschbär

Wolodja ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach und schwamm seine Runden, während Tonja auf der Anlage vor einem der Höhleneingänge saß und offenbar hineinwollte. Nun, zu sagen haben sich die beiden Eisbären momentan eher wenig, man geht sich aus dem Weg und jede/r macht so sein Ding.

Ein Fotoalbum von meinem heutigen Besuch im Tierpark darf hier angesehen werden.

Und natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch heute Knut vorbehalten.

Knut am 16. September 2009

Knut am 16. September 2009

Knut am 16. September 2010

Knut am 16. September 2010

Nun, es war ein wieder richtig feiner Samstag mit einem feinen Tierparkbesuch und ich gönne mir jetzt einen ebenso feinen Samstagabend :-)

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15. September 2017 5 15 /09 /September /2017 15:48

Nachdem auch der gestrige Tag ein weiteres Mal mit Aprilwetter aufwartete und es pünktlich zum Feierabend wieder zu regnen begann, nach fast durchgängigem Sonnenschein, glänzte dieser Freitag zumindest vorerst mit trockenem Wetter und als ich in das Wochenende startete, schien sogar kurzzeitig die Sonne. Die Gelegenheit also, wieder einmal im Zoo vorbeizuschauen, der heute relativ leer war, wahrscheinlich trauten viele dem Frieden nicht ;-)

Katjuscha

Katjuscha

Wie immer führte mich mein Weg zuerst ins Bärenrevier. Lippenbär Rajath erwanderte seine Höhleneingänge, Kragenbär Plato lag halb versteckt hinter einem Gebüsch entspannt auf dem Rücken und die Polarwölfe verspeisten noch die Reste ihrer Fütterung.

Allein, ich wollte zur Eisbärenanlage und dort stellte ich fest, dass es doch nicht so leer war im Zoo. Ich weiß allerdings nicht, was man so spannend daran fand, Katjuscha von der linken Seite ihrer Anlage zur rechten Ecke und wieder zurück wandern zu sehen, um von dort aus die Runde von vorn zu beginnen. Egal, Katjuscha ist fit und munter und das ist das Wichtigste :-)

Polarwolf

Polarwolf

Die Polarwölfe hatten mittlerweile ihr Nachmittagsmahl beendet, Kragenbär Plato lag unverändert und tiefenentspannt im Grünen und ich habe mich nun auf den Weg zum Panda Garden begeben. Auch heute konnte ich, ohne eine Warteschlange meistern zu müssen, direkt hinein. Beide Bären waren zu der Zeit in ihren verglasten Wohnzimmern.

Jiao Qing

Jiao Qing

Während es sich Jiao Qing auf seiner Bank gemütlich gemacht hatte und sich dort genüsslich der Bambusvernichtung widmete, präsentierte sich Meng Meng mit dem Rücken zu mir und hatte sich zudem zu einer pelzigen Kugel zusammengerollt ;-)

Und so langsam bin ich nun in Richtung Ausgang geschlendert.

Waldmurmeltier

Waldmurmeltier

Natürlich nicht, ohne vorher bei den Murmeltieren vorbeizusehen. Drei der vier Alpenmurmeltiere waren zu sehen - eines futterte, das zweite buddelte und Nummer drei hielt offenbar Wache. Bei den benachbarten Waldmurmeltieren ließ sich nur eines blicken, das sich mitten auf der Anlage präsentierte und sich eine Erdnuss schmecken ließ :-)

Anchali

Anchali

Vorbei an den wie immer futternden Elefanten, die Pellets von der Anlage sammelten, habe ich mich durch den Zooshop geschlängelt und war bald auf dem Heimweg.

Das Wetter meinte es heute jedenfalls gut mit mir - der Regen kam erst, als ich bereits zuhause war ;-)

Natürlich bleibt der Abschluss des Eintrages Knut vorbehalten.

Knut am 15. September 2009

Knut am 15. September 2009

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei einem sehr farbigen und später sehr dunkel gefärbten Knut darf gern hier durchgeblättert werden.

Mittlerweile hat der Regen aufgehört zu regnen, der Himmel ist allerdings nach wie vor mit einer dicken und grauen Decke geschmückt, aber das stört mich im Moment nicht, ich freue mich auf das Wochenende :-)

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13. September 2017 3 13 /09 /September /2017 13:07
April im September

Dieser Septembermittwoch vermittelte den Eindruck, als hätte sich der April in diesen aktuellen Monat verirrt. Der Vormittag geriet völlig verregnet, dazu wehte ein ungemütlicher kalter Wind, bevor sich ab Mittag ab und an die Sonne blicken ließ, der Wind braust immer noch kalt und ungemütlich durch Berlin und treibt dicke, dunkelgraue Wolkendecken über den Himmel. So richtig vertrauenerweckend sieht das Ganze nicht aus ;-)

April im September

Ich habe daher meinen Arbeitstag in der Wochenmitte zuende gebracht und auf den nachmittäglichen Zoobesuch verzichtet, was mir heute die Gelegenheit gibt, Knut die Hauptrolle des Eintrages zu überlassen :-)

Knut am 13. September 2008

Knut am 13. September 2008

Knut am 13. September 2009
Knut am 13. September 2009

Knut am 13. September 2009

Knut am 13. September 2010
Knut am 13. September 2010

Knut am 13. September 2010

Das Fotoalbum von einem ebenfalls verregneten Septembertag 2010 bei Knut darf hier angesehen werden.

Und irgendwie passt das heutige Wetter zu dem vor sieben Jahren - gerade kommt hier der nächste Regenschauer herunter ;-)

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12. September 2017 2 12 /09 /September /2017 13:33
Afrikanische Wildhunde

Afrikanische Wildhunde

Die aktuelle Arbeitswoche nimmt bereits munter ihren Lauf, es herbstelt heftig in Berlin - heute wurden nur 19 Grad erreicht, der Vormittag war zwar sonnig, ab dem Nachmittag bewölkte es sich zusehends und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, dass die angekündigten Regenschauer hier Einzug halten, momentan weht allerdings nur ein ziemlich unangenehmer kalter Wind ;-)

Für einen Zoobesuch wäre zwar heute Zeit gewesen, allein hapert es wieder einmal am öffentlichen Nahverkehr. Hin wäre ich zwar gekommen, die Rückfahrt wäre allerdings abenteuerlich geworden, da sich die S-Bahn auf der Stadtbahnstrecke heute wieder einmal einen veritablen Aussetzer leistet, einer Stellwerksstörung sei Dank ;-)

Polarwölfe

Polarwölfe

Aber ich habe ja noch einen fotografischen Nachschlag von meinen Zoobesuchen am Wochenende zusammengebastelt, der hier angesehen werden darf :-)

Sibirische Steinböcke

Sibirische Steinböcke

Die Schlussrede des Eintrages überlasse ich wie immer Knut.

Knut am 12. September 2008

Knut am 12. September 2008

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut an diesem Tag darf gern hier durchgeblättert werden.

Dieser Samstag geht nun bewölkt dem Ende zu, der Regen lässt auf sich warten und morgen darf bereits wieder das Wochenhalbfinale begangen werden :-)

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10. September 2017 7 10 /09 /September /2017 12:56

Der zweite Teil des zweiten Wochenendes des Monats präsentierte sich angenehmer als Part eins :-) Es war zwar kühl, aber trocken und zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken.

Ich war recht früh auf den Beinen und unterwegs in den Zoo und kam kurz nach Öffnung der Tore dort an. Um diese Zeit ist es immer noch recht leer und auf meinem Weg zum Bärenrevier begegnete ich noch niemandem. Verpasst hätte man dort aber nichts, bis auf die Polarwölfe schlief die Belegschaft noch und so habe ich erst einmal einen Abstecher zum Panda Garden unternommen. Beide Bären waren auf ihren Außenanlagen. Während Jiao Qing schlief, kreiselte Meng Meng etwas unentschlossen vor der Tür zum Innenbereich herum.

Ivo

Ivo

Ich habe nun erst einmal einen Abstecher in das Tropenhaus unternommen, um gleich danach die Außenanlagen der Menschenaffen aufzusuchen, die bereits draußen waren. Die Orang Utans hangelten eifrig an ihren Seilen herum, Gorilla-Dame Fatou gönnte sich ein Sonntagsmorgenschläfchen, während der Chef der benachbarten Gorillabande, Ivo, hochkonzentriert an seinem Futterautomaten beschäftigt war ;-)

Jiao Qing

Jiao Qing

Einen Besuch bei den Pandabären später, befand sich Jiao Qing in seinem Wohnzimmer und fläzte auf seiner Bank, während ein Tierpfleger gerade Bambus auf der Außenanlage verteilte und eine Futterspur aus Apfelstücken in die Richtung der Tür, die die Innen- von der Außenanlage trennte, legte. Nach kurzem Warten erschien Jiao Qing draußen und futterte erst einmal ganz gemächlich und völlig tiefenentspannt die Apfelstücken, die ihm den Weg zum Bambus wiesen. Nun, so groß schien der Appetit auf Bambus vorerst nicht zu sein, er wurde zwar verkostet, aber schnell ignoriert, und so wanderte er ein wenig hin und her, Jiao Qing natürlich, nicht der Bambus ;-)

Plato

Plato

Es folgte ein Schwenk zurück zum Bärenrevier, allein hatte sich hier in der Zwischenzeit nicht allzu viel getan - von Katjuscha waren lediglich ein Stück Fell und zwei Ohren zu sehen, die aus dem Höhleneingang blitzten. Immerhin war Plato mittlerweile wach und saß gemütlich auf seiner Anlage herum - zu weiteren Taten war er um diese Zeit wohl noch nicht bereit.

Meng Meng

Meng Meng

Im Panda-Haus konnte nun festgestellt werden, dass beide Bären mittlerweile in ihren Innenquartieren waren. Jiao Qing spazierte dort drinnen umher, während Meng Meng sich begeistert über ihren Bambus hermachte :-)

Mittlerweile füllte sich der Zoo, die Zeit der Kommentierung bei den Pandas rückte näher und erfahrungsgemäß strömen dann die Besucher dort herein.

Nun gut, nach einem Schwenk zu den Elefanten und an den Murmeltieren vorbei habe ich noch einen Spaziergang zur Eisbärenanlage unternommen.

Katjuscha

Katjuscha

Der erneute Ausflug dorthin hatte sich jedenfalls gelohnt - lugte Katjuscha anfangs noch etwas zögerlich aus ihrem Höhleneingang, saß sie kurze Zeit später entspannt auf ihrer Anlage und genoss den sonnigen Sonntag :-)

Das war für mich nun auch das Zeichen, den Zoo zu verlassen und mich heimwärts befördern zu lassen, der Zoo versprach indes richtig voll zu werden ;-)

Selbstverständlich bleibt der Abschluss des Eintrages auch heute Knut vorbehalten.

Knut am 10. September 2009
Knut am 10. September 2009

Knut am 10. September 2009

Das war er also, der zweite Teil des zweiten Septemberwochenendes, der gerade sonnig zuende geht. Es war ein feiner Tag heute :-)

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9. September 2017 6 09 /09 /September /2017 13:20

Heute fand in Berlin die Einschulung der Erstklässler statt und mir begegneten am Morgen bereits die ersten dieser Vertreter, die mit einer Schultüte bewaffnet und der Verwandtschaft im Schlepptau unterwegs zu diesem Ereignis waren. Leider sah dieser Samstag dafür kein allzu feines Wetter vor - es nieselregnete heute fast ununterbrochen.

Nun gut, Nieselregen hin oder her, es ist Samstag und ich bin dennoch in den Zoo gefahren, diesmal allerdings erst am späten Vormittag.

Meng Meng

Meng Meng

Der Zoo schien relativ leer zu sein und wie immer führte mich mein Weg zuerst zum Bärenrevier. Kragenbär Plato saß Salat futternd auf seiner Anlage. Wie ich erfuhr, war er gerade erst draußen erschienen. Die Eisbärenanlage war zu dieser Zeit jedoch noch leer und so habe ich beschlossen, erst einmal das Panda-Haus aufzusuchen.

In besagtem Haus ging es etwas belebter zu als im restlichen Zoo, allzu spannend war es dort allerdings nicht. Jiao Qing saß in seinem verglasten Wohnzimmer und widmete sich der Bambusvernichtung, während Meng Meng ebenfalls in ihrem Wohnzimmer zu beobachten war, wo sie den Rückwärtsgang kultivierte.

Haubenlangur

Haubenlangur

Da es immer noch nieselregnete, habe ich im Anschluss darauf direkt das nächste Tierhaus, das direkt gegenüber liegende Tropenhaus, aufgesucht. Viele Tiere waren trotz des Wetters dort nicht zu sehen, die meisten befanden sich auf ihren Außenanlagen, schienen dieser Witterung allerdings auch nicht allzu viel abgewinnen zu können und hatten sich ein trockenes Plätzchen unter einem Vordach oder einem Felsvorsprung gesucht.

Flamingos

Flamingos

Ich bin nun weiter durch den Regen gewandert, habe noch einmal im Panda-Haus vorbeigesehen, das immer noch gut besucht war, in dem sich, was die Pandabären anging, jedoch nichts getan hatte. Dafür stand nun die Fütterung der Elefanten an und Anchali stürmte als erste auf die vorbereiteten Grashaufen los, die älteren Elefantenkühe hielten sich da eher vornehm zurück und ließen der nicht mehr ganz so "Kleinen" den Vortritt ;-)

Anchali & Co.

Anchali & Co.

Es nieselregnete unverändert weiter, aber ich wollte dann doch noch einmal bei der Eisbärenanlage vorbeisehen. Und da war sie dann endlich, die Katjuscha :-)

Lange schien sie noch nicht auf der Anlage gewesen zu sein, jedenfalls beobachtete sie noch eine Weile den Höhleneingang, bevor sie ihre Besucher in Augenschein nahm. Das Wetter schien sie nicht groß zu beeindrucken ;-)

Katjuscha

Katjuscha

Mich allerdings nach einer Weile schon, ich hatte mich überzeugt, dass Katjuscha fit und munter ist, fand es nun auch etwas ungemütlich, im Regen durch den Zoo zu spazieren und habe mich kurzerhand zum Ausgang begeben.

Hier regnet und nieselt es immer noch konsequent vor sich hin, meine bevorzugte Wetter-Website weiß dazu auch nichts anderes zu melden als "Ständig unbeständig. Wetter bleibt wechselhaft". Nun gut, wenn sich besagte Website nicht irrt, was ich einfach einmal hoffe, ist morgen nicht mit Niederschlag zu rechnen, schön wäre das ;-)

Den Abschluss des Eintrages überlasse ich natürlich Knut.

Knut am 9. September 2010

Knut am 9. September 2010

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut darf hier angesehen werden.

Ich genieße nun diesen Samstag im Warmen und Trockenen; schon erstaunlich, wie schnell in diesem Jahr der Herbst hereinbricht, in den vergangenen Jahren hat er sich diesbezüglich etwas mehr Zeit gelassen, aber ich will ja nicht meckern - vielleicht gibt es ja doch noch einen goldenen Oktober ;-)

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8. September 2017 5 08 /09 /September /2017 15:57

Meine erste Arbeitswoche nach dem Urlaub ging heute zuende und der Herbst hat sich in Berlin nun so richtig etabliert - es war ein grauer Tag, die Sonne gönnte sich heute eine Auszeit und die Temperaturen wagten sich nicht über die 20 Grad hinaus.

Egal, die Arbeitswoche lag hinter mir und zur Einstimmung habe ich mir einen kurzen Zoobesuch gegönnt ;-)

Polarwolf

Polarwolf

Perfektes Timing darf man das wohl nennen, kaum enterte ich den Zoo, begann es zu nieseln. Ich bin durch einen eher übersichtlich besuchten Zoo, natürlich wie gehabt, zuerst ins Bärenrevier spaziert. Kragenbär Plato lag über einen Baumstamm gefläzt mit Blick auf den Bäreninnenhof auf seiner Anlage und präsentierte mir lediglich seine Rückenansicht ;-)

Bei den Polarwölfen dagegen ging es lebhafter zu - einer der Gesellen hatte sich einen Fleischknochen geschnappt und die beiden anderen Kollegen flitzten hinter ihm her. Allzugroß schien der Hunger bei allen dreien nicht gewesen zu sein, das Ganze wirkte eher wie ein Spiel :-)

Katjuscha

Katjuscha

Nun wollte ich aber zur Eisbärenanlage und bin weiterspaziert. Vor der Anlage hatten sich tatsächlich einige Besucher versammelt, die Katjuscha beobachteten, die über ihre Anlage tapste, sich kurz umsah und sich daraufhin der Höhleninspektion widmete. Sie sah wieder sehr weiß und plüschig aus :-)

Nachdem ich dem diensthabenden Nasenbären einen Besuch abgestattet hatte, der sich noch über die Reste des auf dem Baumstamm liegenden Futters hermachte, habe ich den Weg zum Panda-Haus eingeschlagen.

Nasenbär

Nasenbär

Auch diesmal war hier keine Warteschlange zu entdecken, aber vor der Glasscheibe, hinter der Jiao Qing saß und sich gemütlich seinen Bambus einverleibte, standen dann doch etliche Zuschauer, was die unvermeidlichen Spiegelungen mit sich brachte. Damit muss man wohl leben ;-) Meng Meng ihrerseits war ebenfalls in ihrem verglasten Wohnbereich zugegen, hatte sich jedoch tief in einem Bambusberg vergraben und schien dort ein Nickerchen zu halten ;-)

Jiao Qing

Jiao Qing

Schade eigentlich, dass beide Pandas im Innenbereich waren, das heutige Wetter sollte ja eigentlich ideal für einen Außenaufenthalt sein, aber es sollte heute wohl nicht sein, aber die Witterung bleibt ja noch eine Weile ;-)

Inzwischen nieselte es fröhlich weiter vor sich hin, nicht kräftig, dafür stetig und ich wollte allmählich ins Warme und Trockene.

Alpenmurmeltier

Alpenmurmeltier

Nachdem ich mich von den Alpenmurmeltieren und den Elefanten, deren Anlage gerade gesäubert wurde, was die Bewohner absolut nicht störte, sollen die Zweibeiner doch ihre Arbeit machen, dachten sie wohl, verabschiedet hatte, habe ich mich der S-Bahn anvertraut und mich heimwärts befördern lassen.

Und wie immer bleibt der Abschluss des Eintrages Knut vorbehalten.

Knut am 8. September 2010 - sein erster Tag auf der großen Eisbärenanlage

Knut am 8. September 2010 - sein erster Tag auf der großen Eisbärenanlage

Das Fotoalbum von meinem Besuch bei Knut an diesem Tag darf gern hier durchgeblättert werden.

Das soll es von diesem heutigen dauergrauen Freitag gewesen sein und ab jetzt ist Wochenende :-)

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